Schönheits-OPs weltweit: In diesen Ländern wird besonders viel getuned

Auch wenn Natürlichkeit scheinbar im Trend liegt, boomen Schönheits-OPs mehr denn je. So wurden alleine im Jahr 2011 weltweit knapp 15 Millionen kosmetische Eingriffe durchgeführt. Dabei gilt: andere Länder, andere Sitten. Wir zeigen Ihnen, welche Körperpartien wo auf der Welt am häufigsten unters Messer kommen.

Schönheitsoperationen boomen - und das überall auf der Welt! (Bilder: thinkstock)Schönheitsoperationen boomen - und das überall auf der Welt! (Bilder: thinkstock)

Wer schön sein will, muss längst nicht mehr leiden: Der plastischen Chirurgie sei Dank kann eine ungeliebte Nase operativ verkleinert oder der kleine Busen ruckzuck vergrößert werden. Schönheitsoperationen sind, trotz nicht von der Hand zu weisender gesundheitlicher Risiken, nach wie vor auf dem Vormarsch. Das belegt jüngst eine Studie der „International Society of Aesthetic Plastic Surgery“, wobei das Medizinfachblatt verschiedene Länder miteinander verglichen hat. Es zeigte sich, dass chirurgische Eingriffe im Sinne der Schönheit und ewigen Jugend vor allem in Schwellenländern im Zuge des wachsenden Wohlstands sogar als Statussymbol gelten. Vor allem in Nord- und Lateinamerika sowie in Asien wird aktuell besonders fleißig geschnibbelt, deutlich mehr als bei uns in Europa.

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Doch nicht überall sind dieselben Eingriffe gleichermaßen begehrt, schließlich unterliegen Schönheitsideale nicht nur dem Wandel der Zeit sondern nicht zuletzt kulturellen Faktoren. In armen Ländern etwa gelten ein paar zusätzliche Pfündchen als sexy, während wir in der westlichen Welt, in der Nahrung keine Mangelwahre ist, gerne ein wenig dünner aussehen. Und während wir in Europa mandelförmige Augen zauberhaft finden, wünschen sich nicht wenige Asiaten schon im Kindesalter eine operativ erzeugte Lidfalte. Der häufigste nicht-chirurgische Eingriff jedenfalls ist überall auf der Welt der gleiche: Das Injizieren des Nervengifts Botolinumtoxin, besser bekannt als Botox, um Fältchen im Bereich der Augen und Stirn lahm zu legen.

Brustvergrößerung
Schon mit Eintritt in die Pubertät fangen Mädchen an, sich in Sachen Brustumfang miteinander zu vergleichen. Dabei unterscheidet sich das subjektive Ideal von Nation zu Nation. In Brasilien etwa wird eine kleinere Oberweite bevorzugt, während in den USA zu gelten scheint: Je größer, desto besser! In welche Richtung auch immer, tatsächlich ist die Brust-OP in vielen Ländern der am häufigsten durchgeführte chirurgische Eingriff. In Rumänien, Holland, Australien und Griechenland ist den Frauen ihr Brustumfang besonders wichtig, ebenso wie in England, Kanada, Russland, Frankreich und Spanien. Und hätten Sie das geahnt? Auch bei uns in Deutschland ist die Brust-OP der häufigste Eingriff im Bereich der ästhetischen Chirurgie.

Fettabsaugen
Anderswo ist die schlanke Linie noch ein kleines bisschen wichtiger als der perfekte Busen. So liegt in Saudi-Arabien, Argentinien, Thailand und Venezuela die Liposuktion auf dem unangefochtenen Platz 1 der schönheitschirurgischen Eingriffe. Auch die Taiwanesen, Türken und Inder, Südkoreaner, Chinesen und Japaner sorgen mit drastischen Mitteln für eine schlanke Linie, das haben sie mit den Brasilianern und Kolumbianern gemeinsam.

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Ungewöhnliche Schönheits-OPs
Was für uns skurril klingt, ist in anderen Ländern ganz normal. Während wir in Deutschland kleine Stupsnäschen toll finden, ist es in Korea üblich, sich die Nase verlängern zu lassen. In Japan werden Chirurgen an ganz pikanten Stellen aktiv: Dort ist es nicht ungewöhnlich, Kollagen in das beste Stück des Mannes zu injizieren, damit dieses zu einem größeren Umfang gelangt. Noch ein Stückchen intimer wird es im Libanon, wo Christen wie auch Moslems unbefleckt in die Ehe gehen wollen. Libanesische Frauen unterziehen sich daher nicht selten einer sogenannten Hymenkorrektur und lassen ihr Jungfernhäutchen durch den Schönheitschirurgen instand setzen.

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    • Beste AntwortMan kann sich auf zwei Arten abgrenzen. Das ist diese ausgefallene Schiene, wo die Namen von den Kindern bis weit in die Grundschule nicht einmal buchstabiert werden können, angelehnt an möglichst exotische Vorbilder, Figuren der Popkultur. Und dann gibt es die Masche, die die akadamische Mittelschicht fährt und mit voller Absicht in die Kiste nahezu altmodischer Namen greift und den Prenzlauer Berg mit Wilhelms und Friederichs bepflastert. Ein bisschen Phantasie ist völlig okay, wenn der Name aber zu sehr nach Stripperin, Nageldesignerin oder 90er Jahre Boygroupmitglied klingt, dann ist man wahrscheinlich zu weit gegangen. Man darf immer im Hinterkopf behalten, dass das Kind im ersten Moment zwar putzig und süß ist und man seine subjektiv empfundene Einzigartigkeit in die Welt hinausschreien möchte, dass das Kind mit diesem Namen aber leben muss. Vielleicht wäre ein Ansatzpunkt sich zu fragen, wie der Name auf einer Visitenkarte eines Anwaltes/ Arztes/ Richters aussähe und welchen Eindruck dieser Name auf einer Visitenkarte hinterlassen würde. Nicht, dass alle Kinder Arzt, Anwalt oder Richter werden sollen, aber es sind mehr oder weniger respektable Berufe, die man ernst nehmen will.
    • Pierre ist schön und in deutschland nicht weitverbreitet der name ist entscheidend für die zukunft des kindes kevinses gehen nicht auf unis lukasses schon ich kenne nur einen kevin der auf die uni geht und er ist in prüfungen durchgefallen!! EINEN KEVIN!! bei manchen menschen sagt man auch "er sieht wie ein horst aus" und oft stimmt es niemals würde ich mein kind kevin oder chantal nennen. aber ausländische namen auch oft nicht gut wenn arbeitgeber etwas türkisches sehen scheuen sie sich auch oft. ein schwarzer freund wurde von einem facharzt abgelehnt weil es angeblich keinen termin mehr gab. seine weiße freundin hat dort dann angerufen und konnte einen termin für ihn ausmachen. egal das ist was anderes. ich würde mein kind aber auch nicht luke skywalker nennen. etwas ganz normales würde ich mir aussachen. aber keinen trendnamen. denn ein trend geht vorbei und ein kind wird hoffentlich sehr alt.
    • Traditionen finde ich gut: Die Erna bei uns ausm Hinterhaus, hat ihre Tochter Erna genannt, weil alle weiblichen Erstgeborenen Erna heißen. Der Sohn heißt Locke. Weil alle männlichen Erstgeborenen halt Locke heißen. Ich hab gefragt, ja was ist denn, wenn Ihr noch ein Kind bekommt? Sie meinte, dann werden da halt Nummern drangehängt. Das finde ich schön. ...die haben übrigens immer so gute Ideen...so bodenständig.
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