Und natürlich geht es zum Jubiläum auch wieder ans Eingemachte: Im Anschluss an den ProSieben-Dokumentation "Moonshot - Der Flug von Apollo 11" am Samstag, 27. Juni, gibt Aiman Abdallah um 22.05 Uhr in einer Spezialausgabe von "Galileo Mystery" den zahlreichen Verschwörungstheorien rund um die Mondlandung Zunder: Schon früh stießen vermeintliche Propaganda-Experten auf einige Ungereimtheiten bei der TV-Ausschlachtung der Mondmission. So irritierte etwa nicht wenige Betrachter, dass die von Neil Armstrong und Buzz Aldrin aufgestellte "Stars and Stripe"-Fahne in der Mondatmosphäre zu flattern schien. Außerdem wurden einige vermeintlich "falsche" Schatten in den Fernsehbildern moniert, was schon früh zu dem eigentlich ungeheuerlichen Vorwurf führte, die Mission sei von den Amerikanerin lediglich inszeniert und in einem geheimen TV-Studio auf der Erde nachgestellt worden.

Der US-Amerikaner Bill Kaysing machte sich zum Sprachrohr der Verschwörungsgemeinde. Sein bereits 1976 erschienenes Buch "We Never Went to the Moon: America's Thirty Billion Dollar Swindle" listete - selbst methodisch fragwürdig - viele vermeintliche Fehler der im Fernsehen gezeigten Mondlandungsbilder auf. Während zahlreiche Wissenschaftler und Raumfahrtfans sich rasch daran setzten, Kaysings Thesen zu entkräften, hielt die NASA wohlweislich eine ernsthafte Reaktion auf die grotesken Vorwürfe nie für notwendig.

Dennoch ging der Wirbel um die Verschwörungstheorien in den Schatz der populären Alltagsmythen ein. Ein Restverdacht ist offenbar nicht mehr totzukriegen: So platzt Filmheld James Bond (Sean Connery) im 1971er-Actionfilm "James Bond 007: Diamantenfieber" auf dem skandalumwitterten Militärgelände "Area 51" in der Nähe von Las Vegas in eine geheim gehaltene Halle, in der gerade Dreharbeiten der Mondlandung stattfinden. Eine augenzwinkernde Referenz an einen Mythos!

Dass sich mit derlei Späßen immer noch Kasse machen lässt, zeigt eine deutlich jüngere Episode der Zeichentrickserie "Family Guy": Hier wird Neil Armstrong von einem Passanten angesprochen, als er gerade ein Fernsehstudio verlassen hat, in der eine ähnliche TV-Schiebung veranstaltet wurde. Verdutzt fragt der Mann auf der Straße, warum Armstrong eigentlich nicht auf dem Mond sei. Eine Frechheit, die er getreu dem rabiaten Humor der Serie mit dem Leben bezahlen muss.

Eines der irritierendsten Fotos von den Mondmissionen sorgte lange Zeit ebenfalls für Kopfzerbrechen: Im Visier eines Weltraumgängers spiegelten sich nämlich plötzlich zwei weitere Astronauten

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