Lass’ knallen, Püppchen: Make-up-Trends für den Sommer

Die Make-up-Trends für die Saison Spring/Summer 2012 sind ganz schön extrem. Vom süßen Babydoll bis zum scharfen Gothic-Outfit — da ist für jede was dabei. Und das Beste? Egal ob Laufsteg, roter Teppich oder Büroalltag: Die Vorlagen der Starstylisten sind ausnahmsweise auch extrem tragbar.

Süßes Püppchen: Der Babydoll-Lidstrich zaubert strahlende Augen (Bilder: Getty Images/AFP)Süßes Püppchen: Der Babydoll-Lidstrich zaubert strahlende Augen (Bilder: Getty Images/AFP)

Babydoll
Hach, sind die süß: Für Chanel, Armani und Elli Saab (im Bild) huschten bei den Spring / Summer 2012 Shows reihenweise elfengleiche Wesen über die Laufstege. Der Püppchenlook sieht zwar ganz natürlich aus, erfordert aber ein gewisses Maß an Aufwand, um den strahlenden Teint herbei zu zaubern.

Wer keine makellose Haut hat, sollte mit einer leichten Foundation nachhelfen. Praktikerinnen setzen auf Kombi-Produkte wie BB-Cremes. Ein wenig Rouge in Apricot oder zartem Pink betont die Wangen für den perfekten Bambi-Look.

Regelmäßiges Peeling und reichhaltige Pflege sollten selbstverständlich sein. Das gilt auch für den Mund! (Tipp: Honig ist ein toller Lippenschmeichler!). Den bringen Sie mit einem Hauch Gloss zum Glänzen. Lediglich ein bisschen Übung und ein ganz ruhiges Händchen brauchen Sie für den stylischen, hauchzarten Babydoll-Lidstrich.

Wimpernklimpern: So klappt der perfekte Augenaufschlag

Modeschöpfer Jean Paul Gaultier bringt uns Amy Winehouse zurück (Bilder: Getty Images/AFP)Modeschöpfer Jean Paul Gaultier bringt uns Amy Winehouse zurück (Bilder: Getty Images/AFP)

New Soul
Amy Winehouse hat uns 2006 den Soul zurückgebracht, Jean Paul Gaultier beglückt uns 2012 mit dem Amy-Style. Die Verbeugung vor der 2011 verstorbenen Sängerin sieht aufwändig aus, ist aber blitzschnell nachgeschminkt. Der breite Dramalidstrich ist nämlich im Gegensatz zum hauchzarten Babydoll-Lidstrich kinderleicht.

Kleine Patzer bei der Mission Augenbemalen entfernen Sie mit einem in Eye-Make-Up- Remover getauchten Q-tip — oder Sie ziehen den Strich einfach noch ein bisschen breiter.

Wimpern mit XXL-Mascara tuschen, Lippen mit einem Nude-Ton bepinseln und Haare auftoupieren: fertig. Für Mutige: Der kleine Schönheitsfleck ist mit einem abgestumpften Kajalstift blitzschnell aufgemalt.

Das Beauty-Must-have des Sommers: rote Lippen (Bilder: Getty Images/AFP)Das Beauty-Must-have des Sommers: rote Lippen (Bilder: Getty Images/AFP)

New Goth
Drama Baby? Und dabei eine dicke Lippe riskieren? Diesen Sommer unbedingt. Denn nach jahrelanger Diktatur der Smokey-Eyes rücken die Lippen wieder mehr in den Fokus von Make-Up-Artists.

Von dunklen Gothic Tönen (gesehen auf der Fashion Week Paris) wie Rouge Noir bis zu knalligem Rot wie beim Red-Carpet-Look von Eva Green — Hauptsache, es knallt.

Wichtig: Je intensiver die Farbe, desto unabdingbarer ist ein Lipliner in der selben Farbe. Denn: Ordnung muss bei dem Hingucker auf alle Fälle sein. Dafür sparen Sie sich mit der Zuckerschnute beim Rest-Make-Up jede Menge Arbeit. Ein bisschen Mascara auf die Wimpern, fertig. Das einzige, das den Look noch schöner macht: ein strahlendes Lächeln.

