Rezept: Leber Berliner Art

für 4 Personen
Zubereitungszeit: 50 Minuten

Zubereitung
Die Kartoffel waschen und in Salzwasser weich garen. Die Kartoffeln schälen und im heißen Topf kurz abdampfen lassen. Die Kartoffeln durch die Kartoffelpresse drücken, mit der heißen Milch verrühren und mit Butter, Salz, weißem Pfeffer und etwas Muskat zu einem luftigen Püree vollenden. Das Kartoffelpüree zum späteren anrichten warm stellen. Die Hühnerleber putzen, Äderchen wegschneiden und die Leber in etwas Sonnenblumenöl in einer Pfanne beidseitig anbraten. Die Leber kurz aus der Pfanne entnehmen, die Zwiebel in dünne Ringe geschnitten sowie die Apfelspalten in die Pfanne einlegen und leicht anbraten. Nach dem Wenden der Apfelspalten die Leber wieder hinzu geben, mit der Butter verfeinern, etwas Bratensaft und Portwein dazu geben und fertig garen. Die vorgewärmten Teller bereit stellen, jeweils 2-4 kleine Portionen Kartoffelpüree anrichten. Die Leber auf das Püree setzen, Zwiebel darauf anrichten, Apfelspalten dekorativ dazu legen und die Leber Berliner Art mit etwas Bratensaft beträufelt servieren. Tipps: Hinweis: Das traditionelle Gericht "Leber Berliner Art" wird aus Kalbsleber zubereitet. Selbstverständlich können Sie auch bei diesem Rezept die Hühnerleber gegen Kalbsleber austauschen. Es gibt bereits verschiedene Abwandlungen zu diesem Gericht - viele Köche nehmen anstelle der gerösteten Zwiebelringe gebackene, d.h. in Mehl und Paprika gewendet und dann in ausreichend Fett frittierte Zwiebelringe. Die Leber wird bei der "Leber Berliner Art" gerne zuerst in Mehl gewendet, dies können Sie natürlich auch so machen - unbedingt notwendig ist diese jedoch nicht. Anstelle von Milch können Sie auch Sojamilch oder Sojasahne für das Kartoffelpüree verwenden. Die Leber können Sie auch ohne selbst gemachten Bratensaft zubereiten - reduzieren Sie etwas Rotwein um die Hälfte ein, geben Sie etwas Hühnerbrühe dazu oder verwenden Sie einen Bratensaftwürfel bzw. ein Extraktprodukt. So gelingt die Leber Berliner Art auch in der schnellen Küche ohne viel Aufwand. Viele Köche schwören auf eine delikate Verfeinerung der Sauce: Probieren sie etwas Zimt, Vanillemark, Lebkuchengewürz, kandierte Kirschen oder Orangenschale sowie Preiselbeeren in der Sauce. Das schmeckt je nach Jahreszeit vorzüglich und Sie erhalten ein besonderes Gericht. Aber bitte sparsam mit Aromaten und Gewürzen umgehen!
Erotik-Tipp:
Chili und Portwein sind ein echtes Gedicht zur "Leber Berliner Art" und wirklich erotisch. Probieren Sie auch einmal eine exotische Variante mit frischem Korianderkraut und Sojasauce



Quelle: Rezepte - Kochen - Kochrezepte vom Chefkoch mit Foto

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