Fußball-WM in Südafrika, Handball-Europameisterschaft und die Olympischen Winterspiele in Vancouver: Sportfans können sich jetzt schon auf ein abwechslungsreiches Sportjahr 2010 freuen, bei dem sie -

wie es der alte Werbespruch verspricht - tatsächlich häufig in der ersten Reihe sitzen werden. Jetzt schon die La-Ola-Welle geübt haben die ARD-Manager, die auf der Vorschauveranstaltung "Preview 10" die Höhepunkte der anstehenden TV-Saison bejubelten. Klappern, trommeln und tröten gehört zum Geschäft, doch wenigstens, was den Sport angeht, braucht sich das ARD-Programm tatsächlich nicht verstecken.
Doch die zwei Großereignisse bieten auch aus Zuschauersicht angenehme Eigenheiten: Die Winter-Olympiade in Kanada, die von 12. bis 28. Februar das tägliche ARD-Programm dominieren wird, sendet nämlich aus einem Land mit sehr strikten Werberichtlinien. Deswegen wird es für die TV-Kameras der Welt keine Werbebanden zu sehen sein - und die Skifahrer wedeln durch eine nahezu u

nberührte Landschaft ohne störende Reklame-Logos. Wegen der Zeitverschiebung von neun Stunden fällt für die zeitintensiven langen Rennen der beliebten Biathleten der Startschuss in Kanada zur Hauptsendezeit hierzulande, was viele Berufstätige freuen dürfte.
Naturgemäß spielt bei den geplanten ARD- und ZDF-Übertragungen aus dem WM-Gastgeberland Südafrika der Blick auf die Uhr keine Rolle, da das Land am Kap in der gleichen Zeitzone wie Mitteleuropa liegt. Daher können sich Fußball-Fans in der heißen Turnierphase vom 11. Juni bis 11. Juli 2010 über Länderspiele zur vertrauten Anstoßzeit freuen. Die Erleichterung, dass sich das deutsche Team trotz nicht immer lupenreiner Leistungen für die WM-Teilnahme qualifiziert hat, war dem in München warm gelaufenen Fußball-Moderator

Tom Bartels, dem ARD-Programmdirektor Volkers Herres eben erst eine große Zukunft bei der Sendergruppe vorhergesagt hatte, sichtlich anzumerken. Ganz Profi führte Bartels charmant durch die Münchner Sportpräsentation.
Dass auch das interessanteste Programm nichts nützt, wenn nicht ordentlich Wirbel dafür gemacht wird, ist die Lebensweisheit, die einen eher kleinwüchsigen Mann mit Stirnglatze antreibt, der jedoch zu den witzigsten Rhetorikern der ARD-Führungsriege gehört. "Wir haben viermal die Hauptdarstellerin ausgewechselt", schwärmt Dietmar Pretzsch, der als Leiter Programmmarketing die Sendungen des Ersten nicht nur bewirbt, sondern selbst auch liebt. "Die Zuschauer konnten wir damit nicht aus der Ruhe bringen
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