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    Pro und Kontra: Zusammenziehen oder nicht?

    Sie denken, Sie wüssten alles über Ihren Liebsten? Nicht, wenn Sie noch immer in zwei verschiedenen Wohnungen leben. Denn erst, wenn wir unseren Alltag miteinander teilen, lernen wir den anderen richtig kennen. Aber sind Sie schon bereit? Unsere Checkliste hilft Ihnen bei der Entscheidung.

    Zusammenziehen kann so schön sein - und so kompliziert (Bild: thinkstock)Zusammenziehen kann so schön sein - und so kompliziert (Bild: thinkstock)


    Zusammenziehen: Vorteile

    1. Nie wieder mit dem Übernachtungsgepäck ins Büro, nie mehr mit den öffentlichen Verkehrsmitteln durch die halbe Stadt, um neben dem Liebsten einzuschlafen. Und somit auch mehr Zeit zu zweit.

    2. Sind wir mit unserem Partner zusammengezogen, ist er der erste, den wir morgens zu sehen bekommen. Stimmt alles in unserer Beziehung, finden wir ihn auch dann sexy (oder sogar noch mehr). Dadurch erreicht die Liebe eine neue Stufe, sie wird bedingungsloser — und es fühlt sich fantastisch an.

    3. Indem wir uns eine gemeinsame Bleibe suchen, bekennen wir uns  nicht nur nach außen hin offiziell zu unserer Liebe. Auch gegenüber unserem Partner machen wir so deutlich: Ich will mein Leben mit dir verbringen.

    4. Geteiltes Leid ist halbes Leid, geteilte Freude verdoppelt sich: Es ist (fast) immer jemand da, dem wir unsere Gedanken und Gefühle mitteilen können. Das tut nicht nur gut, sondern stärkt auch die emotionale Bindung.

    5. Zusammenwohnen heißt auch, sich seine Ausgaben zu teilen. Zwar braucht es zu zweit eine größere Wohnung, doch umgerechnet kommt dabei meistens trotzdem pro Person eine geringere Miete heraus. Selbstverständlich sollte dies nicht der Hauptgrund für den Start in ein gemeinsames (Alltags-)Leben sein — doch es ist ein angenehmer Nebeneffekt.

    6. Auch geteiltes Haushalts-Leid ist halb so nervig. Indem wir uns mit unserem Liebsten zum Team zusammenschließen, wird vieles leichter — wir können uns unsere lästigen Aufgaben so aufteilen, dass sie für beide möglichst erträglich werden.

    7. Klingt seltsam, ist aber so: Indem wir mit unserem Partner zusammenziehen, räumen wir uns zugleich mehr Freiheit ein. Beim Ausgehen mit Freunden müssen wir nicht ständig zusammenglucken, da wir das auch später noch in den eigenen vier Wänden tun können. Es fällt auch leichter, sich alleine mit der Freundin zu verabreden, da wir unseren Liebsten mit hundertprozentiger Sicherheit trotzdem noch vor dem Einschlafen in die Arme schließen können.

    8. Gelegenheit macht Liebe — oder in dem Fall: Sex. Je mehr Zeit wir miteinander haben, desto öfter ergibt sich die Möglichkeit, übereinander herzufallen.

    6-Punkte-Check: Ist er Mr. Right - oder doch nur Mr. Right Now?

    Zusammenziehen: Nachteile

    1. Ein gemeinsames Nest mit dem Liebsten ist was anderes als eine Studenten-WG, in der man sich bedenkenlos stundenlang im verschlossenen Kämmerchen abschotten kann. Aus Angst, den anderen zu verletzen, bleiben oft alle Türen offen — und plötzlich ist er dahin, der persönliche Freiraum.

    2. Der eine schnarcht, während der andere mit einem besonders leichten Schlaf gesegnet ist? Das kann genauso anstrengend werden wie die Tatsache, dass ein Partner eine Nachteule und der andere ein Frühaufsteher ist.

    3. Werden die Haushalts-Pflichten nicht gerecht untereinander aufgeteilt, kann sich schnell einer von beiden wie die unbezahlte Putze fühlen. Eine Liebesbeziehung ist nicht dazu da, dass einer dem anderen hinterher räumt.

    4. Rülpsen, pupsen, herumfläzen in der gammeligen Jogginghose: Man kann den anderen auch zu gut kennenlernen. Reißen Sie sich beide zusammen — schließlich wollten Sie doch weiterhin Sex miteinander haben, oder?

    5. Plötzlich müssen Sie alles teilen — vom Eisfach übers Badezimmer bis hin zur Fernbedienung. Das kann unangenehm werden, vor allem für Einzelkinder und Menschen ohne WG-Erfahrung.

