Privat steht William DeVry, Star aus "Reich und Schön", auch manchmal "Im Schatten der Leidenschaft": Seine Freundin, die Schauspielerin Rebecca Staab, war unter anderem in der Schwester-Serie (donnerstags und freitags im ZDF-Nachtprogramm)

zu sehen. Zu seiner großen PR-Tour von Helsinki bis Rom für "Reich und Schön" begleitete sie ihn nach Europa. Während sie noch gemütlich unter der Hoteldusche stand, erzählte DeVry bereits in seinem ersten Interview in München von seinem Leben.
Hässlich sind sind sie ja nun - rein objektiv gesehen - alle nicht, die "Reich und Schön"-Darsteller. Das gebietet schließlich schon der Titel. William DeVry hat außerdem noch ein Hobby, bei dem man mit leeren Taschen auch nicht weit kommt: Er sammelt Kunst. "Es ist etwas kostspielig, ein Interesse wie dieses zu pflegen", gibt er zu. "Aber ich kaufe nur kleine Kunstwerke: Besonders mag ich Gemälde aus dem späten 18. und frühen 19. Jahrhundert: Landschaften und dunkle Farben gefallen mir besonders. Monets Werke zum Beispiel. Ich habe aber auch

einen Toulouse-Lautrec zu Hause." An einem Kunstwerk, das noch aus Familienbesitz stammt, hängt der 40-Jährige vor allem: Über dem Kamin ragt ein kunstvolles Buntglas-Fenster von 1890 auf. "Es ist über zwei Meter hoch und einen Meter breit. Es wurde für die World's Columbian Exposition - die Weltausstellung in Chicago 1893 - gemacht, für den deutschen Pavillon. So etwas findet man heute gar nicht mehr!"
Aus welcher Art von Familie kommt der Mann, mag man sich fragen. Zum Beispiel ist Wil Urenkel des Gründers der DeVry University: 1931 etablierte Herman DrVry die Lehranstalt in Chicago (damals noch unter dem Namen DeForest Training School), an der Film-, Rundfunk- und später Fernsehtechnik gelehrt wurde. DeVrys Mutter hat eine Vorliebe für Museen, weshalb sich der Schauspieler noch gut

daran erinnert, als Kind auf Europa-Reisen von Ausstellung zu Ausstellung geschleift worden zu sein. "Ich kenne meine Künstler allerdings nicht sehr gut. Ich bin nicht so fanatisch, dass ich alles über Degas oder Monet wissen müsste." Sollte er bei seiner eigenen, aktuellen Europa-Tour Zeit finden, wolle er sich anderen Sehenswürdigkeiten widmen: "Ich interessiere mich sehr für die Geschichte des Zweiten Weltkrieges."
Ausgangspunkt für die Trips nach Italien, Frankreich oder Jugoslawien als Kind war Guinea an der westafrikanischen Küste. DeVrys Vater, ein Anwalt, arbeitete dort drei Jahre lang. Nach seiner Rückkehr ins heimische Montreal vermisste der sechsjährige Will das Land allerdings nicht
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