Julia Stiles sagte zur "Königlichen Hochzeit" (Regie: Catherine Cyran) nicht Ja. Als Ersatz für die Rolle der bürgerlichen Cinderella Paige wurde Kam Heskin engagiert. "Prinz Edvard" Luke Mably ließ s

ich allerdings vom Drehbuch (Allison Robinson) der Fortsetzung nicht abschrecken und war auch hier noch einmal mit von der Partie. Danach verzichtete allerdings auch er auf den Thron.
Nachdem sich die beiden Turteltauben in Teil eins an einer amerikanischen Uni kennen und lieben lernten, steht nun die Hochzeit zwischen Paige und dem Prinzen von Dänemark (Edvard, nicht Frederik) an. Erwartungsgemäß ist aber schon bald etwas faul im Staate: Ein fieser Cousin (Jim Holt) hat irgendwo ein uraltes Gesetz ausfindig gemacht, dass es Edvard verbietet, seine normalsterbliche Paige vor den Altar zu führen, solange es ein Mädchen adeliger Abstammung gibt, das noch unverheiratet ist.
Sogleich tritt natürlich eine blaublütige Maid (Clemency Burton-Hill) auf den Plan, die zufälliger

weise die Tochter jenes spitzfindigen Verwandten ist. Die sieht nicht nur blendend aus, sondern bewegt sich auf dem royalen Parkett weitaus souveräner als Adels-Azubi Paige. Wie die Geschichte wohl ausgehen wird?
Auch ohne das Wissen, dass es in Teil drei in die Flitterwochen geht, ist "Der Prinz & ich: Die königliche Hochzeit" überaus vorhersehbar, geradezu langweilig. Das vorprogrammierte Happy End ist in diesem Genre natürlich keine Seltenheit, jedoch fällt auch der emotionale Bezug zum Film schwer. Die Chemie zwischen dem Prinzenpaar stimmt einfach nicht, die ganze Produktion wirkt lieblos. Diesem Märchen fehlt der Charme.
Ausstrahlung am 21.06.2009 um 20:15 Uhr auf RTL
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Autor: Franziska Kramer/teleschau - der mediendienst
Bilder:
RTL
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