Wenn nicht alle Anzeichen trügen, dann könnte "crossmedial" zum neuen Modewort in der Medienwelt werden. Fernsehen, Printmedien und auch klassische Webanbieter wollen sich nicht mehr auf ihr Kerngebie

t beschränken. Schon gar nicht dann, wenn es um etwas so Heikles geht wie das politische Interesse von Jungwählern. Zur Einstimmung auf die Bundestagswahl am 27. September haben das ZDF, "Zeit Online" sowie die Community-Portale meinVZ und studiVZ ein solches crossmediales Projekt ins Leben gerufen. In einer mehrstündigen Livesendung im Internet und im ZDFinfokanal erhalten junge Wahlberechtigte Gelegenheit, den Spitzenkandidaten der Bundestagswahl Fragen zu stellen, die ihnen auf den Nägeln brennen. Welche das sind, soll auf den Webportalen der Projektinitiatoren von den Usern per Abstimmung ermittelt werden, bevor die Sendung dort live gestreamt wird. Das ZDF strahlt im abendlichen Hauptprogramm eine Zusammenfassung aus. Wer sich vorab von deutschen Spitzenpolitikern ein persönliches Bild machen will, kann das bereits jetzt tun. Bei meinVZ und studiVZ haben von Angela Merkel über Frank-Walter Steinmeier bis Guido Westerwelle diverse Berliner Politgrößen User-Accounts eingerichtet. Man kann sie sogar "gruscheln".
Autor: /teleschau - der mediendienst
Bilder:
www.meinvz.de
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