Entdecken Sie Yahoo! mit Ihren Freunden

Entdecken Sie Nachrichten, Videos und andere Inhalte, die Ihre Freunde gelesen oder gesehen haben. Welche Ihrer Aktivitäten andere sehen, bestimmen Sie alleine.

Zuerst

WAS IHRE FREUNDE LESEN

    Die fünf größten Erziehungsirrtümer

    „Solange du deine Füße unter meinen Tisch stellst, machst du was ich sage!", „Iss deinen Teller leer!", „Computer sind gefährlich": Diese und viele andere Pauschalaussagen tummeln sich auch heute noch im Erziehungsalltag vieler Eltern. Unbewusst werden Sie von Generation zu Generation weitervererbt.

    Dabei ist längst erwiesen: Derartige Erziehungsversuche bringen nichts! Prof. Dr. Ralph Dawirs ist Entwicklungs- und Gehirnexperte. In seinem Ratgeber „Die 10 größten Erziehungsirrtümer" (Beltz-Verlag) entlarvt er wohlbekannte, aber völlig sinnlose Erziehungsmethoden. Fünf davon stellt er bei Yahoo! Lifestyle vor:

    Ist Erziehung eine ernste Angelegenheit? - Ganz sicher nicht! (Foto: Thinkstock)Ist Erziehung eine ernste Angelegenheit? - Ganz sicher nicht! (Foto: Thinkstock)


    1. „Solange du deine Füße unter meinen Tisch stellst…!"

    Wenn Sohn oder Tochter in die Pubertät kommen, beginnt eine merkwürdige Zeit des Aufbruchs, der Neugierde, der Besorgnis und Unsicherheit. Der Teenager ist nicht mehr Kind, aber auch noch nicht erwachsen. Wie sollen sich Eltern jetzt verhalten?

    Eines ist sicher: Egal welche Herausforderungen anstehen, die Erziehung ist abgeschlossen! Sätze wie „Solange du deine Füße unter meinen Tisch stellst, machst du was ich sage!" sind nur kontraproduktiv!

    Stattdessen haben jetzt alle Beteiligten die Chance, die Liebe, die sie sich in den zurückliegenden Jahren geschenkt haben, in einer echten Solidarität zwischen Jung und Alt zu leben. Liebevolle Eltern sind jetzt nicht irritiert und nicht besorgt.

    Sie sind neugierig auf ihre Kinder: Was werden sie aus ihren Talenten machen? Und die Kinder? Wenn sie in Liebe erzogen wurden, sind sie trotz aller Unsicherheiten zuversichtlich. Dann haben sie ihr Vertrauen zu sich selbst und zu den Eltern nicht verloren. Dieses Ideal kann im Alltag vielleicht nicht immer durchgehalten werden. Es ist aber aller Anstrengung wert!

    Lesen Sie auch: So lernt Ihr Kind besser lesen und schreiben

    2. Nur die Leistung zählt
    Kinder treten dem Leben offen, neugierig und lernwillig entgegen und treffen zunehmend auf eine Gesellschaft, die Selektionsmechanismen begünstigt: Nur wer viel leistet, kommt weiter! Das Leistungsprinzip ist in der Kindheit angekommen.

    Viel zu früh projizieren wir unsere Sorgen, Ängste und Erwartungshaltungen in unsere Kinder. Heute stehen schon Kleinkinder unter einem ungeheuren Leistungsdruck. Das Unwort „Frühförderung" treibt sein Unwesen. Der Druck kommt auch von den Eltern. In allerbester Absicht wollen sie ihren Kindern so viel gute Bildung so früh wie möglich mit geben.

    Freies Spielen und Spontaneität als Ausdruck purer Lebensfreude gehören längst der Vergangenheit an. Heute ist der Terminkalender von Kindergarten- und Schulkindern zum Bersten voll — Zeit für Erholung fehlt. Viele Kinder zeigen schon vor der Einschulung Anzeichen von Überforderung und Stress.

    Eltern sollten ihrem Kind den Rücken stärken, ihm den Druck nehmen. Sie sollten ihm das deutliche Gefühl vermitteln, dass die Freude über die eigene Leistung natürlich toll ist, Noten aber nicht alles sind. Auch wenn es schwer fällt, sollten Eltern versuchen nicht ihre eigenen Erwartungen als Leistungsmaßstab zu setzen.

    3. Erziehung ist eine ernste Angelegenheit

    Ganz im Gegenteil: Humor in der Erziehung ist  nicht zu unterschätzen! Humor ist mit Zuversicht und Optimismus verknüpft. Beides braucht ein Kind, um sich gesund zu entfalten.

