Sind Sie bereit für ein Baby?

„Ich wünsche mir ein Baby!" - Seit Wochen können Sie an nichts anderes mehr denken! Wohin Sie auch blicken, Sie sehen niedliche Säuglinge und süße Kleinkinder und langsam macht sich ein aufregendes Kribbeln in Ihrem Bauch breit: Könnte der Wunsch nach einem eigenen Kind bald Wirklichkeit werden? Bevor Sie überstürzt handeln, sollten Sie allerdings einige Dinge bedenken.

Sind Sie bereit für ein Baby? (Foto: Thinkstock)Wann ist der richtige Zeitpunkt für ein Kind? (Foto: Thinkstock)

Sind Sie bereit, sich ganz auf ein Baby einzulassen?
Weite Urlaubsreisen, schicke Frühstücksevents, mit Freunden zu Sommerfestivals, Konzerten oder ins Open Air Kino gehen - immer dabei: Ihr bezauberndes Baby! Wenn Sie denken, mit Ihrem Nachwuchs sind Sie einfach ein „Pärchen mit Kind" und können alles weiter machen wie bisher, dann haben Sie leider unrealistische Vorstellungen! Wenn Sie wirklich ein Baby wollen, müssen Sie bereit sein, Ihr Leben umzustellen und als Familie zu denken: Lieber mit Freunden und Krabbelkind in einen Biergarten mit dazugehörigem Spielplatz als auf Shopping-Tour mit der besten Freundin. Es kann nämlich gut sein, dass Ihre Nerven nach kürzester Zeit blank liegen, weil Ihr Liebling im Kinderwagen permanent quengelt und so gar keinen Sinn für die aktuelle Herbstkollektion hat. Viele Babys hassen auch das Autofahren: Der lang ersehnte Wochenendtrip kann so schnell zum Alptraum werden. Jedes Kind ist anders: Die einen sind gelassen, die anderen kompliziert, die meisten irgendetwas dazwischen. Sie müssen bereit sein, sich ganz auf Ihr Baby einzulassen und zu gucken, was mit Ihrem Schatz möglich ist - und was eben nicht.

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Wie steht Ihr Partner dazu?
Ihr Baby wird Sie mitten ins Herz treffen! Sie haben garantiert zuvor noch nie so viel Liebe verspürt, wie für dieses hübsche, kleine, wunderbar duftende Menschlein! Zum Glück, denn Babys sind auch anstrengend: Viele wollen tagsüber ständig getragen werden und wachen nachts mehrmals auf, weil sie Hunger, eine volle Windel oder einfach noch keinen Tag-Nacht-Rhythmus haben. Das zehrt an den Nerven! In der Wohnung sieht es völlig chaotisch aus, weil Sie keine Zeit zum Aufräumen haben und Ihre Partnerschaft ist im Moment eines sicher nicht mehr: romantisch! Was im Babyalltag zählt sind klare Absprachen: Unter der Woche stehen Sie nachts für Ihr Kind auf, am Wochenende Ihr Liebster. Sie kochen - er räumt die Küche auf, er kauft ein - sie machen die Wäsche… Fühlen Sie Ihrem Liebsten einmal auf den Zahn: Ist er wirklich bereit für ein Baby und vor allem: Ist ihm klar, was auf ihn zukommt? Wird er Sie unterstützen? Details werden sich im Babyalltag einspielen, aber Grundsätzliches sollten Sie bereits besprechen, sobald der gemeinsame Wunsch nach einem Baby laut wird.

Können (und wollen) Sie Ihren Job hinten anstellen?
Auch darüber sollten Sie sich vorher Gedanken machen: Wer tritt im Job für eine Weile kürzer - Sie oder Ihr Partner? Was wollen Sie für Eltern sein? Möchten Sie sich selbst hauptsächlich um Ihr Baby kümmern oder wollen Sie beide Karriere machen und Ihr Kind tagsüber in eine Krippe geben? Kommen Sie als emanzipierte Frau damit klar, dass Sie plötzlich das „Heimchen am Herd" sind und Ihre intellektuellen Herausforderungen „Windeln wechseln" und „stillen" heißen? Haben Sie ein Problem damit, dass Sie erst einmal raus aus Ihrem Job sind und die wichtigsten Neuerungen inklusive Klatsch und Tratsch nur noch über Umwege erfahren? Viele Frauen genießen es trotzdem sehr, sich im ersten wichtigen Babyjahr ausschließlich um Ihren kleinen Schatz zu kümmern. Und wenn die Zeit reif und Ihr Kind gut betreut ist, können Sie auch in den Job zurück.

