Gegenmaßnahmen: Trinken, trinken, trinken - für Stoffwechsel und gegen das Hungergefühl (Mineralwasser, grüner Tee, Früchtetee, keinen oder nur wenig Zucker). Kalzium über fettarme Milchprodukte zu sich nehmen und basenbildende Lebensmittel wie Obst, Gemüse und Kartoffeln.

4. Fett

Fett ist nicht gleich Fett: Manch eines ist dem Abnehmen sogar förderlich, weiß die Autorin. Allgemein nehmen wir zu viele tierische Fette und zu wenige pflanzliche Öle zu uns, das steigert die Bildung von Blutfetten wie Cholesterin und belastet die Leber, die beim Abspecken eine wichtige Rolle spielt. Gegenmaßnahmen: Sparen Sie am Fett (wenig Butter, Salami, billige Kekse, Chips, Pommes & Co.), nehmen Sie mehr ungesättigte Fettsäuren (Oliven-, Lein- und Rapsöl, Fisch) zu sich, mehr Ballaststoffe (Früchte, Müsli) und mehr Vitamin E (Blattgemüse, Vollkornprodukte, Leinsamen, Weizenkleie).

5. Kohlenhydrate

Schnell verfügbare Kohlehydrate lassen den Blutzuckerspiegel ansteigen, was eine erhöhte Ausschüttung des Hormons Insulin bewirkt. Das sorgt für die Nutzung des Zuckers in jeder Zelle als Energiequelle. Ist der Zucker verarbeitet, ist das Insulin "arbeitslos" und verlangt nach mehr. Heißhunger auf Süßes und Einlagerung überflüssiger Energie in Fettdepots sind die Folge, dagegen anzukämpfen ist schwer. Gegenmaßnahmen: Verzicht auf schnell verfügbare Kohlehydrate (Weißbrot, geschälter Reis, Nudeln) und stark zuckerhaltige Lebensmittel (Schokoriegel, Eiscreme...). Statt dessen mehr Vollkornbrot, Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Fisch, Gemüse, Obst.

6. Mentale Blockaden

Hab ich Hunger oder Appetit? Das zu unterscheiden - oder unterscheiden zu lernen - ist laut Schobert entscheidend. Denn aus reinem Appetit zu essen, befriedigt zwar die Seele, dem Körper ist es aber alles andere als zuträglich. Gegenmaßnahmen: Bewusst, mit Genuss und langsam essen, nicht unterwegs futtern, auf den Körper hören lernen, Appetit durch Trinken und Ablenkung (Spaziergang, Lesen...) kompensieren, Frustessen vermeiden, Eigenmotivation durch positive Bilder und Ziele stärken, dem inneren Schweinehund eine deutlich und getrost auch laut ausgesprochene Absage erteilen

7. Bewegungsmangel

Durch Bewegungsmangel fällt die Energiebilanz positiv aus: Wir nehmen mehr zu uns, als wir verbrennen. Die Muskeln verkümmern, was ebenfalls die Energieverbrennung senkt. Ganz zu schweigen von anderen körperlichen Beeinträchtigungen wie Rückenschmerzen & Co. Gegenmaßnahmen: So viel wie möglich im Alltag bewegen (Treppe statt Aufzug, Spaziergang zur Arbeit...),

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