    Je humorvoller es in einer Familie zugeht, umso leichter entwickeln auch Kinder Lebenslust und Fröhlichkeit und lernen schon früh die positiven Auswirkungen des Humors zu schätzen: Kinder, die viel und herzlich lachen, haben ihre Aggressionen besser im Griff.

    Humor befreit, beflügelt das kreative Denken und lässt Misserfolge nicht so dramatisch erscheinen. Fröhliche Kinder sind insgesamt ausgeglichener, lassen sich nicht so leicht frustrieren und sind sowohl bei ihren Freunden als auch bei Erwachsenen sehr beliebt.

    Computer sind nicht nur Risiko, sondern auch Chance (l.); Prof. Dawirs Buch der Erziehungsirrtümer (r.)Computer sind nicht nur Risiko, sondern auch Chance (l.); Prof. Dawirs Buch der Erziehungsirrtümer (r.)

    4. Computer sind gefährlich
    Natürlich birgt der Umgang mit Computer und Internet sowohl Chancen als auch Risiken. Den Computer insgesamt zu verteufeln hilft aber nicht weiter. Kinder müssen von ihren Eltern rechtzeitig einen verantwortungsvollen und sicheren Umgang mit den digitalen Medien lernen.

    Das erfordert — ebenso wie die Fernseherziehung — viel Zeit und Begleitung. Wenn Eltern das leisten, schadet ein Computer der Entwicklung eines Kindes sicher nicht.

    Kindern macht der Umgang mit dem Computer meistens sehr viel Spaß. Er fordert ihre Aufmerksamkeit, bietet Raum für Kreativität und lässt der Phantasie freien Lauf. Kinder, die vor dem Computer sitzen, sind in der Regel hoch motiviert: Sie können aktiv in das Geschehen eingreifen und selbst bestimmen, was als nächstes passiert und mit welcher Geschwindigkeit einzelne Lernschritte ablaufen sollen.

    Wird das Internet verantwortlich genutzt, bietet es tolle Entwicklungsmöglichkeiten, die Eltern ihrem Nachwuchs nicht vorenthalten sollten.

    Ein eigener Computer mit Internetzugang im Kinderzimmer ist allerdings tabu. Auch die Nutzung des Familien-PCs sollte an feste Regeln geknüpft werden.

    Lesen Sie auch: Von wegen "Gute Scheidung" - Kinder leiden immer!

    5. Die Jugend ist „verdorben"
    Etwa neunzig Prozent der Kinder zwischen sechs und vierzehn Jahren geben an, dass sie Kinder toll finden, die zu ihren Freunden halten und anderen helfen. Einen hohen Stellenwert haben Familie und Freunde, Geborgenheit, Zuverlässigkeit und Vertrauen.

    Als wichtigste Bezugspersonen nennen sie ihre Eltern. Gute zwischenmenschliche Beziehungen sind den Kindern viel wichtiger als materielle Werte. Das alles macht mehr als deutlich: Von Werteverfall keine Spur!

    Die moralische Erziehung von Kindern geschieht ganz automatisch: Durch ihr eigenes Verhalten leben Eltern ihren Kindern Tag für Tag moralische Wertvorstellungen vor. Kinder wiederum orientieren sich daran und verinnerlichen die vorgelebten Einstellungen und Ansichten ihrer Eltern.

    Damit die moralische Entwicklung eines Kindes gelingt, muss die Beziehung zwischen Eltern und Kindern stabil sein. Zusätzlich brauchen Kinder Rahmenbedingungen, die nur Mama und Papa bieten können: Liebe, Verständnis und eine Begleitung in Konflikten. Am besten, Eltern geben sich so wie sie sind: Als gutes Vorbild.

    Arme Kevins und Joélle-Chantals: Über die Hälfte der Eltern bereut den gewählten Babynamen

    SIND SIE LIFESTYLE-EXPERTE?

