"Drei Wochen sind gerade noch ein erträglicher Zeitraum", räumt Familienmensch Carin C. Tietze ein. "Danach fangen wir wirklich an, uns zu vermissen." Zu dem "Wir" gehören neben ihrem Ehemann, dem Reg

isseur Florian Richter ("Forsthaus Falkenau"), die gemeinsamen Kinder Lilly (11) und Fausto (7). Trotzdem schwärmt die Schauspielerin von den Dreharbeiten: "Die Sonne Südafrikas in Kombination mit dem kalten Atlantik - das gibt eine Luft zum Atmen, das ist genau meins!"
Ebenfalls "ihrs" war wohl auch die Rolle der Henriette in der unterhaltsamen Sat.1-Produktion. Enttäuscht von Ehemann Harry (Heio von Stetten), dessen Leidenschaft mehr der Aufzucht seiner Hühner als der Ehe zu gelten scheint und der dann auch noch ohne sie in den Männerurlaub abhaut, steigt sie selbst ins nächste Flugzeug. "Bei Komödien ist das häufig so: Die Figur selbst mag sehr tragisch sein - nur für den Zuschauer ist es dann lustig. Die Komödie ist die Königsklasse: glaubwürdig spielen, aber trotzdem komisch sein." Carin C

. Tietze - das C. steht übrigens für Christina - kann das gut, wie sie zum Beispiel auch in Gastauftritten der ProSieben-Reihe "Tramitz & Friends" zeigen konnte.
Diese Fähigkeit ist nichts, was sich die Absolventin der New Yorker "Neighborhood Playhouse School Of Theatre" antrainieren musste. "An der Schauspielschule spielte ich lustigerweise immer die Dramen. Die Frau, die die Welt auf den Schultern trägt. Aber eigentlich bin ich viel mehr Quatschkopf." Als solcher ist sie voll des Lobes für Kollegin Anke Engelke. "Ich verehre sie unglaublich für das, was sie macht und kann. Jetzt gibt es immer mehr Frauen, die diesen Weg einschlagen. Doch das wurde überhaupt erst durch Anke Engelke salonfähig."
Carin C. Tietzes eigene, "sehr ausgeprägte Clown-Seite" sorgt innerhalb der Familie jedoch n

icht immer nur für Heiterkeitsausbrüche. "Die verdreht manchmal schon die Augen. Ich habe halt auch Freundinnen, die mindestens genauso albern sind. Das ist für Kinder manchmal extrem peinlich", sagt die 43-Jährige verständnisvoll. Aber: "Irgendwann erkennen sie auch, dass es eigentlich ganz schön ist, wenn man den Humor im Leben wahrt."
Für Frohnatur Carin C. ist die gute Laune, die sie schon morgens beim Aufwachen hat, essenziell, auch bei der Arbeit. "Komischerweise umso mehr, je dramatischer eine Szene ist. Es gibt aber auch Kollegen, die erst einmal die Luft verpesten müssen und sich nur wohl fühlen, wenn alle schlecht drauf sind. Vielleicht ist das eine Art, Lampenfieber zu kompensieren
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