Wenn man sich Jodie Marsh heute ansieht, kann man kaum glauben, dass sie einst durch ihre weiblichen Rundungen die Männerwelt verzückte. Muskelbepackt bis zum Hals zeigte sich das ehemalige Model jüngst bei einem Bodybuilding-Wettbewerb - und ist kaum wiederzuerkennen.
Nach acht Wochen Krafttraining hat sich der Körper der ehemals kurvigen Frau komplett verändert. Auf das Resultat ist sie mehr als stolz: „Ich habe mich noch nie so gut gefühlt, und mein Körper auch nicht“, sagte sie laut der britischen Tageszeitung „Daily Mail“. In nur 50 Tagen habe sich ihr Körperfett von 25 auf zehn Prozent reduziert. Außerdem habe sie acht Pfund an Muskeln zugelegt und dafür 20 Pfund an Fett verloren. „In acht Wochen habe ich erreicht, was in der Regel sechs bis neun Monate dauert.“
Ob die Verwandlung optisch wirklich ein Fortschritt ist, darüber dürften sich die Geister scheiden. Gesundheitlich unbedenklich ist solch eine Radikal-Kur mit Sicherheit nicht – und definitiv nicht zur Nachahmung empfohlen.
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Für die 32-Jährige hat sich der Kraftakt zumindest kurzfristig gelohnt. Bei dem Wettbewerb kam sie auf den fünften Platz: „Ich bin wirklich glücklich, dass ich mit einer Trophäe nach Hause gehe“, so Marsh laut „Daily Mail“. „Wenn ich das in acht Wochen erreichen und gegen die Besten der Besten in Großbritannien antreten kann, was kann ich dann mit mehr Trainingszeit erreichen.“ Will heißen: Marshs Muskelkarriere ist noch lange nicht vorbei. Nächstes Jahr würde sie gerne auf dem Siegertreppchen stehen.
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Wenn sie weiter so hartnäckig trainiert, wäre das durchaus möglich. Innerhalb von zwei Monaten wurde aus dem Kurven-Model eine Muskel-Amazone. Dafür setzte sie ihr Personal Trainer Tim Sharp auf eine strikte Diät. Außerdem musste Marsh Nachtleben und Alkohol abschwören - und natürlich trainieren: „Anfangs wollte ich nur Gewicht verlieren und straffen – ich war ganz weich.“ Dann zeigten sich rasch erste Bauchmuskeln, und Marsh wurde vom Bodybuilding-Fieber gepackt.
Das wird sie so schnell wohl auch nicht mehr loslassen, denn Marsh schwärmt von einem komplett neuen Körpergefühl, das sie dadurch bekommen hat „Ich bin stolz auf mich“, so Marsh weiter. „Ich war schon immer selbstbewusst, aber es gab Momente, in denen ich nicht wollte, dass Menschen mich nackt sehen.“ Diese Momente konnte sie jedoch stets erstaunlich gut verbergen.
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