"Prey" - Großwild auf der Jagd
Zugegeben, Löwen sind beängstigend. Immerhin handelt es sich um ziemlich große, ziemlich bedrohliche Raubtiere. Doch für gewöhnlich sind die Könige der Tiere eher faul, besonders die männlichen, und schlafen rund 22 Stunden am Tag. Aber vielleicht haben die Katzen in "Prey" (2007, Regie: Darrell Roodt) andere Gene, denn von Trägheit ist keine Spur. Sie jagen geradezu unermüdlich eine verirrte US-Familie durch die afrikanische Savanne. ProSieben zeigt den Horror-Thriller nun in einer Erstausstrahlung.
Ob Amy (Bridget Moynahan) es wohl bereut, Tom (Peter Weller) geheiratet zu haben? Der neue Ehemann schleppt die junge Frau erst einmal nach Afrika, wo er ein Bauprojekt beaufsichtigen soll. An sich is

t das noch kein Problem. Doch die Stiefkinder (Carly Schroeder und Conner Dowds) hassen die neue Mama und setzen alles daran, ihr das Leben zur Hölle zu machen. Bei einer Safari sollen sich die drei miteinander anfreunden. Doch dann geht alles schief: Bei einer Pinkelpause werden die Touristen von einer Horde hungriger Löwen angegriffen. Der Ranger (Marius Roberts) stirbt und die Familie ist von da an auf sich allein gestellt.
An dieser Stelle sei gesagt, dass normale Safaritouristen nur sehr selten Löwen zu Gesicht bekommen. Die Großkatzen sind eigentlich sehr menschenscheu. Auch ist es eher unwahrscheinlich, dass sie sich mit im Jeep verbarrikadierter Beute abmühen würden. In der Savanne laufen schließlich noch ein paar alternative Mahlzeiten herum. Aber selbst, wenn man diese handlungsbehindernden

Fakten außer Acht lässt, stellt sich natürlich die Frage: Warum fährt Amy den Jeep nicht einfach dorthin zurück, wo sie herkamen?
Ausstrahlung am 07.11.2009 um 20:15 Uhr auf ProSieben
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Autor: Melanie Grimm/teleschau - der mediendienst
Bilder:
ProSieben
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