Schlechte Geschäftsfrau

Die Fashion-Queen hat 2006 eine eigene Denim-Kollektion entworfen, die in den Läden floppt. Gutes Aussehen ist eben nicht alles

Dass sie sich gerne an- und umzieht, ist kein Geheimnis: Victoria Beckham ist ein Mode-Junkie. Um dafür zu sorgen, dass sich auch der Rest der Welt ein bisschen schöner kleidet, hat das Ex-Spice-Girl im Jahr 2006 ein eigenes Modelabel namens DVB gegründet. Dazu gehört auch eine Jeans-Kollektion. "Ich will, dass alles perfekt ist", hatte Victoria Beckham damals gegenüber "aceshowbiz.com" gesagt. "Es gibt keine einzige Niete und keinen einzigen Knopf auf einer Jeans, welche ich nicht selbst entworfen oder getestet habe." Nicht ganz so viele Gedanken scheint sich die Mode-Königin allerdings über Vermarktungsstrategien zu machen – das zeigen nun die deprimierenden Verkaufszahlen ihrer jeweils um die 200 Dollar teuren Jeans.

Deshalb haben die Chefs mehrerer Outlet-Stores, darunter Fred Segal und Kitson, die DVB-Kollektion aus den Regalen verbannt. Kitson-Boss Fraser Ross begründete Victoria Beckhams Misserfolg damit, dass sie nicht oft genug persönlich in den Läden vorbei komme: "Wir haben ihre PR-Leute mehrmals darum gebeten, sie möge sich doch mal zeigen. Aber das hat sie nicht getan", sagte Fraser Ross.
"Celebrity-Kollektionen unterscheiden sich nicht von einem Album oder einer Tour. Sie alle brauchen Promotion, um sich zu verkaufen." Victoria Beckham hat sich bisher nicht zu der Kritik geäußert. Wer weiß, vielleicht verkaufen sich die Hosen der vermutlich berühmtesten Size-Zero-Trägerin nur so schlecht, weil kein normaler Mensch hineinpasst...

Autor: Silivia Weber

Quelle: www.VanityFair.de

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