Auf Wiedersehen, lieber Sommer! Auch wenn du nur kurz bei uns warst — es war trotzdem wieder schön mit dir! Zugegeben, ganz auf Bibber-Kälte und Schniefnasen eingestellt sind wir noch nicht. Aber wir versuchen das Beste daraus zu machen. Zum Beispiel mit einem Tag, der ganz im Zeichen von Entspannung und Wohlbefinden steht. Dafür muss es nicht immer ein Besuch im Spa oder Thermalbad sein, denn relaxen lässt sich auch in den eigenen vier Wänden. Hier einige Tipps für die Wellness-Oase zu Hause.
So schön wie im Spa: Eine Fußmassage daheim (Bild: Thinkstock)
Abtauchen und genießen
Ob cremig-weich oder schaumig-duftend: ein heißes Vollbad ist stets ein Genuss für Körper und Geist. Damit das Wannenerlebnis positiv ausfällt, sollte die Badetemperatur jedoch nicht allzu heiß sein — zwischen 35 und 38 Grad Celsius sind genau richtig und schonen zudem den Kreislauf. Für das besondere Dufterlebnis sorgen erlesene Badezusätze, die mal sinnlich, mal entspannend, mal anregend auf unseren Organismus wirken. Die bunten Pülverchen tragen verführerische Namen wie „1001 Nacht", „Liebeszauber" oder „Südseetraum" und lassen die Seele schon beim ersten Eintauchen vom Alltag abschalten. Wer es individueller mag, kann sich auch am eigenen Kühlschrank bedienen: Mit einem Becher Joghurt, zwei EL Honig und etwas Orangen-, Zitronen- oder Vanilleöl ist schnell ein Badezusatz zusammengerührt, der pflegt und entspannt zugleich. Noch entspannender — und vor allem romantischer — wird das Vollbad im richtigen Ambiente: Kerzen sorgen für das passende Licht, ruhige Musik stellt auch die Ohren auf Entspannung. Also einfach abtauchen und genießen — ob ganz allein oder zu zweit.
Einmal durchkneten, bitte
Weil der Körper nach dem Baden so richtig entspannt und zudem die Haut gut für die Aufnahme von weiteren Wirkstoffen vorbereitet ist, lässt sich eine wohltuende Massage nun in vollen Zügen genießen. Wenn Sie keine Vorerkrankungen, wie etwa Entzündungen und Rücken- oder Gelenkbeschwerden haben, funktioniert das prima in Ihrer Wellness-Oase zu Hause, sprich ganz ohne Profi. Wichtig ist nur, dass der Druck — vor allem in empfindlicheren Körperpartien - nicht zu fest ausgeübt wird. Besonders beliebt ist die Fußreflexzonen-Massage: Durch gezielte Stimulation bestimmter Punkte an der Fußsohle wird bei dieser Technik der gesamte Organismus angekurbelt und Stress abgebaut. Wer möchte, bringt seine Füße im Anschluss mit einer pflegenden Pediküre in Bestform.
Abschalten will gelernt sein
Im hektischen Alltag bleibt dafür oft keine Zeit, doch schon ein paar wenige Minuten reichen aus, um den Körper zu entspannen. Kurze Dehnübungen für gestresste Muskeln oder ein Kräftigungs-Training mit leichten Gewichten können wahre Wunder wirken. Mithilfe von DVDs, Audiobooks oder Apps wird das Wohnzimmer im Handumdrehen auch mal zum Yoga-Studio. Mit den gezielten Atem-Techniken der indischen Philosophie kehrt für den gestressten Geist schnell Ruhe ein. Ob Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung oder Meditation — es gibt vielfältige Entspannungstechniken, die leicht zu erlernen und auch zu Hause einfach umzusetzen sind.
Bloß nicht ins Schwitzen kommen
Manch einer schätzt sich glücklich, zu Hause über so viel Platz zu verfügen, um dort eine Sauna einbauen zu können. Ein Luxus für die private Wellness-Oase! Vor dem Saunieren müssen jedoch einige Regeln bedacht werden — denn gerade Anfänger können bei der Vorfreude aufs Schwitzen einiges falsch machen. Bevor es losgeht, sollte man ausreichend trinken und in jedem Fall duschen. Für eine gesundheitsfördernde Wirkung sind zwei bis drei Saunagänge zu je acht bis 15 Minuten optimal. Dazu am besten flach im oberen Drittel liegen und sich in den letzten Minuten aufrecht hinsetzen, um den Kreislauf nicht zu sehr zu belasten. Nach jedem Saunagang direkt eiskalt abduschen. Wichtig ist hier: von den Armen und Beinen hin zur Körpermitte brausen. Auch frische Luft tut dem Körper nun gut, genauso ein warmes Fußbad. Zwischen den einzelnen Saunagängen sollten Sie sich zehn bis 15 Minuten ausruhen — und erst wieder nach dem letzten Saunagang etwas trinken, da der Körper ansonsten kaum entschlackt wird.
Das leibliche Wohl
In der Wellness-Oase zu Hause kann man sich natürlich nicht nur von außen pflegen: Auch für das leibliche Wohl soll vorgesorgt sein. Vermeiden Sie vor allem fette und allzu gehaltvolle Speisen. Wie wäre es vielleicht mit einem bunten Salat, verfeinert mit knackigem Gemüse, frischen Kräutern und gebratenen Putenbruststreifen? Auf Alkohol sollten Sie an Ihrem Entspannungstag möglichst verzichten. Eine gesunde Alternative sind Wellness-Drinks: Frischgepresste Säfte liefern wichtige Nährstoffe und Vitamine. Beim Mixen sind Ihrer Fantasie keinen Grenzen gesetzt - erlaubt ist alles, was schmeckt!
