Eigentlich wollte sich die britische Sängerin auf den Weg zu uns machen, doch nach dem tätlichen Angriff auf sie bei einer Signierstunde in London, sagte Leona die Reise nach Deutschland ab und erh
olt sich im Kreis ihrer Lieben. Trotzdem fand sie die Zeit, sich für die vielen Sympathiebekundungen zu bedanken: "Das gestern war ein fürchterlicher Schock und ließ mich sehr verletzt und verstört zurück. Es tut mir leid für die, die ich bei der Signierstunde nun nicht treffen konnte. Danke nochmal für all die lieben Botschaften. Ich liebe euch alle."
Angreifer enttarnt
Mittlerweile will die britische Boulevard-Zeitung "The Sun" herausgefunden haben, wer der junge Mann war, der gestern nach fünf Stunden Warten in der Schlange der Fans plötzlich Leona ins Gesicht schlug. Angeblich ist es ein ehemaliger Casting-College bei der Talentshow "X-Factor", durch die Leona Lewis weltberühmt wurde. Konkurrent ist allerdings fast zu viel gesagt: Der 29-Jährige wollte mit dabei sein, sang vor, wurde aber nicht angenommen. Wie es scheint, leidet er an schweren gesundheitlichen Problemen, kam nach der Attacke in psychiatrische Behandlung. Über seine genaue Motivation lässt sich natürlich nur spekulieren, doch der Verdacht liegt nahe, dass sich der Frust über seine Ablehnung in Aggression gegen die erfolgreiche Konkurrentin wandelte.
Alles nur Spaß?
Zum Glück ein Einzelfall, aber auch ein Warnhinweis in Sachen Casting-Wahnsinn. Denn: Knallhart-Sprüche nach Art von Dieter Bohlen mögen manche unterhalten und vom Gericht als "Kunst" bezeichnet werden, sind aber auch ein gefährliches Spiel mit den Gefühlen der Möchtegern-Berühmtheiten. Genau wie der Extrem-Drill für Quoten-Tränen, den man derzeit bei "Popstars" beobachten kann. Manchmal scheint es, als warteten die Macher darauf, dass endlich ein Kandidat ausrastet. Dabei könnte es um etwas sehr viel Schöneres gehen - um den Wettstreit großer Talente...
Autor: Leadsatz GmbH