Sie sehen lässig aus, sind unkompliziert und außerdem machen sie beim Gehen ein cooles Geräusch. Flip Flops sind als Modeaccessoire im Sommer nicht mehr wegzudenken. Den Füßen tun die leichten Latsche

n aber anscheinend nicht so gut.
Bei einer Studie an der amerikanischen Universität Louisiana-Lafayette wurden die hippen Sommersandalen genau unter die Lupen genommen. Das berichtet die Boulevardzeitung "USA Today". Demnach hat Justin Shroyer, Dozent für Kinesiologie, das Flip Flop-Trageverhalten von 100 Personen untersucht. Besonderes Augenmerk legte er darauf, inwiefern die Gesundheit von Beinen und Füßen durch die sommerlichen Treter zu leiden hat.
So werden die Muskeln im Schienbein, wenn wir in Flip Flops laufen, viel stärker beansprucht, als wenn wir barfuß laufen. "Wenn der Schuh locker sitzt, muss der Fuß sich mehr anstrengen, damit er den Schuh nicht verliert", erklärt Shroyer das Problem beim Tragen von lässigem Schuhwerk. Außerdem verkürzten sich auch die Schritte. Das wiederum kann zu schmerzhaften Verformungen der Unterschenkel führen.
Ein wichtiges Resultat der Untersuchung: "Je weniger Flip beim Flop auftritt, desto besser ist das für Ihre Füße und Beine", bezieht sich Shroyer auf das typische Geräusch, das die Schuhe beim Gehen hervorrufen". Aus orthopädischer Sicht sind also solche Schuhe ratsam, die sich gut an die Struktur der Füße anpassen und ihnen dadurch Halt geben.
Shroyer empfiehlt daher zum Beispiel Sommersandalen, die eine Wölbung für die Ferse aufweisen. Für lange Spaziergänge rät der Fachmann von Flip Flops ab. Dafür seien richtige Sportschuhe besser geeignet. "Für den Gang vom Auto zum Strand oder Schwimmbad sind Flip Flops allerdings in Ordnung."
Autor: Yahoo! Lifestyle