Einmal schnappte ich in der Schule das Wort "hassen" auf und sagte zu meinem Bruder: "Ich hasse Dich". Sie können sich vorstellen, wie meine Mutter reagierte, als sie davon hörte! Aber was ich nicht vererben sollte, ist vielleicht meine Selbstsüchtigkeit. (lacht).
teleschau: Kate, wie schwer ist es, Mutter und Schauspielerin zu sein?
Hudson: Sein Arbeitsleben mit dem Berufsleben in Einklang zu bringen, ist für jede Mutter schwierig. Da spreche ich, glaube ich, für alle berufstätigen Frauen. Wenn man etwas für seine Familie opfert, dann ist es ja im Grunde gar kein Opfer. Ich habe klare Prioritäten, liebe aber auch meinen Job und habe es bisher gut geschafft, Dreharbeiten mit meinem Mutterdasein auszubalancieren. Mütter wollen aber vor allem eines sein: Mütter. Nun bin ich selber mit einer viel beschäftigten Mutter aufgewachsen, aber ich hatte nie, wirklich nie das Gefühl, dass meine Mutter nicht bei mir war. Dasselbe gilt für meinen Vater. Davon habe ich gelernt.
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Autor: Leif Kramp/teleschau - der mediendienst
Bilder:
2008 Warner Bros. Ent.
RTL
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