Wie eitel sind Sie wirklich?
Gabriela Maria Schmeide: Viele Leute beschreiben mich als uneitel, aber das stimmt nur zum Teil. Die Kostümproben können bei mir schon mal etwas länger dauern, denn auch ich habe nichts dagegen gut auszusehen. Ich bin sicherlich nicht völlig im Reinen mit mir selbst und habe auch Schwierigkeiten damit, meine Figur so wie sie ist zu präsentieren. Gott sei Dank bin ich aber gesund genug, dass es mir wichtiger ist, als Mensch und Schauspielerin glaubhaft zu sein. Ich bin nicht der Augapfel der Boulevardpresse, der immer aufpassen muss, wie er gerade aussieht und rüberkommt. Da bewege ich mich dankenswerterweise in einem anderen Feld.
teleschau: Sie leben trotz Ihrer Erfolge und der vielen Preise, die Sie für Ihre Filme gewonnen haben, also völlig unbehelligt von den Boulevardmedien?
Gabriela Maria Schmeide: Weitgehend ja. Wenn ich bei Filmpremieren auf dem roten Teppich stehe, fragen sich viele Menschen, wer ich wohl bin. Erkannt werde ich trotzdem oft, aber an anderer Stelle. Fast jeden zweiten Tag passiert es mir, dass mich jemand Fremdes anspricht. Das sind Leute, die glauben, mich von irgendwo her zu kennen, aber eben nicht aus Film oder Fernsehen. Die sagen dann Sachen wie: 'Kennen wir uns nicht vom Yoga oder letztes Jahr vom Wandern?' Wenn ich denen dann erzähle, dass sie mich vielleicht neulich im Film gesehen haben könnten, wirken die eher irritiert oder entschuldigen sich sogar.
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Autor: Eric Leimann/teleschau - der mediendienst
Bilder:
BR / Barbara Bauriedl
Pierrot Le Fou
ZDF / ARD / Degeto
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