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    Überlebens-Tipps

    1. Stellen Sie vorher sicher, dass Sie beide wirklich zusammenleben wollen. Seien Sie ehrlich zueinander — es ist eine folgenschwere Entscheidung.

    2. Helena Bonham Carter und Tim Burton haben sich zwei angrenzende Häuser gekauft, um sich ihren persönlichen Freiraum zu erhalten. Das sprengt Ihr Budget? Dann helfen Sie mit kleineren Mitteln nach. Scheuen Sie sich nicht davor, Ihrem Liebsten sanft die Tür vor der Nase zuzumachen, wenn Sie Zeit für sich alleine brauchen.

    3. Direkt aus dem Elternhaus mit dem Liebsten zusammenzuziehen, ist keine so gute Idee. Machen Sie zuerst ein paar Erfahrungen in einem Einzelappartement oder einer WG, um sich selbst kennenzulernen.

    4. Halten Sie alle wichtigen Fakten in einem Dokument fest. Wer ist Hauptmieter, wie werden die Strom- und Telefonrechnungen aufgeteilt?

    5. Vermeiden Sie es, gemeinsam eine Wohnung zu beziehen, in der einer von beiden schon vorher gelebt hat. Denn dann wird sich der Neuankömmling immer als Eindringling fühlen, während der andere sein Revier verteidigen zu müssen glaubt. Wenn Sie schon einen Neuanfang starten, dann tun Sie das richtig — in einer neuen Wohnung.

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    13 Kommentare

    • Katharina  •  vor 3 Monaten
      Oh je oh je...
      Punkt 3 bei den Tipps: Man wird sich wohl doch schon vorher kennen??? Wie es aussieht, wenn die Eltern vereist sind, wie das Zimmer allgemein aussieht... Das ist für mich kein Grund mit dem Zusammenziehen zu warten bzw erst selbst eine eigene Wohnung zu haben.
      Totaler Mist.
      Wer so eine Checkliste braucht, dem ist nicht mehr zu helfen.
      Seinen Partner kennt man so oder so, seine Eigenschaften etc. , da weiß man worauf man sich einlässt.
      Entweder man will oder man will nicht.
      • S L vor 3 Monaten
        Genau, das denken dann deine Freunde auch, totaler Mist, wenn sie dir ständig beim Umziehen helfen dürfen :-) nur weils halt doch nicht so gepasst hat...
      • Katharina vor 3 Monaten
        :D Noch ein gutes Argument, nicht alleine i-wo hinzuziehen ^^
      • Alisa vor 3 Monaten
        Der Punkt ist nicht von der Hand zu weisen. Wer aus dem Elternhaus auszieht muss sich neu ordnen und seinen eigenen Weg finden, dabei auch mal Grenzen überschreiten. Vielleicht sich mal eine ganze Woche nur von Pizza ernähren. Wie ich finde ist es eine äußerst wichtige Phase, denn hier kommt die Abnabelung und vor allem die Kreierung seines eigenen Mittelweges. Selbständigkeit und Orientierung. Vor allem aber auch Verantwortung für sich selbst. Das Entdecken von Bedürfnissen.
        Vor allem aber Unabhängigkeit und einmal richtig Ausleben, so wie man es schon immer wollte, wie ein "ewiges" Sturmfrei. Sich vor nichts und niemandem für nichts rechtfertigen müssen. Grenzenlos sein.
    • Jorgo  •  vor 3 Monaten
      Punkt 5 Überlebenstipps:
      Das ist der einzige echte Tipp. Ziehe nie zu einer Frau in die Wohnung.
      Du musst all ihren Nippes und Gruscht ertragen und bei Gestaltungsideen Dir anhören:
      Das ist MEINE Wohnung. Du bleibst immer nur der Geduldete, der Gast.
      Sie wird die Hausherrin immer dann spielen, wenn sie schlechte Laune hat.
      Ich bin damals ganz schnell wieder ausgezogen und kann nur raten,
      sich gemeinsam eine neue Wohnung zu nehmen.
      Dann klappt es auch mit den Hoheitsrechten und der Liebe.
      • Hartz5 vor 3 Monaten
        Wenn ich die heutigen Scheidungsstatistiken heranziehe, klappt es mit den " Hoheitsrechten " und der " Liebe " auch nicht in den gemeinsam angemieteten Wohnungen. Ganz geschweige von den Trennungen von " eheähnlichen Gemeinschaften " über die es keine Statistiken gibt und die in der Regel häufiger und schneller " aufgelöst " werden weil keine der Damen unterhaltsanspruchsberechtigt ist.
    • Nancy  •  vor 3 Monaten
      Also mal ehrlich, wenn das die einzigsten Nachteile sind, frage ich mich: was zum Henker soll dieser Artikel?
      Und pardon: Freiheit hat man auch dann, wenn man zusammen wohnt. Es ist arrangierbar, wenn man möchte und trotz aller Verliebtheit doch ein wenig objektiv bei der Sache bleibt.
      Als hätte vorher man nicht auch schon mal gerülpst, rumgeflätzt auf dem Sofa ( Was auch seine Vorteile haben kann) und pupsen ? Wie soll man sich da zusammen reißen? Ich glaube hier sollte der Schreiberling noch mal in den Biologie-Unterricht. Aber man darf da auch gerne mal für ins Bad huschen. Und Jogginghose? Nun ja, auch die kann Vorteile haben und mal ehrlich: Wenn man lang genug zusammen wohnt, sieht man sowas garnicht mehr und wenn man mit solchen Dingen seine Probleme hat, sollte mann vorher schon nicht Zusammen ziehen. Mein Fazit: Wenn man sich wirklich auf allen Ebenen liebt und gern Kompromisse schließt ist ein Zusammen leben garnicht so verkehrt. Ich sehe darin keine Nachteil. Und dieser Artikel ist echt Schrott!
    • Gáll Enikő  •  vor 3 Monaten
      Lieber heiraten, Kinder erziehen, ein normales Familienleben führen
    • Tosha K  •  vor 3 Monaten
      Hmm... ich hab den Artikel angeklickt, weil ich mit meinem Freund nach 3 Jahren Beziehung zusammenziehen werde. In diesen 3 Jahren haben wir alles bereits mitgemacht: Long-Distance, bei Eltern gewohnt, einer ausgezogen, andere teilweise mit eingezogen. Wir haben bisher immer die perfekte Möglichkeit gefunden, alles in Balance zu halten. Ich wohne nun nur eine Straße von ihm entfernt und wir verbingen die Abende unter der Woche in meiner Wohnung und an den Wochenenden bei ihm und seiner Familie. Es ist ja kein wirkliches zusammen leben, aber er nabelt sich so langsam ab. Dennoch ist es bei ihm zuhause nicht wirklich anders als bei mir: Er muss sich um seine Wäsche kümmern, er kocht für sich selbst, er geht selbst einkaufen, bezahlt Miete und ihm wird rein gar nichts geschenkt.

