Vorsicht, heiß und fettig: Kochfehler zum Abgewöhnen

Viele Köche verderben den Brei, so ein Sprichwort. Das Gleiche gilt für viele falsche Angewohnheiten beim Brutzeln, Braten und Backen. Auch dann kann das kulinarische Ergebnis eher mittelprächtig ausfallen. Worauf Sie beim Kochen achten sollten.

Das Brutzeln in der Pfanne will gelernt sein (Bild: thinkstock)Das Brutzeln in der Pfanne will gelernt sein (Bild: thinkstock)


Ölige Rauchzeichen

Bevor's los geht mit dem Brutzeln, heißt's erstmal: Öl in der Pfanne erhitzen. Oft unterschätzen wir, wie schnell das geht, kehren der Pfanne den Rücken zu und schnibbeln schon mal das Gemüse. Wenn wir uns wieder umdrehen, werden wir von Rauchschwaden am Herd begrüßt. Prima, so soll's ja auch sein — und ab mit den Zutaten in die heiße Pfanne. Denkste! Wenn Öl bis zum Rauchpunkt oder auch wiederholt erhitzt wird, wirkt sich das nicht nur negativ auf den Geschmack aus. Wird das Fett zu heiß, kommen die im Öl enthaltenen, nützlichen Antioxidantien ins Schwitzen — und bilden schädliche Verbindungen. Warten Sie nicht auf Rauchzeichen, bevor Sie zu kochen anfangen. Sobald das Fett beim Erhitzen schön schimmert, sollten Sie loslegen.

Falsche Rühr-Taktik
Damit nichts anbrennt, ist Herumrühren das A und O beim Kochen. Das ist nur bedingt richtig. Zum einen verhindern Sie so nämlich, dass das Essen eine leichte Bräune (keine kohlschwarze Kruste!) und damit auch einen entsprechenden Geschmack bekommt. Und durch das ständige Hin und Her verlieren die Zutaten an Substanz — und aus den leckeren Happen wird matschiger Babybrei. Wenn's nicht ausdrücklich im Rezept steht, können Sie den Kochlöffel ruhig mal beiseite legen.

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Zu voll gepackt
Wenn's schnell gehen muss, dann am besten fix alles auf einmal in die Pfanne hauen... Vorsicht! So eine überladene Pfanne hat ihre Tücken. Kurzgebratenes zum Beispiel, wird in in der vollgepackten Pfanne eher gedünstet als scharf angebraten. Da ist dann nichts mit knusprig und knackig! Und werden zu viele Fleischstücke auf einmal hinein geworfen, nimmt die Temperatur in der Pfanne zu schnell ab. Das wiederum kann zu unappetitlich verklebten Fleischhaufen führen, die an manchen Stellen schon gut durch, an anderen noch roh sind. Lieber eins nach dem anderen und in Etappen kochen!

Ein bisschen Ruhe, bitte
Sie haben Hunger und Sie wollen dieses Steak vom Grill oder die Scheibe Braten essen. Jetzt, sofort! So schwer es Ihnen fallen mag: Gönnen Sie dem guten Stück noch ein kleines Päuschen, bevor es in Ihrem Mund verschwindet. Dadurch verteilen sich die Säfte nochmal im Fleisch, und das saftige Ergebnis werden Sie schmecken! Zu früh geschnitten, verteilt sich die ganze Flüssigkeit leider nur auf Ihrem Teller.

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Fleisch vorm Kochen abwaschen
Macht bei manchen Zutaten Sinn, beim Fleisch nicht unbedingt. Mag sein, dass dadurch der „Glibberfaktor" weggeschwemmt wird. Dafür landen die ganzen Bakterien in Ihrer Spüle. Wenn Sie mit den Erregern in Berührung kommen, haben Sie sich unter Umständen ruckzuck eine Lebensmittelvergiftung eingefangen. Tupfen Sie das Fleisch lieber mit einem Küchenpapier ab!

