Über diese Geschenke freuen sich werdende Mütter am meisten

Ihre Freundin hat gerade ein Baby bekommen und Sie glauben, mit dem süßen Parka in Rosa und der putzigen Jeanshose mit Hosenträgern als Geschenk einen Volltreffer zu landen? Würden Sie bestimmt auch - wären da nicht all die anderen Freunde und Verwandten, die ebenfalls mit einem Haufen extravaganter Baby-Klamotten bei der frischgebackenen Mama einlaufen.

Solche Mitbringsel sind ja auch total niedlich, nur einen richtigen Mehrwert haben sie nicht. Denn spätestens nach dem zehnten Strampler mit der Aufschrift „Ich bin ein Star, holt mich hier raus!", weiß Mama einfach nicht mehr wohin damit. Wir sagen Ihnen, welche Geschenke wirklich sinnvoll sind und helfen Ihnen dabei, etwas zu finden, das nicht dazu verdammt ist, in der hintersten Ecke des Kleiderschrankes zu landen.

Klamotten gehören zu den häufigsten Baby-Geschenken (Bild: fotolia)


Klamotten ja, aber in der richtigen Größe

Natürlich sind T-Shirts mit der Aufschrift „Ich wohne immer noch bei meinen Eltern" oder „Das coolste Baby der Welt" putzig und erfreuen das Herz jeder Mutter. Nur werden solche Geschenke leider nur einmal — wenn überhaupt — angezogen. Denn aller Wahrscheinlichkeit nach sind Sie nicht der Einzige, der die Idee hatte, einer frischgebackenen Mama niedliche Babyklamotten zu schenken.

Da viele außerdem bei Fashion-Discountern wie „H&M" und „Zara" shoppen, ist die Gefahr riesengroß, die gleiche stylishe Bikerjacke oder die pinkfarbenen Ballerinas zu kaufen, die ihr Vorgänger bereits mitgebracht hat. Und so schnell wie Neugeborene wachsen, bleibt nicht mal genug Zeit, alles anzuziehen. Oft reicht es sogar nur für ein Erinnerungsfoto und dann ist der oder die Kleine schon rausgewachsen.

Und wieso bekommt man Kleidung eigentlich immer nur in kleinen Größen geschenkt? Viele Babys kommen mit 54 Zentimetern auf die Welt und überspringen direkt die erste Größe. Wenn Sie Klamotten schenken möchten, dann empfiehlt es sich zu größeren Größen zu greifen — am besten ab einem halben Jahr (ab Größe 68 oder 74). In diesem Alter wachsen Kinder nicht mehr ganz so schnell und die Mütter haben mehr Zeit, die Sachen auch wirklich zu nutzen.

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Übrigens freuen sich Mamis tierisch über Basics, da sie diese sonst meist selbst kaufen müssen. Denn wann haben Sie das letzte Mal Unterwäsche-Bodys, Socken oder Strumpfhosen geschenkt? Gerade Langarm-Bodys können Mütter gut gebrauchen, so oft wie sich Kleinkinder bekleckern.

Apropos bekleckern — Säuglinge neigen in den ersten Monaten ihres Lebens dazu, übermäßig zu sabbern. Vor allem wenn die ersten Zähnchen kommen, ist der Wasserfluss aus dem Mund kaum zu stoppen. Ein großer Vorrat an Lätzchen ist daher nicht verkehrt — auch nicht als Geschenk.

Spielzeug ist nicht gleich Spielzeug
Kuscheltiere gehören nach Kleidung wahrscheinlich zu den meistgekauften Geschenken. Das Problem an den niedlichen Stofftierchen: Mütter freuen sich mehr darüber als Babys. Denn die sind leider noch zu klein, um damit etwas anfangen zu können. Sie können die Teddys weder richtig fühlen noch greifen, geschweige denn mit ihnen spielen. Selbst mit mehreren Monaten ist das Interesse für Kuscheltiere nicht gerade immens.