      Ich wäre auch direkt mit ihm zusammengezogen, aber ich muss sagen, dass ich doch für das letzte Jahr dankbar bin, da ich so seine Marotten im Umgang mit dem Haushalt und in seinem Tagesrhythmus mitbekommen habe - umgekehrt genauso. Wenn man nämlich erst einmal für sich selbst verantwortlich ist und plötzlich die Struktur des anderen mit übernehmen muss, kann es sehr schnell mal zu Streitereien kommen. Von daher kann ich nur sagen: Den Tipp, erst einmal alleine zu wohnen, sollte man ernst nehmen!
    • nikoundich  •  vor 3 Monaten
      Rülpsen, pupsen, herumfläzen in der gammeligen Jogginghose und?...ist doch menschlich hat man vorher bestimmt auch schon gemacht oder?????
      • Oliver vor 3 Monaten
        ^^ Meine Freundin hat mir sogar eine Gammelhose geschenkt! Wenn sie mal (versehentlich) rülpst entschuldige ich mich dann auch dafür, Frauen machen sowas ja nicht. Und wenn Frauen auf Toilette ihr Geschäft verrichten riecht es auch immer noch Rosen :D
      • Dieter Linden vor 3 Monaten
        Frauen die nicht furzen können sind nicht heiratsfähig....
      • A_V vor 3 Monaten
        Es geht doch nicht darum, dass es menschlich ist. Aber ein Minimum an "gutem Benehmen", Respekt voreinander usw. sollte man sich bewahren.
        Die sexuelle Anziehungskraft steigt nun mal meistens nicht, wenn man sich gegenseitig beim Hornhauthobeln zuschaut oder sich gegenseitig dran erinnern muss, dass mal wieder eine Dusche fällig ist...
    • Login  •  vor 3 Monaten
      Ich habe über 10 Jahre mit meinem Partner zusammen gelebt. Ich bin direkt von den Eltern zu ihm gezogen. Vor 3 Jahren hab ich um eine eigene Wohnung gebeten, weil ich - wie im Artikel auch stand - das Gefühl hatte mal mein eigenes Leben leben zu müssen. Es hat durchaus Vorteile. Man freut sich wieder aufeinander. Klar, doppelte Miete, Wochenendbeziehung, wenn es dem anderen schlecht geht ist man nicht gleich da ... Aber es gibt für alles im Leben Vor- und Nachteile
      • Katharina vor 3 Monaten
        Schön, dass du einen Partner hast, der das versteht und das akzeptiert :)
      • A_V vor 3 Monaten
        Wow, da gehört ihr zu der Minderheit, die es schafft, vom Zusammenwohnen ins Getrenntwohnen überzugehen, ohne dass damit die Beziehung am Ende ist. Das war bestimmt nicht einfach.
        Respekt!
    • Oliver  •  vor 3 Monaten
      Man sollte vielleicht mal 2 Wochen in Urlaub fahren und gucken wie's klappt. Meine Freundin und ich haben 2 getrennte Wohnungen, trotzdem können bei uns auch alle paar Wochen mal gut die Fetzen fliegen, weil wir beide ziemliche Dickköpfe und unnachgiebig sind. Wir vertragen uns aber dann auch ein paar Stunden später wieder und lachen meistens über den Auslöser des Streits. Das würde sich mit einer gemeinsamen Wohnung bestimmt auch nicht ändern. Vielleicht ziehen wir zum Jahresende zusammen, mit meiner Ex ist es auch 6 Jahre gut gegangen und nicht an der Wohnung gescheitert. Hatte mir eigentlich auch bestimmte Sachen vorgenommen, aber wie das so ist wenn man sich liebt.... :)
    • Susi  •  vor 3 Monaten
      Also ich bin direkt vom Elternhaus zu meinem Schatz gezogen. Haben renoviert, da es wie eine gemeinsame Wohnung aussehen sollte und nicht wie 2 zusammengewürfelte Jugendzimmer;) wohnen jetzt seit 4,5 Jahren zusammen :D
    • Hartz5  •  vor 3 Monaten
      Männer seid nicht so blöde und zieht mit einer Frau zusammen.

