Oscar 2007 - Live Glänzenden Goldjungen zu vergeben

(tsch) So viele Schöne und Reiche im Paket gibt es nur einmal im Jahr: In Hollywood vergibt die Academy zum 79. Mal den Oscar. Seit Monaten sind die Schönheitschirurgen und Beautysalons in Los Angeles ausgebucht. Ob sich die Qualen gelohnt haben, lässt sich bei ProSieben nachprüfen. Vor Ort ist "taff"-Moderatorin Annemarie Warnkross, die am roten Teppich die Stars abfangen wird. Ab 02.00 Uhr wird live aus dem Kodak Theater übertragen. Die Einstimmung auf das Event beginnt jedoch bereits ab 20.15 Uhr mit zwei oscargekrönten Filmen.

Das "Million Dollar Baby" (2004) läutet bei ProSieben den Oscar-Abend ein. Erinnerungen werden wach: War dieser Film doch der Grund, warum Martin Scorsese 2005 auch bei seiner siebten Nominierung leer ausging. Clint "Dirty Harry" Eastwood wurde für das Boxer-Drama als bester Regisseur ausgezeichnet. Das Duell geht nun in eine neue Runde. Scorsese startet mit "Departed - Unter Feinden" ins Rennen, Eastwood mit "Letters from Iwo Jima". Hoffnungen können sich außerdem Stephen Frears ("The Queen"), Paul Greengrass ("United 93") und Alejandro Gonzales Inarritu ("Babel") machen.

Um 22.55 Uhr wird noch einmal Anthony Hopkins ausgezeichnete Leistung als Dr. Hannibal Lecter in "Das Schweigen der Lämmer" (1991) in Erinnerung gerufen, bevor um 1.10 Uhr "Der Oscar-Countdown" beginnt. Annemarie Warnkross wird über die letzten Vorbereitungen zur Nacht der Nächte berichten. "Die ProSieben-Red Carpet-Show" folgt 20 Minuten später. Beim Eintreffen im Blitzlichtgewitter wird dem ein oder anderen Star das Mikrofon unter die Nase gehalten, um Auskunft über das derzeitige Befinden zu geben.

Tonangebend wird ab 2.00 Uhr Ellen DeGeneres sein. Die US-Komikerin und Talkmasterin führt das erste Mal durch die Verleihung der Academy Awards. Erfahrungen als Gastgeberin eines solchen Events konnte sie bereits mehrfach sammeln. Unter anderem moderierte sie 2001 die Verleihung der Emmy Awards, die wegen der Terroranschläge in New York mehrfach verschoben wurde. Ihr Begrüßungssatz lautete damals: "Was könnte einen Taliban wohl mehr erschrecken als eine Lesbe in einem Anzug, die von Juden umgeben ist?"

Die besten Aussichten auf jede Menge goldene Statuen hat die Musicalverfilmung "Dreamgirls". Achtmal ist das Werk nominiert. Einziger Makel: Der Film mit Jamie Foxx und Jennifer Hudson glänzt vor allem in den Nebenkategorien wie "Musik" und "Kostüm". In der Königsdisziplin "Bester Film" mischen andere mit. "The Departed - Unter Feinden", "Babel", "Letters from Iwo Jima", "The Queen" und "Little Miss Sunshine" wetteifern um den Oscar. Mit insgesamt sieben Nominierungen haben auch die Macher von "Babel" Grund zur Hoffnung, Abräumer des Abends zu werden.

Der mittlerweile zum Mann gereifte Leonardo DiCaprio ("Blood Diamond") ist zum dritten Mal gelistet. Ob er allerdings auf die Bühne kommen darf, ist fraglich, denn die Konkurrenz ist groß: Forest Whitaker ("Der letzte König von Schottland"), Ryan Gosling ("Half Nelson"), Peter O'Toole ("Venus") und Will Smith ("Das Streben nach Glück") sind ebenfalls nominiert

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