Folglich stehen diese Geschenke so lange verstaubt herum, bis Kleinkinder in ein gewisses Alter kommen (je nach Kind unterschiedlich), in dem sie sich mit ihren Stofftieren unterhalten, eine Freundschaft mit den Tierchen aufbauen, mit ihnen schmusen und ins Bettchen gehen können.

Bis es so weit ist, liegt man mit Rasseln und Greiflingen goldrichtig. Die sind nämlich handlich und optimal für die ersten Griffe des Säuglings. Da in den ersten Lebensmonaten eines Babys sowieso alles zuerst im Mund landet, ist Holzspielzeug ideal.

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Wenn Sie sich trotzdem für etwas Flauschiges entscheiden, greifen Sie lieber zu Kuscheldecken. Weiteres sinnvolles Spielzeug: Spieluhren, Mobiles, Stoffbücher, Spieldecken und Activity Center, Spielsachen, die sanft piepsen, Kinderwagenketten und Schaukelstühle.

Spätestens wenn Sie Ihr eigenes Kind haben, werden Sie merken, dass Babys in den ersten zehn bis vierzehn Monaten ihrer Entwicklung meist gar kein Spielzeug brauchen, sondern sich mit ganz alltäglichen Dingen beschäftigen.

Ein Stück raschelndes Papier, eine Schachtel mit etwas Reis drin, kleine Plastikflaschen und Verpackungen jeglicher Art faszinieren Babys mehr als gewöhnliche Spielsachen. Wozu also etwas schenken, das vielleicht erst in einem Jahr Verwendung findet?

Schnuller sind rausgeworfenes Geld
Ein Schnuller als Geschenk ist wahrscheinlich die schlechteste Investition. Diesen besorgen werdende Mütter meist vor dem Krankenhausaufenthalt selbst und packen ihn direkt zu den restlichen notwendigen Utensilien wie Still-BHs und Co.

Der Schnuller wird in den nächsten Lebensmonaten höchstwahrscheinlich der ständige Begleiter des kleinen Würmchens sein. Klar, dass Mamis den für sie richtigen Schnulli aus der Fülle der Hersteller und Motive gerne selbst auswählen.

Zumeist weiß man auch nicht, worauf die jeweilige frischgebackene Mama Wert legt - ob kiefergerechte Form oder Naturkautschuk — die Auswahl ist jedenfalls riesig. Und auch den eigenen Kopf des Babys sollte man nicht unterschätzen. Es kommt nämlich nicht selten vor, dass man einem Säugling eine bestimmte Schnullerform in den Mund steckt und es danach keine anderen Schnuller mehr möchte.

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Ähnlich ist es mit Babyflaschen. Um Müttern viel Ärger und ständiges Nachkaufen identischer Fläschchensauger zu ersparen, sollte man es auch hier der (nicht-stillenden) Mutter überlassen, ob sie ihr Kind etwa mit einem Sauger füttern möchte, der der natürlichen Form der Brustwarze nachempfunden wurde.

Wenn Sie einer Mutter wirklich etwas Gutes tun wollen, schenken Sie ihr lieber einen Sterilisator für Sauger und Schnuller. Sinnvoll und ein Geschenk der besonderen Art ist eine Schnullerkette. Unter mein-schnulli.de lassen sich beispielsweise individuelle Ketten mit Namen zusammenstellen.

Säuglinge spielen damit nicht nur gerne, sondern können darauf auch herumbeißen. Äußerst hilfreich, wenn die ersten Zähnchen kommen. Deshalb wird auch ein schöner Beißring als Geschenk bei Mamas und besonders bei gerade zahnenden Schreihälsen großen Anklang finden.

Das Beste zum Schluss
Jede Mutter wird Ihnen bestätigen, dass Babys gerade in den ersten Lebensmonaten bis zu 15 Mal am Tag gewickelt werden müssen. Kaum hat man ihren kleinen Hintern sauber gemacht, kommt der nächste Schub — ob groß oder klein. Vieles davon landet auch neben und nicht in der Windel, aber das ist wiederum ein anderes Thema.

