Er funktioniert besser als Projektionsfläche für den Zuschauer.

teleschau: Ist das Ihr Dogma für jedes Interview - kein Wort übers Privatleben?

Maja Maranow: Als ich in diesem Beruf anfing, was ja auch schon ein paar Jahre her ist, war ich sehr viel vertrauensseliger. Das hat nicht sehr gut funktioniert. Manchmal wurde einfach nur abgeschrieben und hinzugedichtet. Es hat immer Schwierigkeiten gemacht. Ich mochte es nicht.

teleschau: Es hat Sie verletzt ...

Maja Maranow: Früher hat es mich verletzt. Wenn Sätze aus dem Zusammenhang gerissen wurden, nur um eine spektakulärere Geschichte basteln zu können. Das hat mir anfangs wirklich wehgetan, aber heute kann ich damit leben ...

teleschau: Wie gehen Sie mit der "Yellow Press" um, die sich ja fast ausschließlich fürs Private interessiert. Geben Sie diesen Medien keine Interviews?

Maja Maranow: Ich melde zumindest an, dass ich nicht über Privates sprechen werde - damit die Kollegen das wissen und nicht umsonst kommen.

teleschau: Und so schaffen Sie es tatsächlich, aus den Promi-Schlagzeilen draußen zu bleiben?

Maja Maranow: Natürlich wird ab und zu mal etwas über mich geschrieben, das lässt sich nicht verhindern. Insgesamt aber ist es sehr selten. Sehen Sie, wenn andere sich über diese Art Presse beklagen - das sind Geister, die man meistens selbst gerufen hat. Und wenn sie erst mal da sind, wird man sie eben nur schwer wieder los.

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Autor: Eric Leimann/teleschau - der mediendienst
Bilder: ZDF / Kathrin Knoke ZDF / Katrin Knoke ZDF / Michael Boehme

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