     

    64 Kommentare

    • W.A.C.  •  vor 2 Monaten
      Mein Zwillingsbruder und ich sind brutal erzogen d.h. körperlich mißhandelt worden, von Eltern, die sich nicht beherrschen konnten, wo alles widersprüchlich war und man es ihnen nie Recht machen konnte. Fast jede Minute wurde man zeitlebens angekeift. Zwei meiner Geschwister haben Selbstmord gemacht. Mein Vater machte uns vor anderen Leuten immer schlecht!
      Mein Zwillingsbruder und ich sind trotz der gleichen massiven Erziehung völlig verschieden geworden. Es scheint, daß die eigene Natur oder Charakter nach dem Verlassen der Eltern sich durchsetzt. Die elterliche Erziehung, wo es nur Verbote gab, hat in uns beiden nur Hemmungen erzeugt, die man später langsam abgebaut hat. Ja ich durfte keine Hobbys haben, noch durfte ich Bücher lesen oder irgend etwas kreatives tun. Ich hatte sogar später heimlich studieren müssen! Die durch die Erziehung erzeugten Hemmungen haben uns nur geschadet! Durch ihre Widersprüchligkeit konnten meine Eltern nie Vorbild sein, weil es keine Orientierung gab. So waren meine Vorbilder fremde Personen, die zu mir ganz nett, lieb und angenehm waren, wo man mit ihnen sich vernünftig unterhalten konnte und Erkenntnisse und Interessen austauschen durfte. Auch das versuchten meine Eltern zu unterbinden, Freunde oder Bekanntschaften zu haben. Trotz aller Brutalität und Ungerechtigkeit habe ich mir diese Schlechtigkeiten meiner Eltern nicht zu eigen machen können! Ich konnte noch nicht einmal so unflätig reden wie sie! Bei meinen noch lebenden Geschwistern war es ebenso. Sie hatten dann ihrerseits ihre Kinder sehr liebevoll erzogen, so daß sie von jenen hoch geachtet und geliebt werden.
      • kristina vor 2 Monaten
        Ein schweres Schicksal. Meine Hochachtung.

        Mir ist das ebenfalls aufgefallen, dass Kinder die eine schwere Kindheit hatten, reifer sind und das Gegenteil der Eltern. Alle Menschen die ich kennen gelernt hatte und als sehr vernünftig und bewundertswert erachte, hatten immer eine sehr düstere Vergangenheit. Ich denke die Verwendung von "Was einen nicht umbring, macht einen stärker!" ist am zutreffensten. Wenn man schon mal ganz unten war und es aus eigener Kraft wieder hoch schafft, schätzt man das Leben mit ihren bezauberten Kleinigkeiten sehr.
      • Victoria vor 2 Monaten
        ich selbst bin auch in so einer Familie aufgewachsen. als ich 14 war habe ich daraufhin anzeige gegen meine eltern erstattet. sie haben keine strafe bekommen, da sie sich da herauszahlen konnten. danach wurde ich nicht mehr körperlich, sondern psychisch gepeinigt. als ich jünger war, wollte ich mir auch immer wieder das leben nehmen, konnte es aber nicht. auch sexuelle missbräuche musste ich durchmachen.
        nun bin ich erwachsen und lasse die löcher, die in der kindheit gerissen wurden, psychologisch wieder stopfen. es ist ein schwerer prozess, aber ich möchte nicht, dass meine kinder so etwas auch erfahren müssen, nur weil ich psychisch labil bin. ich habe das glück einen wunderbaren freund zu haben, der mich in der sache unterstützt und dem ich das auch anvertrauen konnte.
      • arrivotrainoroma268G vor 1 Monat 12 Tagen
