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Pastewka: Sie bemuttert uns immer abwechselnd. Martin bekommt von ihr das "Rundum sorglos"-Paket und ich das Ganze noch mit einer Portion Liebe dazu.
teleschau: Pendeln Sie beide immer noch zwischen vier Wohnungen, je zweien in Berlin und Köln?
Pastewka: Das änderten wir vor kurzem. Nun besitzen wir in jeder Stadt ein Domizil, in dem wir uns heimisch fühlen. Bei zu vielen Wohnungen hat man einen Schlüsselbund wie ein Gefängniswärter. Das musste irgendwann aufhören. Als wir uns kennenlernten, waren wir mit je zwei Bleiben bereits ausgerüstet. Die Situation entsprach demnach keinem Luxus.
teleschau: Im Animationsfilm "Bee Movie - Das Honigkomplott", der im Dezember in die Kinos kommt, synchronisieren Sie die Biene Barry. Im Original spricht Jerry Seinfeld diese Figur. Mit wieviel Respekt geht man an solch eine Aufgabe?
Pastewka: Ehrfurcht habe ich keine. Man analysiert, wie die Rolle im amerikanischen Original interpretiert wurde, und versucht, entsprechend zu arbeiten. Doch sollte es dazu kommen, dass ich Herrn Seinfeld bei der Premiere treffe, werde ich vor Bewunderung erstarren, das Benehmen eines 14-jährigen Fans annehmen und ihm stotternd gegenüberstehen. Mein Englisch ist einfach zu schlecht, als dass eine Kommunikation wirklich funktionieren wird.
teleschau: Über Loriot wird noch immer gelacht. Amüsiert man sich auch über "Pastewka" in 30 Jahren?
Pastewka: Ich hoffe. Doch Loriot ist noch weit mehr gelungen, als dass man noch heute über ihn schmunzelt. Weil er es sich leisten konnte, nach ein paar wenigen Folgen mit seinen TV-Sketchen aufzuhören, entstand so etwas wie ein loriotscher, deutscher Humorkanon. Wie eine Art Bibel, in der man immer wieder nachschlägt. Viele deutsche Komiker orientieren sich daran, unbewusst vielleicht, doch sie machen es definitiv.
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Autor: Julia Köhler/teleschau - der mediendienst
Bilder:
Falcom Media Group AG / Rat Pack
Sat.1 / Frank Hempel
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