Das legendäre Logo schuf der erste Art Director des Playboy - nach Inspiration durch Hugh Hefner: Der suchte nach eigener Aussage ein Symbol, das "ein wenig unanständig und zugleich verspielt
wirken sollte". Der Smoking sollte dem Hasen die notwendige "Raffinesse" geben. Und warum nun ein Hase? Die Idee liegt nicht fern: Immerhin ist so ein Rammler bekanntermaßen in Liebesdingen aktiv und ausdauernd. Und mit der Smokingfliege als modisches Accessoire wurde das Tier salonfähig. Ein Symbol für den Mann und Liebhaber von Welt.
Hasenimperium
Mittlerweile gibt es das Häschen in allen Varianten: Von der Bettwäsche über Shirts und Martinigläser bis hin zu Schmuck aller Art wird sein markantes Profil vermarktet. In Form von Häschenkostümen für Playmates, Hostessen und weiblichen Playboy-Fans hat der Kult noch weitere sexy Blüten getrieben. In der Prollsprache des deutschen Komikerduos Erkan und Stefan ist "Bunny" sogar zum Synonym für
eine attraktive Frau geworden.
Skandalträchtig
Doch bei all den süßen Kleinigkeiten und den Fotos vom älteren Herrn in seinem Lieblingsbademantel sollte man nicht vergessen, dass Hugh Hefner ein erfolgreicher, immer noch aktiver Großunternehmer ist, der zu Beginn der 50er Jahre eine kleine sexuelle Revolution startete. 1953 brachte er die erste Ausgabe des "Playboy" auf den Markt, Prominentes Playmate war damals keine Geringere als Filmlegende Marylin Monroe. Das freizügige Magazin war ein mittlerer Skandal in der damals besonders konservativen amerikanischen Gesellschaft. Doch der Riesenerfolg gab dem visionären Hefner recht, dem es nie nur um platte Erotik, sondern um Fantasien mit Niveau und erotische Entfaltung ging.
Promibesuch
Dass
der heute bald 83-Jährige eine lebende Legende ist, sieht man schon an der Promi-Schlange vor seiner berühmten Villa in L.A., wenn Hefner mal wieder eins seiner berühmten Feste gibt. Wie es in der Playboy-Villa aussieht, wissen auch deutsche Fans mittlerweile, dank der TV-Serie "Girls of the Playboy Mansion". In der trashigen aber liebenswerten Serie konnte man Hugh beim fröhlich-frivolen Zusammenleben mit seinen drei Langzeit-Häschen beobachten. Die drei Blondinen sind Hugh allerdings kürzlich davongehoppelt, um auf eigenen Pfoten, pardon, Beinen zu stehen. Doch selbstverständlich blieb der Herr der Bunnies nicht lange allein.
Mittlerweile sind wieder neue Gefährtinnen bei ihm eingezogen. Natürlich blond, natürlich ultraknackig und jung
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