Aber hey: Ich bin immer bereit für verrückte Dinge, da haben Sie Recht. (lacht).
teleschau: Werden Sie Ihren Lebensstil ändern, wenn Sie demnächst Vater werden?
McConaughey: Erst einmal muss ich sagen, dass ich ganz aufgeregt bin, schließlich sind es nur noch sechseinhalb Monate. Wir wissen auch noch nicht, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird. Irgendwann werden wir es schon herausfinden. Es prasseln schon lauter Babygeschenke auf uns ein, das hört gar nicht mehr auf. Dabei können wir ja gar nicht sagen, ob wir rosa oder blaue Sachen gebrauchen können.
Hudson: Als ich das erste Mal schwanger war, wurde ich bombardiert mit Fragen, was ich denn wie machen wolle und ob ich auf alles vorbereitet sei. Doch ich dachte nur: Lasst mich doch alle erst einmal schwanger sein! Man kann keine Erwartungen haben, weil es im Leben nichts Umwerfenderes gibt, als Kinder zu haben. Wie dich deine Eltern behandeln, ist für jedes Kind einzigartig. Das muss es auch sein. Meine Eltern haben mich und meinen Bruder auch völlig anders erzogen. Natürlich hat er immer viel mehr Sachen bekommen, Ungerechtigkeiten prägten meinen Alltag (lacht). Aber jetzt mal im Ernst: Es macht einfach Spaß, Mutter zu sein.
McConaughey: Vater sein aber auch. Wir werden alle viel Spaß haben. Ich habe mich sehr verändert: Vor fünf Jahren noch war es für mich unvorstellbar, eine Familie zu gründen, geschweige denn in Hollywood zu leben und zu arbeiten. Ich wollte lieber in Texas sein und was anderes machen. Es ist alles anders gekommen, und um auf Ihre Frage zurückzukommen: Ich vertrete die Auffassung, dass Kinder so viel reisen sollten wie möglich. Wir haben in unserem Job dieses beneidenswerte Privileg. Ich möchte meine Kinder zu den Dreharbeiten mitnehmen. Dort habe ich die großartigsten Leute getroffen, die ich mir vorstellen kann. Meine Kinder sollen teilhaben an diesem Zirkus voller Kreativität.
teleschau: Wenn Ihre Kinder an Ihrer Reiselust teilhaben sollen, welche Ihrer Eigenschaften sollten sie sich lieber nicht angewöhnen?
McConaughey: Ich bin ja nicht nur weltoffen, sondern auch ein ziemlich loyaler Kerl. Meine Familie unterhält schon seit sehr langer Zeit Freundschaften mit anderen Familien. Das werde ich auch weiterhin wach halten. Man vererbt ja nicht nur seine Gene, sondern ein Kind wird auch durch seine kulturelle Umgebung geprägt. Ich wurde erzogen, meinen Mitmenschen gegenüber Respekt zu haben, vor allem für ältere Menschen. Ich wusste sofort, wenn ich etwas falsch gemacht hatte
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