Sind sie auch eine/r von denen, die trotz Überlastung anbieten, immer mehr Aufgaben zu bewältigen? Können Sie einfach nicht "Nein" sagen, wenn jemand Sie um einen "kleinen Gefallen" bittet? Auslöse
r mehr oder minder schwerer Fälle von Selbstausbeutung ist gern der Wunsch nach Harmonie, manchmal auch Angst oder schlicht Unsicherheit. Um diesen Impulsen widerstehen zu können, braucht man vor allem eins: ein starkes Selbstbewusstsein. Doch das haben wir nicht alle und nicht immer. Kein Grund zur Panik. Schließlich ist so ein Selbstbewusstsein nicht etwas, das man unveränderlich in die Wiege gelegt bekommt. Nein: Wir können es aktiv stärken und aufbauen. Wie, weiß Bettina Stackelberg, Autorin des neuen Ratgebers "Selbstbewusstsein".
Training fürs Ich
Es gilt, sein Selbstbewusstsein Schritt für Schritt zu trainieren, um sich in Job oder Privatleben nicht bloß im Nachhinein zu beschweren, sondern von Anfang an seine Belastungsgrenzen klar abzustecken - und so unnötigen Stress zu vermeiden. Wichtige
Voraussetzung, um sich wohler in seiner Haut zu fühlen: eigene Stärken und Schwächen erkennen und akzeptieren. Denn wir alle haben Grenzen, die wir erkennen und respektieren sollten. Als ersten Schritt empfiehlt die Autorin dann, die eigenen Stärken zu, richtig, stärken. Damit wird das Selbtbewusstsein gepusht und das sorgt wiederum für einen sichereren Auftritt. Sie haben zu einem Themenbereich besonders fundiertes Wissen? Zögern Sie nicht, dies auch gegenüber den Kollegen anzubringen.
Richtig kommunizieren
Auch die Körpersprache kann viel kommunizieren. Wer mit gesenktem Blick und hängenden Schultern versucht, eine Meinung durchzusetzen, bleibt meist erfolglos. Aufrechte Körperhaltung sowie offener und direkter Augenkontakt können Abhilfe schaffen. Außerdem verleihen angemessene Gestik und Mimik
dem Gesagten das nötige Gewicht. Wer sich dabei allerdings komplett verstellt, wird schnell nicht mehr ernst genommen. Also keine bühnenreife Performance hinlegen, sondern mit ruhiger und bestimmter Stimme das Thema ansprechen. So verdienen Sie sich den Respekt Ihres Gegenübers. Denn wer sonst stumm nickend Aufgaben entgegennimmt und die Bitte um einen Gefallen dann plötzlich mit übermäßig viel Gefühl ablehnt, wird als unberechenbar eingeordnet und genauso wenig ernst genommen.
Vorbilder suchen
Die Autorin weiter: "Machen Sie sich Gedanken darüber, welche selbstbewussten Menschen Sie kennen und was sie ausmacht." Analysieren Sie, was Sie an diesen Menschen beeindruckt, welche Verhaltensweisen Sie auch für sich erstrebenswert finden
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