Die Mutter aller Kino-Flops

Normalerweise ist Uma Thurman mit Filmen wie "Pulp Fiction" oder "Kill Bill" ein Garant für volle Kinosäle und -Kassen. Ihr aktuelles Filmprojekt "Motherhood" gerät derzeit allerdings zum demütigenden Mega-Flop.

Lediglich zwölf Kinofans wollten am Startwochenende in Großbritannien Umas neuesten Streifen "Motherhood" auf Großleinwand verfolgen. Ganze 96 Euro hatte der Film damit zum Start eingespielt. Das gab es noch nie. Auch in den Vereinigten Staaten, wo der Film bereits im Oktober anlief, waren gerade einmal 60.000 Dollar eingenommen worden - hinsichtlich der fünf Millionen Dollar Produktionskosten nicht nur für die Schauspieler ein Desaster.

Dabei ist "Motherhood" durchaus hochkarätig besetzt. Neben Uma Thurman in der Hauptrolle, konnten Jodie Foster und Minnie Driver für den Film gewonnen werden. Produzentin Jana Edelbaum zeigte sich gegenüber der Zeitung "The Guardian" mehr als erstaunt: "Es ist ein sehr anständiger Film. Da habe ich schon wesentlich schlechteres Material gesehen." Edelbaum gibt dem Filmverleih die Schuld am Start-Debakel. Die Marketing-Strategie, "Motherhood" als Geheimtipp zu etablieren, erwies sich augenscheinlich als große Pleite.

In Großbritannien wurde "Motherhood" inzwischen völlig aus den Kinosälen verbannt. Die Macher hoffen nun, die Verluste durch die DVD-Verkäufe etwas abschwächen zu können. Uma Thurman und Co. bleibt der schwache Trost, mit ihrem Negativrekord zumindest ein Kapitel Filmgeschichte mitgeschrieben zu haben.

Autor: Yahoo! Lifestyle

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