      Ihr dürft dann nicht mehr im stehen pinkeln, ihr seid kontrolliert wenn ihr nach Hause kommt, ihr bekommt einen jeden mm2 aufgerechnet den ihr zu wenig putzt, und vor allen Dingen eins, haben diverse Frauen erst einmal Ihr Ziel erreicht, lassen sie in vielem nach, mit u.a. auch im Sex.
      • Susi vor 3 Monaten
        Meiner kann im stehen pinkeln, wenn er es wieder weg macht.
        Wenn ihr ordentlich putzt, muss euch auch keiner kontrollieren.
        Er kann nach Hause kommen wann er will. Ich möchte es nur gerne wissen wann in etwa ;) und wenn wir einen Mann so verändern würden,wie du es beschreibst, ist es ja nicht mehr der Mann in den wir uns veliebt haben ;) denk mal drüber nach!
      • Oliver vor 3 Monaten
        Ich pinkel auch nicht im stehen, muss mein Klo schließlich selber putzen..... Normalerweise weiss die Freundin auch wenn man nach Hause kommt (Stichwort Kommunikation - ich habe sogar ein Handy....). Aber klar: Männer zieht nicht mit Frauen zusammen - bezieht lieber Hartz5, lasst eure Wohnung versiffen und versucht es so mit den Frauen. Das ist DAS Erfolgsrezept.
      • Hartz5 vor 3 Monaten
        @Oliver.
        Hättest Du eine Gehirnzelle mehr wüßtest Du dass es kein Hartz5 gibt. Hättest Du zwei Gehirnzellen mehr wüßtest Du was ein 5 Minuten Epoxyd ist. Hättest Du drei Gehirnzellen mehr wüßtest Du wie ein Legastheniker Harz schreibt. Zum Glück müßen manche Männer keinen Intelligenztest machen bevor sie mit einer Frau zusammenziehen dürfen.
    • Sarah  •  vor 3 Monaten
      Zusammenziehen ist in der Regel der Anfang vom Ende, dicht gefolgt vom gemeinsamen Urlaub und Renovieren.
    • Iveco Truck  •  vor 3 Monaten
      Eine eigene kleine Wohnung ist das beste, was es gibt. Und wenn man nicht gerade im Dorf wohnt, dann fahren alle 20 Minuten Busse und für größere Entfernungen gibt es den Zug oder die S - Bahn, oder man nimmt gleich den PKW.
      Ich weigere mich nochmal mit einer Frau zusammenzuziehen, die Vergangenheit hat gezeigt, das es das nicht bringt!
    • Reinhard  •  vor 3 Monaten
      mit einer Frau zusammen zu wohnen, hat noch nie geklappt und wird auch nie !
      Ich habe es bestimmt 10 Mal versucht, ging immer schief !