"Ganz ehrlich, wenn's einen gäbe, ich würde den sofort annehmen. Ich warte seit Jahren", lacht er.
Neben dem "Fernsehgarten", der EMT freitags bis sonntags in Anspruch nimmt, moderiert er auch weiterhin eine Talkshow beim größten Schweizer Privatsender, Star TV, bei dem er auch im Management tätig ist. Viel Zeit für die Liebe dürfte beim Pensum des notorischen Multitaskers, der schon parallel zur Fernsehkarriere studierte und überall, "nur nicht im Hörsaal war", also nicht übrigbleiben. "Ach, die Zeit würde ich mir nehmen. Das sind doch alles Ausreden!", sagt er bestimmt.
Die schönsten Abende sind für ihn aber die allein zu Haus. Wenn er einfach mal seine Ruhe hat und Musik hört. Denn der wortgewandte Moderator ist in seiner Freizeit eben "manchmal auch sehr unkommunikativ", wie er verrät. Auch wenn er unterwegs ist. "Dann stecke ich mir die Kopfhörer ins Ohr und bin sehr für mich." Auf der Strecke von Deutschland nach Amsterdam falle dann alles von ihm ab. "Wenn ich in Amsterdam bin, ist es wurscht, ob die Sendung nicht ganz so gut war oder die Quote nicht ganz so brillant." Seine holländischen Freunde hätten sowieso noch nie eine Sendung von ihm gesehen und könnten auch mit dem "Ferrnsehngaten" wenig anfangen.
Ganz im Gegensatz zu seiner Mutter und dem "hysterischen" Teil des deutschen Freundeskreises. "Wo hat man das sonst", schwärmt er, "dass man ein so großes Publikum erreicht? Von Scooter bis Mary Roos ist in der ersten Sendung alles dabei. Eine solche Schere muss man erst mal hinkriegen." Diese breite Spanne sei eben auch das Schöne daran. Denn dank ihr kann man gleich verschiedene Generationen sonntagsmorgens aus den Puschen hauen.
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Autor: Ute Nardenbach/teleschau - der mediendienst
Bilder:
Ralph Wentz
ZDF / Rainer Rueffer
ZDF / Ricco Rossival
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