Der perfekte Augen-Blick: Schminktipps für Brillenschönheiten

Oft verzichten Brillenträgerinnen aus Unsicherheit aufs Augen-Make-up. Der Grund: Sie glauben, dass man die Augen hinter ihren Gläsern sowieso nicht sieht. Alles Blödsinn! Mit den folgenden Tricks werden Sie zur schönsten Brillenschlange im ganzen Land.

Eine Brille geht nicht einher mit Schminkverbot - ganz im Gegenteil (Bild: ddp images)Eine Brille geht nicht einher mit Schminkverbot - ganz im Gegenteil (Bild: ddp images)


Kurzsichtigkeit vs. Weitsichtigkeit

Schminktechnisch ist es ein großer Unterschied, ob man kurz- oder weitsichtig ist. Bei Kurzsichtigkeit wirken die Augen aufgrund der Glasbrechung optisch kleiner und sollten deshalb extra betont bzw. größer geschminkt werden. Im Falle von Weitsichtigkeit verhält es sich genau umgekehrt.

Sind Sie kurzsichtig, sollten Sie auf dunkle Farben und dicke Lidstriche verzichten — das verkleinert die Augen zusätzlich. Besser: Lidschatteneffekte in hellen Tönen, die zum äußeren Augenwinkel hin dunkler werden. Wenn es unbedingt Kajalstift sein soll, empfehlen wir einen sanften Weiß- oder Grauton. Den Kajal nach außen hin leicht verwischen. Wer möchte, kann unterhalb des unteren Wimpernkranzes dunklen Lidschatten auftragen. Das vergrößert das Auge ebenso wie heller Puder unter den Augenbrauen. Beim Wimperntuschen darf guten Gewissens dick aufgetragen werden.

Kuss(schl)echt: Blei in Lippenstiften

Sind Sie weitsichtig, lautet Ihr Schminkauftrag: Die Augen optisch verkleinern. Das gelingt am besten, indem Sie von Lidschatten in hellen Farbtönen die Finger lassen und stattdessen dunkle, matte Farben verwenden, die die Augen scheinbar zurücktreten lassen. Beim Auftragen von Kajal gilt: Klotzen, nicht klettern! Gerne unteren und oberen Wimpernrand mit einem schwarzen Lidstrich versehen. Damit die Augen nicht unnatürlich groß wirken, sollten Weitsichtige auf Wimperntusche verzichten oder sie nur sehr sparsam benutzen.

Welches Make-up passt zu welchem Gestell?

Vorsicht bei farbigen Brillengestellen: Erstens sieht man sich an allzu knalligen Tönen schnell satt, zweitens passen dann keine bunten Outfits mehr dazu — vorausgesetzt, Sie wollen nicht aussehen wie ein Papagei. Zu farbigen Gestellen sollte man zudem äußerst dezentes Make-up tragen und bei Lidschatten, Kajal und Wimperntusche auf unaufdringliche Töne wie Schwarz oder Braun setzen.

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Oder haben Sie sich für eine rahmenlose Brille entschieden? Dann dürfen Sie sich guten Gewissens mit knallrotem Lippenstift austoben. Genau wie Trägerinnen der angesagten Brillen in Horn- bzw. Schildpattoptik: Die sollten Wangen und Lippen hervorheben, damit das Nasengestell gebührend Konkurrenz bekommt und nicht die Alleinherrschaft übers Gesicht übernimmt. Große Gestelle schreien geradezu nach schwarzer Mascara und langen Wimpern.

Grundsätzlich ist es ratsam, entspiegelte Brillengläser zu kaufen. Die sind zwar einen Tick teurer, dafür kann Ihnen Ihr Gegenüber aber auch in die mit Make-up, Kajal & Co. perfekt in Szene gesetzten Augen schauen, ohne von Lichtspiegelungen abgelenkt zu werden.

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    • Beste AntwortMan kann sich auf zwei Arten abgrenzen. Das ist diese ausgefallene Schiene, wo die Namen von den Kindern bis weit in die Grundschule nicht einmal buchstabiert werden können, angelehnt an möglichst exotische Vorbilder, Figuren der Popkultur. Und dann gibt es die Masche, die die akadamische Mittelschicht fährt und mit voller Absicht in die Kiste nahezu altmodischer Namen greift und den Prenzlauer Berg mit Wilhelms und Friederichs bepflastert. Ein bisschen Phantasie ist völlig okay, wenn der Name aber zu sehr nach Stripperin, Nageldesignerin oder 90er Jahre Boygroupmitglied klingt, dann ist man wahrscheinlich zu weit gegangen. Man darf immer im Hinterkopf behalten, dass das Kind im ersten Moment zwar putzig und süß ist und man seine subjektiv empfundene Einzigartigkeit in die Welt hinausschreien möchte, dass das Kind mit diesem Namen aber leben muss. Vielleicht wäre ein Ansatzpunkt sich zu fragen, wie der Name auf einer Visitenkarte eines Anwaltes/ Arztes/ Richters aussähe und welchen Eindruck dieser Name auf einer Visitenkarte hinterlassen würde. Nicht, dass alle Kinder Arzt, Anwalt oder Richter werden sollen, aber es sind mehr oder weniger respektable Berufe, die man ernst nehmen will.
    • Pierre ist schön und in deutschland nicht weitverbreitet der name ist entscheidend für die zukunft des kindes kevinses gehen nicht auf unis lukasses schon ich kenne nur einen kevin der auf die uni geht und er ist in prüfungen durchgefallen!! EINEN KEVIN!! bei manchen menschen sagt man auch "er sieht wie ein horst aus" und oft stimmt es niemals würde ich mein kind kevin oder chantal nennen. aber ausländische namen auch oft nicht gut wenn arbeitgeber etwas türkisches sehen scheuen sie sich auch oft. ein schwarzer freund wurde von einem facharzt abgelehnt weil es angeblich keinen termin mehr gab. seine weiße freundin hat dort dann angerufen und konnte einen termin für ihn ausmachen. egal das ist was anderes. ich würde mein kind aber auch nicht luke skywalker nennen. etwas ganz normales würde ich mir aussachen. aber keinen trendnamen. denn ein trend geht vorbei und ein kind wird hoffentlich sehr alt.
    • Traditionen finde ich gut: Die Erna bei uns ausm Hinterhaus, hat ihre Tochter Erna genannt, weil alle weiblichen Erstgeborenen Erna heißen. Der Sohn heißt Locke. Weil alle männlichen Erstgeborenen halt Locke heißen. Ich hab gefragt, ja was ist denn, wenn Ihr noch ein Kind bekommt? Sie meinte, dann werden da halt Nummern drangehängt. Das finde ich schön. ...die haben übrigens immer so gute Ideen...so bodenständig.
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