Welche Sonnencreme passt zu Ihrem Hauttyp?

Endlich kommt er zurück, der heißersehnte Sommer. Wetterexperten haben für die kommenden Tage Temperaturen bis zu 35 Grad angekündigt. Also nichts wie ab zum Badesee! Aber bitte nicht die Sonnencreme vergessen — und zwar eine, die zu Ihrem Hauttyp passt.

Egal welcher Hauttyp, Sonnencreme ist für jeden wichtig (Bild: thinkstock)Egal welcher Hauttyp, Sonnencreme ist für jeden wichtig (Bild: thinkstock)


Welchen Lichtschutzfaktor der verwendete Sonnenschutz haben sollte, hängt vom jeweiligen Hauttyp ab. Der bestimmt nämlich, wie schnell wir einen Sonnenbrand bekommen — und wie stark wir gefährdet sind, an Hautkrebs zu erkranken. Von frühen Hautalterungserscheinungen mal ganz zu schweigen. Aber keine Sorge, deshalb muss sich in der schönsten Zeit des Jahres niemand in der Wohnung vergraben. Es ist relativ einfach, den eigenen Hauttyp zu ermitteln. Grob betrachtet gibt es vier Typen:

Keltischer Typ
Helle Haut mit Sommersprossen, sehr helle oder rote Haare und blaue Augen — hier handelt es sich um den sogenannten keltischen Hautyp. Er ist hierzulande selten und trifft auf nur rund zwei Prozent aller Deutschen zu. Bereits nach wenigen Minuten Sonnenbaden herrscht Sonnenbrandgefahr, die Haut wird nicht braun, ist sehr empfindlich und hat nur eine Eigenschutzzeit von höchstens zehn Minuten. Heißt: Danach wird es brenzlig. Der Lichtschutzfaktor der Sonnencreme sollte mindestens 25 betragen, viel besser ist allerdings ein Schutzfaktor ab 40 aufwärts. Auch mit Sonnencreme sollte sich der keltische Typ aber auf keinen Fall länger als eineinhalb Stunden in der Sonne aufhalten.

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Hellhäutiger Europäer/Germanischer Typ
Rund zehn Prozent aller Deutschen sind dem Hauttyp „Hellhäutiger Europäer" bzw. „Germanischer Typ" zuzuordnen. Das bedeutet, Sie haben grüne, graue oder blaue Augen und helle, oftmals blonde Haare. Was die Sommersonne angeht, ist auch hier große Vorsicht angebracht. Gewöhnen Sie Ihre Haut langsam an die Sonne und schützen Sie sie auch, wenn sie schon ein wenig gebräunt ist. Was Sonnencreme anbelangt, empfiehlt sich ein Lichtschutzfaktor zwischen 25 und 40. Denn was nützt der schönste Sommer, wenn Sie den lauen Sommerabend mit einem schmerzhaften Sonnenbrand auf dem Sofa verbringen müssen?

Dunkelhäutiger Europäer/Mischtyp
Die meisten Deutschen gehören der Kategorie „Dunkelhäutiger Europäer" bzw. „Mischtyp" an. Ihre Haut verhält sich der Sonne gegenüber normal empfindlich und wird schnell braun. Was das bedeutet: Zwischen 20 und 30 Minuten lang würden Sie es ohne Schutz aushalten, ohne allzu stark darunter zu leiden. Was nicht heißt, dass das Eincremen vor dem Sonnenbad nicht trotzdem wichtig ist — und zwar auch im Spätsommer, denn auch jetzt hat die Sonne noch richtig Power. Benutzen Sie eine Creme mit Lichtschutzfaktor 25.

