Und was machen wir, wenn die Leute gar nicht mitgehen?

teleschau: Das hat aber ja sichtlich funktioniert. Wie schätzt Du das Ganze - mit ein wenig Abstand betrachtet - jetzt ein?

Weber: Das war definitiv unser wichtigstes musikalisches Erlebnis. Ich bekam nach dem letzten Schlag bei "Ich, Roque" am zweiten Tag, als klar war, das war's jetzt, jetzt ist dieses ganze Riesenprojekt mit einem Schlag vorbei, eine Gänsehaut aus Freude und hatte Tränen in den Augen aus Wehmut.

teleschau: Und trotz all dem Spaß wollt Ihr jetzt erst mal eine längere Pause einlegen?

Weber: Ja, sogar eine unbestimmte. Das ist auch wirklich gut, denn seitdem es uns gibt, haben wir unsere Alben immer festgelegt, terminiert. Und es gab kein Album, bei dem wir nicht in die Bredouille geraten sind. Immer: Scheiße, jetzt schnell die Texte rausschütteln. Und dann im Studio: Jetzt los, mach die Melodie noch schnell fertig. Das muss jetzt mal anders sein. Wir dürfen jetzt erst ins Studio gehen, wenn wir alles beisammenhaben.

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Autor: Stefan Weber/teleschau - der mediendienst
Bilder: Gerald von Foris / Universal Music

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