Fashion Dope

#56 Luciane und Nadine, Övelgönne, Hamburg

In Hamburg brauchen die Menschen keinen Sand mitten in die Stadt zu karren. In der Strandperle entspannen die Hanseaten direkt an der Elbe wie Luciane und Nadine.

Luciane und Nadine relaxen in der Strandperle am Hamburger Elbufer (Bild: CCM)Luciane und Nadine relaxen in der Strandperle am Hamburger Elbufer (Bild: CCM)

Die beiden Studentinnen wählen aus einer gedeckten Farbpalette: Schwarz, Grau und Blau dominieren ihren Look.

Luciane trägt ein Jeanshemd in Acid-Waschung von Zara über einem T-Shirt aus der Reihe "Protect The Skin You're In" von Marc by Marc Jacobs, das sie in Australien gekauft hat. Der schwarze Minirock, den sie dazu kombiniert ist von H&M.

Noch müssen Schnürstiefeletten für den Besuch in der Strandbar herhalten (Bild: CCM)Noch müssen Schnürstiefeletten für den Besuch in der Strandbar herhalten (Bild: CCM)

Genau wie ihre Freundin wählt auch Nadine Schnürstiefeletten zu ihrem Outfit. Zu ihrer simplen grauen Leggings trägt die 24-Jährige ein weites Oberteil in Khakigrün, das wie ihre lange Glücksbringerkette aus Australien kommt. Die Lederjacke mit leichten Puffärmeln ist von H&M und die Sonnenbrille eine klassische Wayfarer von Ray Ban.

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    • Beste AntwortMan kann sich auf zwei Arten abgrenzen. Das ist diese ausgefallene Schiene, wo die Namen von den Kindern bis weit in die Grundschule nicht einmal buchstabiert werden können, angelehnt an möglichst exotische Vorbilder, Figuren der Popkultur. Und dann gibt es die Masche, die die akadamische Mittelschicht fährt und mit voller Absicht in die Kiste nahezu altmodischer Namen greift und den Prenzlauer Berg mit Wilhelms und Friederichs bepflastert. Ein bisschen Phantasie ist völlig okay, wenn der Name aber zu sehr nach Stripperin, Nageldesignerin oder 90er Jahre Boygroupmitglied klingt, dann ist man wahrscheinlich zu weit gegangen. Man darf immer im Hinterkopf behalten, dass das Kind im ersten Moment zwar putzig und süß ist und man seine subjektiv empfundene Einzigartigkeit in die Welt hinausschreien möchte, dass das Kind mit diesem Namen aber leben muss. Vielleicht wäre ein Ansatzpunkt sich zu fragen, wie der Name auf einer Visitenkarte eines Anwaltes/ Arztes/ Richters aussähe und welchen Eindruck dieser Name auf einer Visitenkarte hinterlassen würde. Nicht, dass alle Kinder Arzt, Anwalt oder Richter werden sollen, aber es sind mehr oder weniger respektable Berufe, die man ernst nehmen will.
    • Pierre ist schön und in deutschland nicht weitverbreitet der name ist entscheidend für die zukunft des kindes kevinses gehen nicht auf unis lukasses schon ich kenne nur einen kevin der auf die uni geht und er ist in prüfungen durchgefallen!! EINEN KEVIN!! bei manchen menschen sagt man auch "er sieht wie ein horst aus" und oft stimmt es niemals würde ich mein kind kevin oder chantal nennen. aber ausländische namen auch oft nicht gut wenn arbeitgeber etwas türkisches sehen scheuen sie sich auch oft. ein schwarzer freund wurde von einem facharzt abgelehnt weil es angeblich keinen termin mehr gab. seine weiße freundin hat dort dann angerufen und konnte einen termin für ihn ausmachen. egal das ist was anderes. ich würde mein kind aber auch nicht luke skywalker nennen. etwas ganz normales würde ich mir aussachen. aber keinen trendnamen. denn ein trend geht vorbei und ein kind wird hoffentlich sehr alt.
    • Traditionen finde ich gut: Die Erna bei uns ausm Hinterhaus, hat ihre Tochter Erna genannt, weil alle weiblichen Erstgeborenen Erna heißen. Der Sohn heißt Locke. Weil alle männlichen Erstgeborenen halt Locke heißen. Ich hab gefragt, ja was ist denn, wenn Ihr noch ein Kind bekommt? Sie meinte, dann werden da halt Nummern drangehängt. Das finde ich schön. ...die haben übrigens immer so gute Ideen...so bodenständig.
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