Seine Beziehung zur 18 Jahre älteren Schauspielerin Francesca Annis, die in einer "Hamlet"-Produktion seine Mutter gespielt hatte, konnte durch die neue Ausgeglichenheit nicht gerettet werden. Im vergangenen Jahr folgte die Trennung. Seitdem hat der Brite jedoch auch als Single von sich reden gemacht. Im Februar sorgte ein gemeinsamer Toilettenbesuch mit einer australischen Stewardess während eines Fluges für Wirbel. "Herr Fiennes wurde amourös", kommentierte die Dame das Ereignis - und verlor daraufhin ihren Job.
Nicht als Frauenheld, sondern als schwuler Butler wird er voraussichtlich ab Herbst an der Seite von Susan Sarandon in "Bernard and Doris" zu sehen sein. Ebenfalls abgedreht ist der Suspense-Thriller "In Bruges". Darin gibt er sich als Boss zweier Auftragskiller (Colin Farrell und Brendan Gleeson) wieder betont zwielichtig. Ralph Fiennes bleibt in seiner Rollenauswahl auch weiterhin unberechenbar. Dass er sich als Belohnung über einen Goldjungen von der Academy of Motion Picture Arts and Sciences durchaus freuen würde, streitet der Brite nicht ab. "Auszeichnungen sind wie Applaus. Und jeder Schauspieler liebt es, Applaus zu hören." Wer weiß, vielleicht wird ja doch irgendwann für ihn im Kodak Theatre Beifall aufbranden.
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Autor: Julia Köhler/teleschau - der mediendienst
Bilder:
2003 Sony Pictures Television International
2007 Warner Bros. Ent.
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