Einen Augen-Blick, bitte: Quick-Tipps gegen lästige Augenringe

Mal wieder zu lange gefeiert, oder einfach nur schlecht geschlafen? Wer über Nacht zur Herrin der Augenringe mutiert, braucht schnelle Hilfe. Wir erklären, wie die lästigen dunklen Schatten und geschwollenen Tränensäcke entstehen — und wie Sie sie schleunigst wieder loswerden.

Einen Augen-Blick, bitte: Quick-Tipps gegen lästige Augenringe (Bild: thinkstock)Einen Augen-Blick, bitte: Quick-Tipps gegen lästige Augenringe (Bild: thinkstock)


Sie haben doch einen Schatten! Aber warum eigentlich?
Grundsätzlich gilt: Nicht jeder, der unter der unliebsamen Hautverfärbung leidet, ist auch zwingend eine Partyqueen. Vor allem bei hellhäutigen, blassen Menschen sind Augenringe oft genetisch bedingt.

Schon die Eltern der Betroffenen schlugen sich also meist mit vergleichsweise zarter Haut und darunterliegenden, stark durchschimmernden Blutgefäßen herum. Aber keine Sorge: So nervig Augenringe auch sein mögen — krankhaft sind sie nicht!

Bei Ihnen liegt's nicht am blassen Teint? Dann hat ihr Blut in den letzten Stunden oder Tagen wohl zu wenig Sauerstoff abbekommen. Ob schlecht gelüftete Räume, Stress oder Schlafmangel: Die feinen Gefäße rund ums Auge verzeihen (fast) nichts und verengen sich auf Grund von gestauter Gewebeflüssigkeit sehr schnell. Die Folgen — bläuliche Schatten — können Sie aber leicht tarnen.

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Augenringe? Können Sie sich abschminken!
Concealer (am besten eine Nuance heller als Ihr natürlicher Teint) zum Beispiel wirken wahre Wunder! Denn sie enthalten Perlglanz-Pigmente, die das einfallende Licht reflektieren und so die Spuren akuter Müdigkeit verdecken. Vorher aber unbedingt eine feuchtigkeitsspendende Augencreme auftragen: Dann lässt sich der Concealer wesentlich leichter auftragen.

Von Puder oder herkömmlichem Make-up bitte die Finger lassen: Diese Produkte sind zu reichhaltig für die Augenpartie und setzen sich unschön in kleineren Fältchen ab. Wer nicht nachbessern, sondern vorbeugen möchte, liegt übrigens mit pflegenden Cremes und Gelen richtig, die die Durchblutung ankurbeln. Besonders empfehlenswert: Produkte mit Rosskastanie oder Koffein. Auch die praktischen Mini-Roll-Ons sorgen für einen Instant-Frischekick!

„Hallo, wach!"- Hausmittelchen
Wenn gerade kein Schminkspiegel greifbar ist: Nicht verzagen, sondern einfach die Hausapotheke befragen! Eisgekühlte Löffel oder spezielle Gel-Masken (gibt's in jedem Drogeriemarkt) helfen nämlich prima gegen geschwollene Lider und dunkle Schatten, weil sie die Durchblutung anregen.

Auch sanfte Massagen stimulieren die sogenannte Mikrozirkulation der feinen Augen-Gefäße, also ruhig mal selbst Hand anlegen. Und im akuten Notfall holen Sie sich einen schnellen Straffungs-Effekt an der eiskalten Winterluft. Wirkt tatsächlich!

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Auf Nimmerwiedersehen: Augenringe dauerhaft beseitigen
Noch effektiver als regelmäßige Spaziergänge und Schlafen bei offenem Fenster (regt die Sauerstoffversorgung an!) wirken kosmetische Eingriffe. So können Augenringe etwa durch eine Unterspritzung mit Hyaluronsäure sogar für mehrere Monate komplett verschwinden. Ganz ohne Risiko ist eine solche Behandlung zwar nicht — im Extremfall holt frau sich hier ein „blaues Auge" — dennoch ist sie wesentlich weniger invasiv als eine OP.

Doch wenn Unterspritzungen, die regelmäßig wiederholt werden müssen, nichts ausrichten, hilft nur noch eines: die Straffung der Unterlider. Sie wird von Plastischen Chirurgen zumeist ambulant durchgeführt und heilt innerhalb von rund zehn Tagen aus.