Gesundheits-Check: Battle des Superfutters

Truthahn oder Hühnchen? Blaue oder rote Beeren? Manche Nahrungsmittel sind gesund. Doch es geht immer noch gesünder. Hier kommt das ultimative Food-Duell für Besser-Esser.

Kuh- vs. Ziegenmilch: Welche ist gesünder? (Bilder: thinkstock, ddp Images)Kuh- vs. Ziegenmilch: Welche ist gesünder? (Bilder: thinkstock, ddp Images)

Ziege vs. Kuh
Sieger nach Punkten: die Ziege! Die Milch beider Tiere enthält viele wichtige Aminosäuren. Ziegenmilch beinhaltet dafür mehr Omega-3-Fettsäuren, mehr Kalzium, mehr Phosphor, mehr Magnesium, mehr konjugierte Linolsäuren. Letztere wirken sich besonders positiv auf die Knochengesundheit aus und halten schlank.

Im Training: Auch, wenn die Vorstellung jenseits von Käse irgendwie komisch ist. Ziegenmilch kann Kuhmilch in fast allen Bereichen ersetzen. Probieren Sie die frische Milch also ruhig mal zum Müsli oder zum Backen.

Erdbeeren vs. Blaubeeren
Sieger nach Punkten: Die Blaubeere! Zwar sind beide Früchtchen supergesund, doch vor allem wilde Blaubeeren haben in Sachen Antioxidantien die Nase vorn. Von allen vom amerikanischen „Journal of Agricultural and Food Chemistry" getesteten Früchten, hatte das blaue Wunder die höchste Konzentration der Zellschützer. Sie sorgen für ein starkes Immunsystem, helfen den Muskeln, sich zu regenerieren und halten die Haut knackig, prall und faltenfrei.

Im Training: Wagen Sie ein fruchtiges Experiment. Blaubeeren unter Gehacktes für Burger mischen, anbraten, lecker. Die Früchte machen das Fleisch yummie saftig.

Vorsicht, heiß und fettig: Kochfehler zum Abgewöhnen

Huhn vs. Truthahn
Sieger nach Punkten: Die Truthahnbrust! Das weiße Brustfleisch ist frei von gesättigtem Fett. Da kann die Hühnerbrust auch noch mithalten. Doch der Truthahn bietet eindeutig mehr Proteine. Dazu kommt ein Mehr an Eisen und Selen. Das ist wichtig bei der Bildung des Enzyms Glutathionperoxidase, hilft so beim Schutz der Körperzellen vor freien Radikalen und hält uns zu viel Stress vom Herzen.

Im Training: Truthahnbrust-Aufschnitt aus dem Supermarkt enthält oft viel zu viel Salz . Braten Sie eine frische Truthahnbrust in wenig Fett an. Schneiden Sie das  ausgekühlte Fleisch in dünne Scheiben. Frische Kräuter machen weitere Würze fast überflüssig.

Erdnuss- vs. Mandelbutter
Sieger nach Punkten: Mandelbutter! Mandeln enthalten mehr Kalzium und Magnesium. Vor allem letzteres können Sportler in rauen Mengen gebrauchen, ist es doch essentiell für die Muskelfunktion. Zwar haben beide Aufstriche gleich viel Fett, allerdings ist der Gehalt an ungesättigten Fettsäuren bei der Mandelbutter um 60 Prozent höher.  Mandelbutter hat außerdem dreimal mehr Vitamin E, ein Antioxidans, das das Krebsrisiko mindert.

Im Training: Ein Löffel Mandelbutter macht Ihren Frühstücks-Bananen-Smoothie extralecker. Mit der ultimativen Magnesium- und Kalziumpower starten Sie fit in den Tag.

Spinat vs. Grünkohl
Sieger nach Punkten: Kohl! Tja Popeye, da musst du wohl umsatteln. Denn Kohl siegt in Sachen Powerstoff gegen Spinat in fast allen Disziplinen. Viermal so viel Vitamin C, anderthalbmal so viel Vitamin A (stärkt das Immunsystem) und Vitamin K (wichtig für die Blutgerinnung) bietet der Grünling. Vor allem die Knochen profitieren von dem Superfood. Kohl enthält dreimal so viel Lutein und Zeaxanthin wie Spinat. Beides Antioxidantien, die die Netzhaut und damit die Sehkraft fit halten.

Im Training: Die Blähende Wirkung von Kohlgemüse lindern Sie mit der Zugabe von ein wenig Kümmel.

Schmier Dir das aufs Brot: Brotgenuss und -aufstriche

Roggenbrot vs. Weizenbrot
Sieger nach Punkten: Roggen hat die Nase vorn. Wer zum Frühstück auf Roggenbrot setzt, bleibt länger satt. Das liegt daran, dass die nur leicht dunklere Variante bis zu acht Gramm mehr Ballaststoffe enthält als das Weizenbrot.

Im Training: Getoastetes Roggenbrot schmeckt besonders würzig.

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