Am Anfang steht eine Explosion - viele weitere wird es übrigens nicht mehr geben. Der Archäologe und Abenteurer Benjamin Franklin Gates (Cage) hat im ewigen Eis ein Schiff namens "Charlotte" entdeckt

und damit schon das erste Rätsel gelöst. Denn hier findet sich der nächste Hinweis für die Suche nach einem sagenumwobenen Schatz, der seit Jahrhunderten existieren soll, von dem aber keiner weiß, wo er ist. Aber es ist noch ein weiter Weg, den er gemeinsam mit seinem besten Freund Riley (Justin Bartha) zu gehen hat. Sein Kontrahent heißt Ian Howe (Sean Bean), der ebenfalls gerne den Schatz hätte, sich in der Folge eigentlich der gleichen Mittel bedient wie sein ehemaliger Kumpel Benjamin, dennoch aber eindeutig der Böse ist.
Gates kommt durch eine schwer nachvollziehbare Gedankenkette dahinter, dass der nächste Tipp auf der Rückseite der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung zu finden sein muss, und bittet daher die Wissenschaftlerin Dr. Abigail Chase (Deutschland-Export Diane Kruger)

um Hilfe. Sie wird ihn, nach einigen Wirren, bald schon brav begleiten, ohne jedoch dabei eine besondere Funktion zu erfüllen. Mal abgesehen davon, dass sie blond ist und gut aussieht. So geht sie weiter, die Schnitzeljagd quer durch die USA.
Produzent Jerry Bruckheimer und Regisseur Jon Turteltaub schufen ein - sündhaft teures - Eventmovie, das als Mixtur aus Action und Abenteuer von einer selten gesehenen Harmlosigkeit, ja fast schon kindertauglich ist. Sicher, "Das Vermächtnis der Tempelritter" hat Tempo und die meiste Zeit auch einen ordentlichen Unterhaltungswert. Mitreißend oder gar bewegend ist der Film jedoch nicht. Zumal er sich am Ende vorwerfen lassen muss, in einer Art und Weise bei "Indiana Jones und der letzte Kreuzzug" zu klauen, wie man es kaum für möglich gehalten hätte.
Ausstrahlung am 29.11.2009 um 17:55 Uhr auf ProSieben
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Autor: Nick Petersen/teleschau - der mediendienst
Bilder:
ProSieben / Buena Vista International
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