Schnuller abgewöhnen: Tschüss, geliebter Nuckel!

Für viele Kinder ist der Schnuller seit Babytagen ein treuer Begleiter. Er tröstet zuverlässig bei Kummer und Schmerz, ist herrlich bunt und schmeckt vor allem sooo gut! Trotzdem sollten Sie Ihrem Kind mit spätestens drei Jahren den heißgeliebten Schnulli abgewöhnen. Warum das so ist und wie Sie es schaffen können, verraten wir Ihnen auf Yahoo! Lifestyle.

Mit spätestens drei Jahren sollte der Schnuller weg (Foto: Thinkstock)Bald heißt es "Abschied nehmen", lieber Schnuller! (Foto:Thinkstock)

Darum muss der Schnuller weg
In den ersten beiden Lebensjahren ist gegen einen kiefergerechten Schnuller nichts einzuwenden. Aber spätestens mit dem dritten Geburtstag sollte Ihr Schatz den Schnuller abgeben, sonst hat das Dauernuckeln Konsequenzen.

Bei langjährigen Schnullerkindern kommt es häufig zu Zahnfehlstellungen. Dabei werden die oberen Schneide- und Eckzähne nach vorne geschoben. Das kann dazu führen, dass Ihr Kind nicht mehr richtig abbeißen kann. Ein weiteres Problem: Als Folge der nach vorne verschobenen oberen Schneidezähne ist es möglich, dass Ihr Kind den Mund nicht mehr richtig schließen kann und deshalb permanent durch den Mund atmet. Gerade im Herbst und Winter kann so die kalte - nicht durch die Nase vorgewärmte - Atemluft zu immer wiederkehrende Erkältungskrankheiten führen. Auch das Kariesrisiko steigt mit der Zahnfehlstellung. Durch die Mundatmung trocknet die Mundhöhle schneller aus und die Zähne werden nicht mehr ausreichend durch den Speichel geschützt. Nicht zu unterschätzen ist auch die Gefahr des Lispelns. Die Fehlstellung der Zähne kann Lage und Funktion der Zunge beeinflussen. Die Folge: Lautbildung und Sprachentwicklung werden gestört.

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So werden Sie den Schnuller los:

1. Begrenzen Sie die Schnuller-Zeit
Am besten Sie beginnen schon im zweiten Lebensjahr den Schnuller nach und nach zu reduzieren. Versuchen Sie Ihrem Kind seinen Nucki gezielt nur zum Einschlafen oder als Trost zu geben. Lassen Sie die Schnuller vor allem nicht offen herum liegen, denn wenn Ihr kleiner Schatz seinen heißgeliebten Schnulli sieht, will er ihn natürlich auch haben!

2. Machen Sie ein großes Ereignis daraus
Vielleicht lassen Sie sich für Ihr Kind ein Ritual einfallen. Ihr Schatz könnte den Schnuller im Garten, am Strand oder im Park vergraben. Bei so einem wichtigen Ereignis sind vielleicht auch Oma und Opa dabei. Und weil Ihr Kind jetzt schon so groß ist, dass es keinen Schnuller mehr braucht, machen Sie im Anschluss eine Sache, die definitiv nichts für Babys ist, z.B. zum Eis essen oder in den Zoo gehen.

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3. Lassen Sie sich von Schnullerfee, Weihnachtsmann oder Osterhasen helfen
Sehr hilfreich sind auch Fantasiegestalten aus der magischen Kleinkinderwelt. Bereiten Sie Ihr Kind darauf vor, dass es all seine Schnuller dem Nikolaus mitgibt oder für Weihnachtsmann, Osterhase oder Schnullerfee an eine bestimmte Stelle legt. Die Geschichte dahinter: Schnullerfee und Co. verteilen die Nuckis an neugeborene Babys, die die Schnuller jetzt dringender brauchen als Ihr Kind. Natürlich bekommt Ihr Schatz dann ein kleines Geschenk im Tausch gegen die Schnuller und ganz viel Lob von Mama und Papa.