Haben Sie ein soziales Netzwerk?
Fallen Ihnen spontan drei Freunde ein, die Ihnen mal das Baby abnehmen können, wenn Sie zum Arzt müssen oder einen anderen wichtigen Termin haben? Wo wohnen die Großeltern in spe? So sehr Sie Ihr Baby lieben werden, Sie werden irgendwann das dringende Bedürfnis verspüren, einmal wieder für eine Stunde ganz allein sein oder Zeit mit Ihrem Partner verbringen zu wollen. Dann ist es Gold wert, wenn Oma oder beste Freundin zur Stelle sind. Natürlich gibt es auch andere Formen der Kinderbetreuung: Doch die richtige Wahl von Tagesmutter, Babysitter und Co ist keine einfache Sache. Schließlich müssen Sie einer wildfremden Person das Wertvollste anvertrauen, das sie haben - Ihr Kind! Nicht zu vergessen, dass dieser Service zusätzliche Kosten verursacht.

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Sind Sie finanziell abgesichert?

Und da wären wir schon beim letzten Punkt: Wie sieht Ihre finanzielle Lage aus? Können Sie Ihrem Baby ein Zuhause bieten? Können Sie garantieren, dass Ihr Kind behütet aufwächst und alles bekommt, was es zum Leben braucht? Klar, muss man Kindern nicht jeden Wunsch nach einem Spielzeug erfüllen und viele Babysachen kann man auch gebraucht kaufen, aber ein Kind kostet über die Jahre viel Geld: Kinderwagen, Babybett, Autositz, Kleidung, viele, viele Windeln, Betreuungskosten, Medikamente, Schulausflüge, Hobbys, Ausbildung… Immerhin: Unterstützung bekommen Sie durch das Kindergeld mit 184 Euro im Monat.

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    • Beste AntwortMan kann sich auf zwei Arten abgrenzen. Das ist diese ausgefallene Schiene, wo die Namen von den Kindern bis weit in die Grundschule nicht einmal buchstabiert werden können, angelehnt an möglichst exotische Vorbilder, Figuren der Popkultur. Und dann gibt es die Masche, die die akadamische Mittelschicht fährt und mit voller Absicht in die Kiste nahezu altmodischer Namen greift und den Prenzlauer Berg mit Wilhelms und Friederichs bepflastert. Ein bisschen Phantasie ist völlig okay, wenn der Name aber zu sehr nach Stripperin, Nageldesignerin oder 90er Jahre Boygroupmitglied klingt, dann ist man wahrscheinlich zu weit gegangen. Man darf immer im Hinterkopf behalten, dass das Kind im ersten Moment zwar putzig und süß ist und man seine subjektiv empfundene Einzigartigkeit in die Welt hinausschreien möchte, dass das Kind mit diesem Namen aber leben muss. Vielleicht wäre ein Ansatzpunkt sich zu fragen, wie der Name auf einer Visitenkarte eines Anwaltes/ Arztes/ Richters aussähe und welchen Eindruck dieser Name auf einer Visitenkarte hinterlassen würde. Nicht, dass alle Kinder Arzt, Anwalt oder Richter werden sollen, aber es sind mehr oder weniger respektable Berufe, die man ernst nehmen will.
    • Pierre ist schön und in deutschland nicht weitverbreitet der name ist entscheidend für die zukunft des kindes kevinses gehen nicht auf unis lukasses schon ich kenne nur einen kevin der auf die uni geht und er ist in prüfungen durchgefallen!! EINEN KEVIN!! bei manchen menschen sagt man auch "er sieht wie ein horst aus" und oft stimmt es niemals würde ich mein kind kevin oder chantal nennen. aber ausländische namen auch oft nicht gut wenn arbeitgeber etwas türkisches sehen scheuen sie sich auch oft. ein schwarzer freund wurde von einem facharzt abgelehnt weil es angeblich keinen termin mehr gab. seine weiße freundin hat dort dann angerufen und konnte einen termin für ihn ausmachen. egal das ist was anderes. ich würde mein kind aber auch nicht luke skywalker nennen. etwas ganz normales würde ich mir aussachen. aber keinen trendnamen. denn ein trend geht vorbei und ein kind wird hoffentlich sehr alt.
    • Traditionen finde ich gut: Die Erna bei uns ausm Hinterhaus, hat ihre Tochter Erna genannt, weil alle weiblichen Erstgeborenen Erna heißen. Der Sohn heißt Locke. Weil alle männlichen Erstgeborenen halt Locke heißen. Ich hab gefragt, ja was ist denn, wenn Ihr noch ein Kind bekommt? Sie meinte, dann werden da halt Nummern drangehängt. Das finde ich schön. ...die haben übrigens immer so gute Ideen...so bodenständig.
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