Es ist alles da. Wenn die Möglichkeit gegeben ist, einen guten Stoff zu machen, bin ich wie der Teufel hinter der armen Seele her, um ihn auch realisieren zu können.
teleschau: Wenn Sie sagen, dass man hinterher sein muss - was kann man selbst dazu tun, diese Rollen auch zu bekommen?
Behrendt: Es ist immer die Frage, kommt der Hund zum Knochen oder der Knochen zum Hund. Man kann natürlich auch Stoffe selbst anschieben. Dass sie zur Entwicklung kommen, einen Produzenten überzeugen und letztlich einen Sender - dass der einen guten Sendeplatz dafür findet.
teleschau: Welche Projekte haben Sie selbst mit angeschoben?
Behrendt: Selbst angeschoben habe ich den Alzheimer-Film "Mein Vater" oder auch "Der Untergang der Pamir". Momentan bin ich wieder an einem interessanten Stoff dran, über den ich aber noch nicht reden kann.
teleschau: Ist bewusste Vielseitigkeit ein Kriterium bei der Auswahl Ihrer Stoffe? Auch bei denen, die Sie anschieben?
Behrendt: Man muss sich als Schauspieler immer wieder mal klarmachen, was man da für einen Beruf hat. Wir sind Geschichtenerzähler. Wenn ich eine gute Geschichte finde, eine die mich reizt, dann gehe ich davon aus, dass sie vielleicht auch die Zuschauer reizt. Für die wird das Fernsehen schließlich gemacht.
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Autor: Eric Leimann/teleschau - der mediendienst
Bilder:
ARD Degeto / Marion v.d. Mehden
NDR / Marion von der Mehden
WDR / Uwe Stratmann
WDR / Willi Weber
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