        Das kenne ich auch rigend wie. Mir ging es genauso u. geht es genauso wie Victoria. Es ist schon wahr, daß wenn man erwachsen wird u. sein eigenständiges Leben führt, daß man dann erkennt, was an der Erziehung gut war u. man übernimmt, also weiter lebt u. was nicht. Es gibt schon grausame Eltern. Bei mir waren es Pflegeeltern. Vor allem, die Pflegemutter war so grausam. Aber, was sind das für schreckliche u. grausame Eltern, die ihre eigenen Kinder in den Suizid treiben? Ja, das versuchte ich auch schon paar mal u. wäre mir paar mal auch beinahe gelungen. Ich bin froh, daß es nicht klappte, dank der Unterstützung meines Freundes. Ich mußte den Psychologen nicht viel erzählen u. die kamen schon selbst drauf, das die Ursachen in der Kindheit liegen u. was da gelaufen ist. Es gibt schon ekelhafte u. fürchterliche Rabeneltern. Das betraf mich sehr u. erschreckte mich desto trotz, als ich das hier las. Aber, Hut ab daß du u. Victoria es desto trotz schafften. Bei mir war es die Pflegemutter, die mich z. B. vor ihren Patienten u. sonst wo, schlecht machte u. alle möglischen Leute aufhetzte. Viel Glück, daß ihr es weiter hin schafft. Nicht aufgeben u. allen Respekt, trotz so einer besch...enen Erziehung...
    • Katja Ebert  •  vor 2 Monaten
      mann sollte kind noch kind sein lassen.klar ist lernen wichtig, kinder lernen auch beim spielen mit freunde. aloso nicht übertreiben mit den lernen.sonst haben soe irgendwann keine lust mehr drauf
      • Sonja vor 2 Monaten
        Genau das ist auch meine Meinung, dass man ein Kind auch ein Kind sein lassen soll. Hobbys sind wichtig, aber ich finde, es ist viel wichtiger, wenn Kinder mit Ihresgleichen draußen spielen und toben.
        Wenn ich manchmal mitbekomme, was die Klassenkameraden meiner Kinder immer für Termine haben...... Keine Zeit zum Spielen da Musikunterricht, Ballett, Turnen, Tennis und und und anstehen.
        Kinder sollen und müssen Freizeit haben um sich auch austoben zu können!!!
        Ernst wird es noch früh genug im Leben.
      • user vor 2 Monaten
        richtig, Sonja, und genau da fängt es nämlich an, man lässt den Kindern den Freiraum und bekommt sehr wohl mit, dass man schräg angeschaut wird..man fördert seine Kinder nicht, man bietet ihnen nichts, man macht alles falsch. Es ist ein harter Weg, das einfach durchzustehen und nach dem eigenen Gefühl mit den Kindern zu leben. Permanent schwebt das schlechte Gewissen über einem. Wenn man dann nicht charakterstark genug ist passt man sich der Masse an.
      • arrivotrainoroma268G vor 1 Monat 12 Tagen
        Das denke ich auch immer wieder, weil sie sonst verhaltensgestört werden u. auf die schiefe Bahn geraten...
    • Anja  •  vor 2 Monaten
      Wo Kinder stehen, die Eltern "einfach mal in Ruhe lassen", weil sie heute keinen Bock mehr auf Erziehung haben, sehe ich jeden Tag! Viele Eltern sind konfliktscheu und ständig in Angst, die Liebe ihrer Kinder zu verlieren!!
      • Christel vor 2 Monaten
        Die richtige Balance zu finden, wo "greife ich durch"
        , wo lasse ich die Dinge laufen, um auch den "Erfahrungswert" des Kindes im Leben zu stärken, das fiel mir als Mutter meines heute 42-jährigen Sohnes sehr schwer.
    • Jonas  •  vor 2 Monaten
      "Natürlich musst du deine Kinder anleiten und ihnen einen Weg zeigen von dem du glaubst er sei der Richtige. Aber das wichtigste ist ganz viel Liebe."
      Das hat mein Vater immer gesagt, wenn ich ihn nach unserer Erziehung gefragt habe.

