"Junge Mediziner zwischen Party-Alarm ..." - Dr. McWiesn und Dr. McZenzi

(tsch) Die derzeit erfolgreichsten Krankenhaus-Serien aus den USA werden bevölkert von McDreamy (Patrick Dempsey), McSexy (Eric Dane) und einer Art McGrumpy - dem grummeligen Hugh Laurie. TV-Autoren und -Produzenten, die nach "Grey's Anatomy" und "Dr. House" weitere Anregungen für originelle Arzt-Geschichten suchen, könnten sich diesmal von "Süddeutsche Zeitung TV" inspirieren lassen. Die Dokumentation mit dem extra-langen Titel "Ärzte in Aktion: Junge Mediziner zwischen Party-Alarm und Einsatzstress" begleitet zwei Doktoren bei ihrem völlig unterschiedlich gearteten Engagement auf dem Münchner Oktoberfest.

Hier ist sie nur "die Lisl". 16 Tage lang bahnt sie sich im feschen Dirndl ihren Weg durch die tanzende, trunkene Meute in Tracht. Durch Bierdunst und Bombenstimmung stemmt sie ihre vollen Masskrüge. Warum macht Dr. Elisabeth H. das? Sie arbeitet als Assistenzärztin in St. Moritz - übernimmt aber seit sieben Jahren freiwillig den stressigsten Bedienungsjob, den es gibt: "Das Münchner Oktoberfest ist für mich eine Sucht."

Während Lisl gleich einer Dr. McZenzi in der Bierzelt-Atmosphäre badet, zeigt die Kamera, wie Dr. Ulrich H. draußen die Wiesn-Versehrten verarztet. Seit zehn Jahren ist er hier im Einsatz - zuerst als freiwilliger Helfer beim Roten Kreuz, mittlerweile als stellvertretender Chefarzt. "Zu Spitzenzeiten kommt alle 90 Sekunden ein neuer Patient, einige davon mit lebensgefährlichen Verletzungen. Das ist eine Riesenherausforderung für einen jungen Mediziner", erklärt der 36-jährige "Dr. McWiesn" dem "Süddeutsche TV"-Team. Er hat hier schon beinahe alles gesehen: von der Schnapsleiche bis hin zum Schädelbasisbruch. Den Rest des Jahres, wenn er nicht auf der Theresienwiese im Einsatz ist, stellt er sich noch größeren Herausforderungen als Feuerwehrnotarzt.

Auch Elisabeth reicht der Kick auf dem Oktoberfest nicht. Je nach Saison tobt sie sich im Gebirge aus. Im Sommer segelt sie mit dem Paraglider über die Almen, im Winter ist sie auf der Piste anzutreffen. Nach 14 Stunden Masskrugschleppen an jedem einzelnen Wiesn-Tag könnte ihre Kondition dafür wohl besser nicht sein. Auch sonst gelten für ihren Einsatz auf der Wiesn ähnliche Voraussetzungen wie für den im Krankenhaus: "Das geht nur mit Ausdauer, Zusammenhalt und vor allem starken Nerven." Lassen Sie mich durch, ich bin Bedienung!
Ausstrahlung am 21.01.2008 um 22:55 Uhr auf vox Autor: Mona Petri/teleschau - der mediendienst
Bilder: vox / SZ TV

Weiterführende Links




Tageshoroskop bei Yahoo!
 
Lifestyle RSS Feed
Lifestyle auf mein Yahoo!
Die häufigsten Fragen zu RSS 
 
 
Copyright © 2008 Yahoo! Alle Rechte vorbehalten
Wir über uns - Hilfe - Jobs@Yahoo! - Yahoo! Services - Datenschutz - AGB