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Mediterraner Typ
30 bis 40 Minuten lang im knappen Bikini in der Sonne braten, ohne Sonnencreme, und trotzdem keinen Sonnenbrand kriegen? Und als wäre das nicht schon genug: Sobald die ersten Sonnenstrahlen die Haut kitzeln, wird sie gleichmäßig braun. Dieses Glück wird gerade mal acht Prozent aller Deutschen zu Teil. Dunkles Haar und braune Augen sind die Erkennungsmerkmale. Aber selbst wenn Sie zum mediterranen Hauttyp zählen, sollten Sie nicht auf einen angemessenen Schutz verzichten. Denn Hautkrebs und frühzeitige Faltenbildung riskieren Sie auch ohne Sonnenbrand. Während längerer Sonnenbäder empfehlen sich Produkte mit Lichtschutzfaktor zehn.

Im Zweifelsfall kann natürlich auch jeder Hautarzt bestimmen, welchem Hauttyp Sie zuzuordnen sind. So gehen Sie auf Nummer sicher, dass Sie nach dem Sonnenbad eine gesunde Bräune zur Schau tragen — und nicht mit einem Hummer verwechselt werden, der mit schweren gesundheitlichen Beschwerden rechnen muss.

Tipps rund um Sommer, Sonne, Sonnenschutz gibt's hier bei "Life & Harmony":


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  • Yahoo Lifestyle's avatar
    • Beste AntwortMan kann sich auf zwei Arten abgrenzen. Das ist diese ausgefallene Schiene, wo die Namen von den Kindern bis weit in die Grundschule nicht einmal buchstabiert werden können, angelehnt an möglichst exotische Vorbilder, Figuren der Popkultur. Und dann gibt es die Masche, die die akadamische Mittelschicht fährt und mit voller Absicht in die Kiste nahezu altmodischer Namen greift und den Prenzlauer Berg mit Wilhelms und Friederichs bepflastert. Ein bisschen Phantasie ist völlig okay, wenn der Name aber zu sehr nach Stripperin, Nageldesignerin oder 90er Jahre Boygroupmitglied klingt, dann ist man wahrscheinlich zu weit gegangen. Man darf immer im Hinterkopf behalten, dass das Kind im ersten Moment zwar putzig und süß ist und man seine subjektiv empfundene Einzigartigkeit in die Welt hinausschreien möchte, dass das Kind mit diesem Namen aber leben muss. Vielleicht wäre ein Ansatzpunkt sich zu fragen, wie der Name auf einer Visitenkarte eines Anwaltes/ Arztes/ Richters aussähe und welchen Eindruck dieser Name auf einer Visitenkarte hinterlassen würde. Nicht, dass alle Kinder Arzt, Anwalt oder Richter werden sollen, aber es sind mehr oder weniger respektable Berufe, die man ernst nehmen will.
    • Pierre ist schön und in deutschland nicht weitverbreitet der name ist entscheidend für die zukunft des kindes kevinses gehen nicht auf unis lukasses schon ich kenne nur einen kevin der auf die uni geht und er ist in prüfungen durchgefallen!! EINEN KEVIN!! bei manchen menschen sagt man auch "er sieht wie ein horst aus" und oft stimmt es niemals würde ich mein kind kevin oder chantal nennen. aber ausländische namen auch oft nicht gut wenn arbeitgeber etwas türkisches sehen scheuen sie sich auch oft. ein schwarzer freund wurde von einem facharzt abgelehnt weil es angeblich keinen termin mehr gab. seine weiße freundin hat dort dann angerufen und konnte einen termin für ihn ausmachen. egal das ist was anderes. ich würde mein kind aber auch nicht luke skywalker nennen. etwas ganz normales würde ich mir aussachen. aber keinen trendnamen. denn ein trend geht vorbei und ein kind wird hoffentlich sehr alt.
    • Traditionen finde ich gut: Die Erna bei uns ausm Hinterhaus, hat ihre Tochter Erna genannt, weil alle weiblichen Erstgeborenen Erna heißen. Der Sohn heißt Locke. Weil alle männlichen Erstgeborenen halt Locke heißen. Ich hab gefragt, ja was ist denn, wenn Ihr noch ein Kind bekommt? Sie meinte, dann werden da halt Nummern drangehängt. Das finde ich schön. ...die haben übrigens immer so gute Ideen...so bodenständig.
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