Wahrheiten über Männer

Nein, wir wollen nicht die Pauschalkeule auspacken und behaupten, dass alle Männer gleich sind. Doch es gibt Eigenschaften (oder Eigenheiten), die eben auf viele Vertreter der Spezies mit dem Y-Chromosom mehr oder weniger stark zutreffen. Hier sind vier Wahrheiten über Männer.

Wahrheit Nr. 1

Männer brauchen ihre Freiheit
Sie wollen mit einem Mann am Mittwoch Abend für Samstag Nachmittag ein Treffen ausmachen? Vergessen Sie's! "Das weiß ich doch heute noch nicht!" werden Sie zu hören bekommen. Lose Vereinbarungen sind möglich. Aber glauben Sie nicht, Sie könnten ihm eine konkrete Uhrzeit und einen Treffpunkt entlocken. Er möchte es sich noch offen lassen, um frei über seine Tagesplanung bestimmen zu können.
Männer wollen sich auch nicht für ihre Freizeitgestaltung rechtfertigen. Es gehört zu ihrem Freiraum, Informationen zurückzuhalten. Wenn Sie mit einem Mann zusammen wohnen, kann es sein, dass er verschwindet, ohne Bescheid zu geben und wieder kommt, ohne Details preisgeben zu wollen, wo er war.
Männer lehnen Beziehung oder Nähe nicht prinzipiell ab. Doch ihr Drang nach Freiheit ist stark. Bei frischen Bekanntschaften ist es die Angst vor Verantwortung, weshalb sie Frauen zunächst nicht zu nah an sich heran lassen wollen.

Wahrheit Nr. 2:
Männer suchen bei Liebeskummer Ablenkung
Bei Liebeskummer ist für Männer fremdgehen das normalste der Welt. Sie suchen bei Beziehungsfrust Ablenkung und körperliche Nähe. Beim Sex mit der Ersatzfrau kann Mann gut abschalten, den Stress mit der Freundin vergessen und angenehme Gefühle erleben. Weitere beliebte Formen der Ablenkung sind: Surfen im Internet (auch auf nichtjugendfreien Seiten - das muss einfach mal sein!), ein Besuch bei Beate Uhse (auch das muss mal sein!) oder Abhängen in der Lieblings-Bar oder einem Club. Wenn's mit der Liebsten kriselt, will der Mann seinen Marktwert schätzen lassen. Außerdem gibt es noch Sport und Arbeit, in die man sich stürzen kann.

Wahrheit Nr. 3:
Männer können nicht vernünftig Schluss machen
SMS, E-Mail und Mailbox-Nachricht - das sind alles Wege der Nicht-Kommunikation, die Männer gern wählen, um eine Affäre oder (kurze) Beziehung zu beenden. Hauptsache er muss der Frau, mit der er mal das Bett teilte, nicht in die Augen sehen. Männer möchten sich nicht darüber unterhalten, warum die Beziehung nicht funktioniert hat. Die Message des Entliebten könnte so ähnlich unpersönlich lauten wie: "Ich bin mit unserer Beziehung nicht mehr zufrieden, deshalb verlasse ich dich, verzeih mir, ich hoffe du kannst mich verstehen". Anrufe der Abservierten werden danach erst mal nicht entgegengenommen. Wenn sie ihm nach ein paar Wochen oder Monaten irgendwo begegnen, ist er charmant und gibt vor, viel Arbeit, keine Zeit gehabt zu haben, sich zu melden. Nicht wundern: Männer sind so...
Auch in der Disziplin "Rückzug ohne Ankündigung" sind Männer Meister. Sie melden sich einfach nicht mehr. Gründe, weshalb sich Männer oft so unsensibel beim Schluss machen anstellen, sind: 1. Männer sind in solchen Angelegenheiten feige. 2. Sie sind bequem. 3. Sie wollen der Frau nicht weh tun (ähem: welche Frau verletzt eine solche Abfuhr nicht?). Und 4. Sie wollen am Ende gut dastehen.

Wahrheit Nr. 4
Männer gehen ungern zum Arzt
Frauen Mitte zwanzig können ihre Routine-Besuche beim Gynäkologen nicht mehr an zwei Händen abzählen. Ganz anders ist es bei Männern: Sie gehen nur zum Urologen, wenn ihnen etwas fehlt. So ist es möglich, dass beispielsweise viele Männer im Alter von dreißig Jahren noch nie die Praxis eines Urologen von innen gesehen haben. Sich das beste Stück von jemandem Fremden abtasten lassen (vielleicht auch noch einem Mann) - eine grauenvolle Vorstellung!
Für die Vertreter des "starken" Geschlechts ist es ein Zeichen von Schwäche, jemanden um Rat zu fragen, daher gehen sie generell ungern zum Arzt. Außerdem werden echte Kerle nicht krank. Was nicht heißen soll, dass Männer Ärzte nicht in Ordnung finden. Schließlich helfen sie einem ja. Aber was Urologen angeht, können sich Männer einfach nicht vorstellen, wie man freiwillig den ganzen Tag an Geschlechtsgenossen herumtasten kann.

Autor: Carolin Klar
Quelle: www.glamour.de
 
 
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