Mit Antihaft-Pfannen in den Hitzekampf
Müssen Sie die Herdplatte voll aufdrehen, sollten Sie nicht unbedingt Ihre Teflon-Pfanne drauf setzen. Zu viel Hitze tut der Pfanne nicht gut — die Antihaft-Versiegelung kann dann giftige Dämpfe frei setzen. Diese wiederum stehen in Zusammenhang damit, Leberschäden und Entwicklungsstörungen auszulösen. Fragen Sie im Fachhandel nach, welche Pfanne für welche Temperaturen geeignet ist.

Vorsicht mit Metall

Noch etwas, das Sie bei Antihaft-Pfannen beachten sollten: Nicht mit einem scharfen Metallmesser oder -schieber beim Kochen darin herumwerkeln. So kratzen Sie die Beschichtung von der Pfanne ab. Lieber Utensilien aus Holz oder wärmebeständigem, zum Kochen geeigneten Silikon verwenden.

Rührteig, aber richtig!
Wenn Sie beim Backen Teig zubereiten, sollen sich alle Zutaten gut miteinander verbrinden, vor allem wenn viel Mehl im Spiel ist. Doch bei der Devise „die Mischung macht's" ist Vorsicht geboten. Rührt man zu lange, wird der Teig zäh und das Endprodukt entweder zu trocken oder unangenehm klebrig. Lieber vorsichtig und nach und nach Mehl zum Teig geben, bis die Masse gleichmäßig ist.

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    • Beste AntwortMan kann sich auf zwei Arten abgrenzen. Das ist diese ausgefallene Schiene, wo die Namen von den Kindern bis weit in die Grundschule nicht einmal buchstabiert werden können, angelehnt an möglichst exotische Vorbilder, Figuren der Popkultur. Und dann gibt es die Masche, die die akadamische Mittelschicht fährt und mit voller Absicht in die Kiste nahezu altmodischer Namen greift und den Prenzlauer Berg mit Wilhelms und Friederichs bepflastert. Ein bisschen Phantasie ist völlig okay, wenn der Name aber zu sehr nach Stripperin, Nageldesignerin oder 90er Jahre Boygroupmitglied klingt, dann ist man wahrscheinlich zu weit gegangen. Man darf immer im Hinterkopf behalten, dass das Kind im ersten Moment zwar putzig und süß ist und man seine subjektiv empfundene Einzigartigkeit in die Welt hinausschreien möchte, dass das Kind mit diesem Namen aber leben muss. Vielleicht wäre ein Ansatzpunkt sich zu fragen, wie der Name auf einer Visitenkarte eines Anwaltes/ Arztes/ Richters aussähe und welchen Eindruck dieser Name auf einer Visitenkarte hinterlassen würde. Nicht, dass alle Kinder Arzt, Anwalt oder Richter werden sollen, aber es sind mehr oder weniger respektable Berufe, die man ernst nehmen will.
    • Pierre ist schön und in deutschland nicht weitverbreitet der name ist entscheidend für die zukunft des kindes kevinses gehen nicht auf unis lukasses schon ich kenne nur einen kevin der auf die uni geht und er ist in prüfungen durchgefallen!! EINEN KEVIN!! bei manchen menschen sagt man auch "er sieht wie ein horst aus" und oft stimmt es niemals würde ich mein kind kevin oder chantal nennen. aber ausländische namen auch oft nicht gut wenn arbeitgeber etwas türkisches sehen scheuen sie sich auch oft. ein schwarzer freund wurde von einem facharzt abgelehnt weil es angeblich keinen termin mehr gab. seine weiße freundin hat dort dann angerufen und konnte einen termin für ihn ausmachen. egal das ist was anderes. ich würde mein kind aber auch nicht luke skywalker nennen. etwas ganz normales würde ich mir aussachen. aber keinen trendnamen. denn ein trend geht vorbei und ein kind wird hoffentlich sehr alt.
    • Traditionen finde ich gut: Die Erna bei uns ausm Hinterhaus, hat ihre Tochter Erna genannt, weil alle weiblichen Erstgeborenen Erna heißen. Der Sohn heißt Locke. Weil alle männlichen Erstgeborenen halt Locke heißen. Ich hab gefragt, ja was ist denn, wenn Ihr noch ein Kind bekommt? Sie meinte, dann werden da halt Nummern drangehängt. Das finde ich schön. ...die haben übrigens immer so gute Ideen...so bodenständig.
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