Windeln sind daher das wohl sinnvollste Geschenk überhaupt. Da sie nicht nur dringend notwendig sind, sondern in großen Mengen auch ganz schön ins Geld gehen, wird sich jede Mutter darüber freuen. Wenn Sie noch eine Packung Feuchttücher drauflegen, bekommen Sie wahrscheinlich den Titel „Gönner des Jahres" verliehen.

Mit einem Gutschein für den Drogeriemarkt sind Sie ebenfalls auf der sicheren Seite. Und wenn Sie etwas Größeres besorgen möchten, liegen Sie mit einem Schlafsack fürs Kinderbettchen nicht falsch. Falls Sie immer noch keine Ahnung haben, was Sie schenken sollen, fragen Sie die betreffende Mutter doch am besten selbst, ob es Dinge gibt, die sie noch braucht. „Jeanshose, Schuhe und Lederjacke" wird voraussichtlich nicht ihre Antwort sein.

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    • Beste AntwortMan kann sich auf zwei Arten abgrenzen. Das ist diese ausgefallene Schiene, wo die Namen von den Kindern bis weit in die Grundschule nicht einmal buchstabiert werden können, angelehnt an möglichst exotische Vorbilder, Figuren der Popkultur. Und dann gibt es die Masche, die die akadamische Mittelschicht fährt und mit voller Absicht in die Kiste nahezu altmodischer Namen greift und den Prenzlauer Berg mit Wilhelms und Friederichs bepflastert. Ein bisschen Phantasie ist völlig okay, wenn der Name aber zu sehr nach Stripperin, Nageldesignerin oder 90er Jahre Boygroupmitglied klingt, dann ist man wahrscheinlich zu weit gegangen. Man darf immer im Hinterkopf behalten, dass das Kind im ersten Moment zwar putzig und süß ist und man seine subjektiv empfundene Einzigartigkeit in die Welt hinausschreien möchte, dass das Kind mit diesem Namen aber leben muss. Vielleicht wäre ein Ansatzpunkt sich zu fragen, wie der Name auf einer Visitenkarte eines Anwaltes/ Arztes/ Richters aussähe und welchen Eindruck dieser Name auf einer Visitenkarte hinterlassen würde. Nicht, dass alle Kinder Arzt, Anwalt oder Richter werden sollen, aber es sind mehr oder weniger respektable Berufe, die man ernst nehmen will.
    • Pierre ist schön und in deutschland nicht weitverbreitet der name ist entscheidend für die zukunft des kindes kevinses gehen nicht auf unis lukasses schon ich kenne nur einen kevin der auf die uni geht und er ist in prüfungen durchgefallen!! EINEN KEVIN!! bei manchen menschen sagt man auch "er sieht wie ein horst aus" und oft stimmt es niemals würde ich mein kind kevin oder chantal nennen. aber ausländische namen auch oft nicht gut wenn arbeitgeber etwas türkisches sehen scheuen sie sich auch oft. ein schwarzer freund wurde von einem facharzt abgelehnt weil es angeblich keinen termin mehr gab. seine weiße freundin hat dort dann angerufen und konnte einen termin für ihn ausmachen. egal das ist was anderes. ich würde mein kind aber auch nicht luke skywalker nennen. etwas ganz normales würde ich mir aussachen. aber keinen trendnamen. denn ein trend geht vorbei und ein kind wird hoffentlich sehr alt.
    • Traditionen finde ich gut: Die Erna bei uns ausm Hinterhaus, hat ihre Tochter Erna genannt, weil alle weiblichen Erstgeborenen Erna heißen. Der Sohn heißt Locke. Weil alle männlichen Erstgeborenen halt Locke heißen. Ich hab gefragt, ja was ist denn, wenn Ihr noch ein Kind bekommt? Sie meinte, dann werden da halt Nummern drangehängt. Das finde ich schön. ...die haben übrigens immer so gute Ideen...so bodenständig.
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