Wenn der Kopf schmerzt

Was tun, wenn der Schädel brummt, die Schläfen pochen, es drückt, bohrt oder sticht? Zehn Tipps, wie Sie fiesen Kopfschmerzen beikommen können.

Fast jeder zweite Deutsche leidet regelmäßig unter Kopfschmerzen. Experten schätzen, dass es bis zu 250 unterschiedliche Kopfschmerzarten gibt. Die häufigste Form ist der pochend-ziehende Spannungskopfschmerz, von dem rund 29 Millionen Deutsche von Zeit zu Zeit betroffen sind.

Die Techniker Krankenkasse gibt Tipps, die helfen können, Kopfschmerzen zu lindern - bevor zur chemischen Keule gegriffen werden muss.

1. Viel Bewegung! Ein Spaziergang oder im Idealfall sogar Sport an der frischen Luft beugen Kopfschmerzen vor. Am besten sind Ausdauersportarten wie Walking oder Rad fahren. Dreimal 30 Minuten Training in der Woche schützt vor Attacken und kann die Schmerzen mildern.

2. Entspannungsmethoden erlernen! Stress ist oftmals Auslöser für Kopfschmerzen. Besonders gut wirken Autogenes Training und Übungen zur Muskelentspannung dem Stress-Schmerz entgegen.

3. Genügend trinken! Mit 2 bis 3 Litern täglich halten Sie ihr Blut flüssig und so kann es die Zellen mit genug Sauerstoff versorgen. Wenn man zu wenig Wasser trinkt, wird das Blut zu dick, die Sauerstoffversorgung der Zellen lässt nach, und der Kopf beginnt zu schmerzen.

4. Regelmäßige Essenzeiten einhalten! Hunger beziehungsweise ein absinkender Blutzuckerspiegel können Kopfschmerzen verursachen. Aber Vorsicht, bestimmte Nahrungsmittel können Kopfschmerzen auslösen. Hierzu zählen unter anderem auch reifer Käse, Rotwein, Schokolade, Weizen und Schweinefleisch. Eine Tasse Kaffee kann hingegen Wunder wirken. Der Koffeinschock regt die Durchblutung an.

5. Regelmäßiger Schlaf-Wach-Rhythmus! Schlafmangel oder zu viel Schlaf können Kopfschmerzen auslösen. Am besten immer zur gleichen Zeit ins Bett gehen und wieder aufstehen.

6. Kühlung kann Kopfschmerzen lindern: Ein Gelkissen oder zerstoßene Eiswürfel aus dem Kühlfach für etwa eine Minute auf die Stirn, Schläfen oder in den Nacken legen. Dann eine Pause von etwa drei Minuten einlegen und das Ganze wiederholen.

7. Eine Schläfenmassage mit Minzöl wirkt erfrischend und entspannt die Muskulatur. Einfach einige Tropfen auf die Schläfen tupfen und in kreisenden Bewegungen mit den Fingerspitzen einmassieren.

8. Bei verspannten Muskeln können Wärmepackungen oder eine Föhn-Massage helfen: Hierzu den Föhn mit mäßig warmer Temperatur einige Minuten über Nacken, Schultern und Hinterkopf kreisen lassen. Auch ein warmes Vollbad (38 Grad) entspannt die Muskulatur. Badezusätze mit Rosmarin fördern die Durchblutung und verstärken die entkrampfende Wirkung

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