Sarah Connor: "Jeder hat eine Fernbedienung!"

(tsch) Als sich Sarah Connor und Marc Terenzi vor drei Jahren an einem spanischen Sandstrand das Jawort gaben, hatten nicht nur die zahlreichen Zuschauer ihrer Celebrity-Doku feuchte Augen. Dank hervorragender Quoten (im Schnitt 21 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen) dürften auch die Macher von ProSieben ein paar Tränen der Rührung verdrückt haben. Nun soll diese Erfolgsgeschichte mit "Sarah & Marc crazy in Love" (ab 03.07., donnerstags, 20.15 Uhr) ein weiteres Kapitel bekommen. Dumm nur, dass es eigentlich gar nichts Spektakuläres zu dokumentieren gibt - jedenfalls kein privates Großereignis. Vielmehr rührt das einst so erfolgreiche kleine Familienunternehmen, um das es in der Zwischenzeit ganz schön ruhig wurde, wieder kräftig die Werbetrommel. Woraus eine entspannte und ehrliche Sarah Connor im Interview auch keinen Hehl macht.

teleschau: Bei Eurer ersten Celebrity-Doku standen die Hochzeitsvorbereitungen im Mittelpunkt. Jetzt gibt es keinen konkreten Anlass ...

Sarah Connor: Das Angebot von ProSieben stand die ganze Zeit im Raum. Eigentlich habe ich immer gesagt: "Niemals wieder!" Doch nachdem ich mich in den letzten zwei Jahren beruflich zurückgezogen hatte, weil ich mich um meine Tochter (Summer kam 2006 mit einem Herzfehler auf die Welt, d. Red.) gekümmert habe, will ich nun wieder voll durchstarten. Ich mache eine neue Platte, ebenso wie Marc, der auch noch die "Terenzi Horror Nights" in einem deutschen Vergnügungspark veranstaltet. Außerdem bringe ich eine Babymoden-Kollektion heraus. Und da haben wir uns gedacht: Wenn wir sowieso den ganzen Sommer unterwegs sind, dann können die das auch filmen!

teleschau: Manch einer wird "Sarah & Marc crazy in Love" für eine Dauerwerbesendung halten ...

Sarah Connor: Es wird bestimmt ein paar Leute geben, die so denken. Das war auch schon beim letzten Mal so. Uns stört das aber nicht. Wir haben Interesse daran zu zeigen, was wir machen, und wir hoffen, dass wir die Leute unterhalten können. Jeder hat eine Fernbedienung: Wer uns nicht sehen will, kann umschalten!

teleschau: Was erwartet die, die dranbleiben?

Sarah Connor: Es wird verschiedene Handlungsstränge geben, denen der Zuschauer folgen kann, und auch verschiedene Finale. Wir sind in einem unglaublichen Zeitstress. Es gibt so vieles, was wir auf einmal machen wollen, und das Fernsehen ist eben live dabei. Man wird sehen, ob wir das alles überhaupt schaffen. Ich habe erst fünf Songs für mein Album, Marc ist dagegen schon fertig. Ich muss mich also ranhalten. Außerdem möchte meine 16-jährige Schwester Lulu in dem Business starten und steht nun vor einer großen Bewährungsprobe.

teleschau: Wird man auch wieder Euer Familienleben festhalten?

Sarah Connor: Ja, das wird auch thematisiert. Wir wollen zeigen, wie wir Business und Privates unter einen Hut bekommen, wie wir uns von dem ganzen Trubel entspannen. Der Ruhepunkt dieser unheimlich schnellen Show liegt bei uns zu Hause, wo wir wieder runterkommen und Kraft tanken. Da gehört unsere Familie natürlich dazu - sowohl unsere kleine als auch meine Großfamilie.

teleschau: Aber eigentlich wolltest Du niemals wieder Teil einer Celebrity-Doku sein, in der Du und Deine Lieben ständig gefilmt werden ...

Sarah Connor: Es wird nicht in dem Ausmaß stattfinden wie bei der ersten Staffel, als die Kameras sozusagen bei uns zu Hause wohnten

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