4. Verschicken Sie den Schnuller
Packen Sie mit Ihrem Kind ein Päckchen, adressieren Sie es an die „Schnullerfee" und bringen es zur Post. Der wirkliche Empfänger (Oma oder Freundin) sollte natürlich eingeweiht sein und Ihrem Kind ebenfalls per Post ein Päckchen mit einem kleinen Geschenk zurück schicken.

5. Kaufen Sie ein Bilderbuch zum Thema
Es gibt viele zauberhafte Bilderbücher, die das Thema „Abschied vom Schnuller" einfühlsam und liebevoll behandeln. Mit einem dieser Bücher können Sie Ihr Kind behutsam auf den großen Entwicklungsschritt vorbereiten und ihm kindgerecht erklären, warum es nun Zeit wird, den Schnuller abzugeben.

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6. Nehmen Sie dem Schnuller seinen Reiz
Ein gemeiner, aber sicher hilfreicher Trick ist es, den Schnuller unattraktiv zu machen: Stechen Sie mit einer Nadel mehrmals in die Spitze des Saugers. So entweicht Luft und das Saugen macht keinen Spaß mehr. Vielleicht gibt Ihr Kind den Schnuller bald freiwillig ab!

Und wie ist Ihr Kind seinen Schnuller los geworden? Sicher haben Sie auch ein paar hilfreiche Tricks auf Lager!

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  • Yahoo Lifestyle's avatar
    • Beste AntwortMan kann sich auf zwei Arten abgrenzen. Das ist diese ausgefallene Schiene, wo die Namen von den Kindern bis weit in die Grundschule nicht einmal buchstabiert werden können, angelehnt an möglichst exotische Vorbilder, Figuren der Popkultur. Und dann gibt es die Masche, die die akadamische Mittelschicht fährt und mit voller Absicht in die Kiste nahezu altmodischer Namen greift und den Prenzlauer Berg mit Wilhelms und Friederichs bepflastert. Ein bisschen Phantasie ist völlig okay, wenn der Name aber zu sehr nach Stripperin, Nageldesignerin oder 90er Jahre Boygroupmitglied klingt, dann ist man wahrscheinlich zu weit gegangen. Man darf immer im Hinterkopf behalten, dass das Kind im ersten Moment zwar putzig und süß ist und man seine subjektiv empfundene Einzigartigkeit in die Welt hinausschreien möchte, dass das Kind mit diesem Namen aber leben muss. Vielleicht wäre ein Ansatzpunkt sich zu fragen, wie der Name auf einer Visitenkarte eines Anwaltes/ Arztes/ Richters aussähe und welchen Eindruck dieser Name auf einer Visitenkarte hinterlassen würde. Nicht, dass alle Kinder Arzt, Anwalt oder Richter werden sollen, aber es sind mehr oder weniger respektable Berufe, die man ernst nehmen will.
    • Pierre ist schön und in deutschland nicht weitverbreitet der name ist entscheidend für die zukunft des kindes kevinses gehen nicht auf unis lukasses schon ich kenne nur einen kevin der auf die uni geht und er ist in prüfungen durchgefallen!! EINEN KEVIN!! bei manchen menschen sagt man auch "er sieht wie ein horst aus" und oft stimmt es niemals würde ich mein kind kevin oder chantal nennen. aber ausländische namen auch oft nicht gut wenn arbeitgeber etwas türkisches sehen scheuen sie sich auch oft. ein schwarzer freund wurde von einem facharzt abgelehnt weil es angeblich keinen termin mehr gab. seine weiße freundin hat dort dann angerufen und konnte einen termin für ihn ausmachen. egal das ist was anderes. ich würde mein kind aber auch nicht luke skywalker nennen. etwas ganz normales würde ich mir aussachen. aber keinen trendnamen. denn ein trend geht vorbei und ein kind wird hoffentlich sehr alt.
    • Traditionen finde ich gut: Die Erna bei uns ausm Hinterhaus, hat ihre Tochter Erna genannt, weil alle weiblichen Erstgeborenen Erna heißen. Der Sohn heißt Locke. Weil alle männlichen Erstgeborenen halt Locke heißen. Ich hab gefragt, ja was ist denn, wenn Ihr noch ein Kind bekommt? Sie meinte, dann werden da halt Nummern drangehängt. Das finde ich schön. ...die haben übrigens immer so gute Ideen...so bodenständig.
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