Zwar drehen wir einen Liebesfilm, aber deshalb darf die Hauptfigur ruhig modern und emanzipiert sein. Das bedeutet schließlich nicht, dass sie Männer hassen muss oder keine Gefühle haben darf.
teleschau: Ist es nicht anstrengend, sich um ein so kleines Baby zu kümmern und gleichzeitig zu drehen?
Eva Herzig: Ja, es ist schon anstrengend. Aber ich werde vonseiten der Produktion wunderbar unterstützt und kann viele Pausen machen, um zum Beispiel zu stillen. Außerdem steht mir mein Mann zur Seite. Ohne ihn ging es natürlich nicht. Er schiebt den Kleinen den ganzen Tag durch Gmunden spazieren (lacht).
teleschau: Moritz ist noch sehr klein, aber trotzdem mal gefragt: Möchten Sie noch ein zweites Kind?
Eva Herzig: Ja, das wünsche ich mir auf jeden Fall. Aber wir planen noch nicht konkret.
teleschau: Hatten Sie sich jemals überlegt, eine Babypause zu machen oder vielleicht komplett aufzuhören?
Eva Herzig: Den Beruf ganz aufzugeben, kam für mich nie in Frage. Dazu liebe ich die Schauspielerei viel zu sehr. Sie ist ein wichtiger Teil, wenn auch nicht das ganze Leben. Die Familie ist mindestens genauso wichtig. Anfangs dachte ich auch, ich würde beim Arbeiten ein schlechtes Gewissen bekommen. Nach dem Motto: "Kann ich das überhaupt mit ihm machen. Er ist doch noch so klein." Wie es eben vielen Frauen ergeht.
teleschau: Inzwischen hat sich das gelegt?
Eva Herzig: Ja, denn ich merke, es geht meinem Sohn sehr gut. Es hat ihn eher gefördert, unter so vielen Menschen zu sein. Außerdem können sich auch Papas sehr gut um Kinder kümmern. Man muss sie nur lassen (lacht).
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Autor: Melanie Grimm/teleschau - der mediendienst
Bilder:
RTL
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