Kräftiger Lidschatten: Pastelltöne sollten in dieser Saison richtig knallen (BildeR: Getty Images/AFP)Kräftiger Lidschatten: Pastelltöne sollten in dieser Saison richtig knallen (BildeR: Getty Images/AFP)

Knall-Pastell
Zart kommt diesen Sommer hart. Und das vor allem auf den Lidern. Zwar müssen Sie nicht ganz so in den Farbtopf fallen wie die Models der Pariser Fashionweek.

Trotzdem: Pastelltöne sollten in dieser Saison richtig knallen. Dazu einfach Ihre Lieblingsnuance (zum Beispiel Babyblau à la Barbara Schöneberger) mit leicht angefeuchtetem Applikator auftragen. Cremelidschatten sind generell farbintensiver als Puder-Produkte. Ein kontrastierender Liedstrich, wie hier bei Emma Stone, macht die süßen Farben ladylike.

Vorher-Nachher: Die Macht von Make-up

Meistgelesene Lifestyle-Artikel

Yahoo Clever diskutiert . . .

  • 's avatar
    • Beste AntwortMan kann sich auf zwei Arten abgrenzen. Das ist diese ausgefallene Schiene, wo die Namen von den Kindern bis weit in die Grundschule nicht einmal buchstabiert werden können, angelehnt an möglichst exotische Vorbilder, Figuren der Popkultur. Und dann gibt es die Masche, die die akadamische Mittelschicht fährt und mit voller Absicht in die Kiste nahezu altmodischer Namen greift und den Prenzlauer Berg mit Wilhelms und Friederichs bepflastert. Ein bisschen Phantasie ist völlig okay, wenn der Name aber zu sehr nach Stripperin, Nageldesignerin oder 90er Jahre Boygroupmitglied klingt, dann ist man wahrscheinlich zu weit gegangen. Man darf immer im Hinterkopf behalten, dass das Kind im ersten Moment zwar putzig und süß ist und man seine subjektiv empfundene Einzigartigkeit in die Welt hinausschreien möchte, dass das Kind mit diesem Namen aber leben muss. Vielleicht wäre ein Ansatzpunkt sich zu fragen, wie der Name auf einer Visitenkarte eines Anwaltes/ Arztes/ Richters aussähe und welchen Eindruck dieser Name auf einer Visitenkarte hinterlassen würde. Nicht, dass alle Kinder Arzt, Anwalt oder Richter werden sollen, aber es sind mehr oder weniger respektable Berufe, die man ernst nehmen will.
    • Pierre ist schön und in deutschland nicht weitverbreitet der name ist entscheidend für die zukunft des kindes kevinses gehen nicht auf unis lukasses schon ich kenne nur einen kevin der auf die uni geht und er ist in prüfungen durchgefallen!! EINEN KEVIN!! bei manchen menschen sagt man auch "er sieht wie ein horst aus" und oft stimmt es niemals würde ich mein kind kevin oder chantal nennen. aber ausländische namen auch oft nicht gut wenn arbeitgeber etwas türkisches sehen scheuen sie sich auch oft. ein schwarzer freund wurde von einem facharzt abgelehnt weil es angeblich keinen termin mehr gab. seine weiße freundin hat dort dann angerufen und konnte einen termin für ihn ausmachen. egal das ist was anderes. ich würde mein kind aber auch nicht luke skywalker nennen. etwas ganz normales würde ich mir aussachen. aber keinen trendnamen. denn ein trend geht vorbei und ein kind wird hoffentlich sehr alt.
    • Traditionen finde ich gut: Die Erna bei uns ausm Hinterhaus, hat ihre Tochter Erna genannt, weil alle weiblichen Erstgeborenen Erna heißen. Der Sohn heißt Locke. Weil alle männlichen Erstgeborenen halt Locke heißen. Ich hab gefragt, ja was ist denn, wenn Ihr noch ein Kind bekommt? Sie meinte, dann werden da halt Nummern drangehängt. Das finde ich schön. ...die haben übrigens immer so gute Ideen...so bodenständig.
  • Noch 110 Zeichen

Tests