Außerdem kannte ich Jan Fedder schon von einem Dreh zum 'Großstadtrevier', wo ich 2005 eine Gastrolle spielte. Ein wenig aufgeregt war ich zwar, aber eher, weil ich mich auf die Dreharbeiten freute."
Dazu hatte sie auch allen Grund, auch wenn Liebesromane wie die Buchvorlage von Kristin Hannah eigentlich nicht zu ihrer bevorzugten Lektüre zählen. Aber schließlich spielt dieser Liebesfilm unter anderem auf Rügen, was für die Ostseeliebhaberin einen besonderen Bonus darstellte. Nur das Wetter machte gelegentlich einen Strich durch die Rechnung: "Es regnete so viel, dass in dem Naturschutzgebiet überall Schlamm war und die Autos nicht mehr durchkamen. Deshalb mussten wir mit Pferdekutschen zum Dreh gebracht werden", erzählte die ehemalige Turniertänzerin schmunzelnd.
Doch die Rolle der Jenny kostete Julia Hartmann auch einige Überwindung: "Meine Mutter lebt leider nicht mehr, deshalb war es für mich eine krasse Erfahrung, Christine Neubauer in dieser Rolle zu erleben." Kein Wunder, dass ihr die Arbeit zu "Insel des Lichts" zeitweise sehr nah ging. "Ich bin sehr emotional", erklärt sie ruhig, "Wenn ich Filme sehe, die mich berühren, oder wenn mir Menschen Geschichten von sich erzählen, nimmt mich das manchmal sehr mit."
Ihr persönlicher Romeo schafft es jedoch immer wieder, Julia aufzuheitern. Seit drei Jahren ist sie mit ihrem Freund zusammen, den sie in Bochum kennenlernte. Ihre wenige Freizeit zwischen den vielen Castings und Theatervorstellungen versucht die Jungdarstellerin, mit ihm zu verbringen. Ob für sie am Ende wie für ihre Filmfigur Jenny die Hochzeitsglocken läuten, kann Julia Hartmann noch nicht sagen: "Übers Heiraten haben wir noch nicht gesprochen. So schnell wie im Film wird es aber sicher nicht gehen."
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Autor: Annekatrin Liebisch/teleschau - der mediendienst
Bilder:
ARD Degeto / Reiner Bajo
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