      Ich kann nicht für die Allgemeinheit sprechen, aber in meinem Fall war es so, dass ich mich nie zu etwas gezwungen gefühlt habe, sondern jede Aufgabe aus Respekt und Zuneigung vor meinen Eltern erledigt habe. Natürlich war nicht alles perfekt, aber ich hätte es nicht anders gewollt.
      *Vor einigen Monaten von zuhause ausgezogen.
    • Carlo  •  vor 2 Monaten
      Endlich mal ein guter Artikel. Das hat auch nichts mit Antiautorität zu tun. Nicht mal diesen Unterschied scheinen viel zu erkennen. Dafür kann man aber wieder an zu vielen Kommentaren feststellen, dass es offenbar genügend Leute zu geben scheint, die ihre Kinder am liebsten genau so verkorksen, wie sie selbst verkorkst wurden. Die Kinder von heute, werden von den Eltern oft viel zu vernachlässigt. Werden von vielen als Einschränkung der persönlichen Freiheit empfunden und als Störenfriede in der Zeit, in der sich die frustrierten Eltern gerne die Zeit zerstreuen möchten. Es ist für die meisten Kinder schon schlimm genug, dass die Eltern entweder sozial und finanziell schlecht gestellt sind und/oder vor lauter mühsam Geld verdienen keine Zeit für sie haben und am Ende des Tages genervt sind.
      • Ach ja vor 2 Monaten
        So ist das in einer volkswirtschaft , leider .
    • René  •  vor 2 Monaten
      "Eines ist sicher: Egal welche Herausforderungen anstehen, die Erziehung ist abgeschlossen!" - diese Aussage findet sich unter Punkt 1 des Pamphlets.
      Eines ist sicher: Diese Aussage, die Erziehung wäre mit Einsetzen der Pubertät abgeschlossen, ist der größte Unsinn, den ich seit langem gelesen habe!
      • Sarah vor 2 Monaten
        abgeschlossen sicher nicht, aber was man bis dahin nicht hinbekommen hat, kann man in dem alter kaum noch "richten". das ist nunmal fakt!
    • Manuela  •  vor 2 Monaten
      ...insgesamt ein Artikel dem ich zustimmen kann....dennoch, ich glaube, dass Eltern sich heute oft nicht der Herausforderung stellen, weil die Zeit insgesamt anstrengender geworden ist. Aber unsere Kinder brauchen uns und ich denke schon auch als Vorbilder--insbesondere im Kindergartenalter, wenn sie Erwachsene sehr nachahmen.
    • Katharina  •  vor 2 Monaten
      Feste Grenzen setzen das aber mit Herz nicht brutal, konsequent sein..
      Liebe und Geborgenheit ist wichtig...
      wenn sie groß sind zu den Fehlern stehen, die man als Eltern macht!
      Fehler macht jeder!
    • Hexeaggi  •  vor 2 Monaten
      Natürlich wurde mir als Kind gesagt "solange du die Füsse usw" - Auch ich fand das schlimm.
      Später hörte ich mich diesen Satz zu meinen Töchtern sagen. Auch die fanden das sicher blöd.
      Aber "höre da" Denselben Satz bekommen jetzt meine Enkel von ihren Müttern zu hören.
      Ist das schlimm? Hat es je geschadet? Ich denke nein.
    • Yahoo! Benutzer  •  vor 2 Monaten
      Wir in Russland haben Sprichwort.
      Die Menschen sind in der Technologie sehr weit fortgeschritten, aber in der Menschlichkeit sehr weit zurückgeschritten.

      Das einzige Hilfe die wir ihnen zukommen lassen können, ist ihnen Waffen zu liefern,alles andere wäre Inakzeptabel.
    • Najima  •  vor 2 Monaten
      Nochmal: Frühförderung hat nichts mit Stress oder Leistungsdruck zu tun, sondern sind spielerische, therapeutische Maßnahmen für behinderte Kinder oder welche, die von Behinderung bedroht sind. Es ist inakzeptabel, eine Förderung, von der langfristrig die ganze Gesellschaft profitiert, so zu verunglimpfen.
    • axel2811  •  vor 2 Monaten
      wenn der balg nicht hört, kriegt er eins auf den #$%$ iphone, pc, markenklamotten usw. brauch das kind bis 14 auch noch nicht! rauchen? alkohol? rumgammeln mit ner "0-bock-stimmung" ??? - oh, warte, mein kind, das laß dir ja nicht im traum einfallen! ich bin auch so erzogen worden u. bin froh darüber!
    • netter  •  vor 2 Monaten
      Ein Arabisches Sprichwort sagt:"Spiele mit deinen Kindern die ersten 7 Jahre,Erziehe weitere 7 Jahre deine Kinder und danach sei Ihnen 7 Jahre ein Freund."

      Aber viele Eltern sind Überfordert mit Kind ,Arbeit Partnerschaft.
      Es helfen dan auch nicht irgendwelche Pädagogischen Ratschläge aus Büchern ,Internet oder Foren.
      Viele haben das Urgefühl für Erziehung verloren.
    • Theo  •  vor 2 Monaten
      Ich habe drei Kinder und zusammen mit meiner Frau immer versucht, ihnen soviel Freiheit wie möglich zu lassen, damit sie ihre eigenen Ideen entwickeln und verwirklichen können.
      Wir haben immer versucht, sie durch Erklärungen zur Einsicht zu bringen und machten ihnen klar, dass ihre Freiheit dort endet, wo die Freiheit eines anderen eingeschränkt wird.
      Die Jungs sind jetzt zwischen 17 und 25 Jahre alt, und es ist aus allen was Vernünftiges geworden.
    • TOMUFAIR  •  vor 2 Monaten
      Ja was ist eigentlich gute Erziehung?
      Jeder der erzieht macht ja auch mal Fehler..normal.
      Doch wer erzieht heute eigentlich noch?Und wieviel Zeit hat ein Kind heute noch, um einfach nur Kind zu sein.
      ZU dem Thema "Lasst eure Kinder in Ruhe"...was Kinder wirklich brauchen ,darüber hat der Kinderpsychologe Wolfgang Berrgamnn noch auf seinem Sterbebett ,ein Video auf Youtube veröffentlich.Denn Kinder werden heute immer früher fremdbetreut,haben kaum noch gemeinsame Zeit mit den Eltern.Der Staat und PC ist oft die "Erstnanny" und wenn Kinder dann öfter ausrasten ,weil sie ihre Rechte einfordern,werden diese gerne mit Ritalin ruhiggestellt.Doch was Kinder wirklich brauchen ,das sagte der Familientherapeut "Wolfgang Bergmann" in seinen vielen Vorträgen und Büchern ,denn er setzte sich bis letztes Jahr persönlich für die Rechte der Kinder ein.Leider verstarb er zu viel früh an Krebs.
      Doch sein Erbe wird durch seine Institution "fuer kinder"weiter leben.
      Denn unsere Kinder sind kleine Wunder...doch wer nimmt das in dieser von Erwartung und
      Leistungs gesteuerten Gesellschaft noch wahr???
      Und nicht alle Ratschläge die die Alten geben sind überholt.
      Denn Wärme, Liebe und Geborgenheit sind die 3 wichtigsten Faktoren, bei denen Kinder sich geborgen fühlen können und zu glücklichen Menschen heranwachsen...
      Doch wer kann diese noch geben, wenn schon die Kleinsten immer früher fremdbetreut werden und Mami kaum noch Zeit zum Liebhaben hat.
      Ja Erziehung ist schwer....doch sie deswegen fremden Menschen zu überlassen,ein Fehler den man erst bereut ,wenn das "Kind längst in den Brunnen "gefallen ist.
    • mike f  •  vor 2 Monaten
      Endlich mal ein Artikel,dem ich vorbehaltlos zustimmen kann! Eltern, diemit ihren Kindern Probleme haben, haben diese zumeist (nicht immer, aber zumeist!!) selbst erzeugt.
    • Alex  •  vor 2 Monaten
      Diese 5 Irrtümer sind lauter Pauschalaussagen und Pauschalaussagen treffen i.d.R. grundsätzlich nicht zu und ich glaube, die meisten Eltern wissen das auch. Erziehungsprobleme haben in den meisten Fällen meiner Meinung nach subtileren Gründe. Aber Erziehungsprobleme müssen nicht zu einem Scheitern der Erziehung führen, denn Kinder können einiges vertragen. Wirklich ernsthaft UND SCHÄDLICH HALTE ICH dauerhafte Belastungen wie z. B. anhaltendes Vorwurfsverhalten dem Kind gegenüber, dauerhafte Vernachlässigung des Kindes, grundsätzliches Misstrauen dem Kind gegenüber bzw. fehlendes Lob und fehlende Liebe:
    • Stephan  •  vor 2 Monaten
      Es gibt kein Rezept zur Erziehung. Jedes Kind ist wie wir ein Individuum und muss dementsprechend gefördert und gefordert werden allerdings nicht überfordert werden. Man muss den pädagogischen Ansatz finden und die Ressourcen des Kindes erhalten bzw. fördern. Nur so hat das Kind eine Chance das Leben zu erlernen.
    • Norbert  •  vor 2 Monaten
      "Die moralische Erziehung von Kindern geschieht ganz automatisch: Durch ihr eigenes Verhalten leben Eltern ihren Kindern Tag für Tag moralische Wertvorstellungen vor. Kinder wiederum orientieren sich daran und verinnerlichen die vorgelebten Einstellungen und Ansichten ihrer Eltern."
      Genauso läuft das: Aus den Kindern von Managern und Politikern werden Manager und Politiker damit aus den Kindern von Hartz IV Beziehern Hartz IV Bezieher werden.
    • Drea  •  vor 2 Monaten
      Was ist Erziehung? Vorschriften, Massregelung...ich denke, dass es auf den Charakter eines Kindes und die entsprechenden Situationen ankommt, in denen Eltern Entscheidungen treffen. Manche sog. Vorschriften/Massregelungen entstehen auch aus Sorge, da jeder für seine Kinder immer nur das Beste möchte. Lasst sie ihre eigenen Erfahrungen des Lebens machen, da gehört ein "Auf-die-Nase-fallen" leider auch manchmal dazu. Sicher ist es richtig, Kinder zu schützen und der Versuch ihnen das Leben ""beizubringen"", aber es muss nicht eine Perfektion daraus entstehen. Regeln sollten nicht zuuu streng sein aber konsequent erfolgen. Ein Kind hat auch Rechte, vor allem seine eigene Persönlichkeit zu entwickeln. Helfen wir Ihnen doch dabei...!!!