Nicht umsonst nennt man ihn die schönste Nebensache der Welt: Sex macht happy, bereitet Lust, steigert die Lebensfreude und verbrennt sogar Kalorien. Klar, dass jede/r davon so viel wie möglich hab
en will. Besser als liebesuchende Singles sollten es deshalb die Männer und Frauen in festen Händen haben. Schließlich sitzen sie an der Quelle, weil ein Partner fürs Ausleben der erotischen Bedürfnisse mehr oder weniger immer verfügbar ist. Ist aber traurigerweise nicht so. Wie eine Umfrage der Online-Partneragentur Parship.de enthüllt, herrscht in vielen deutschen Betten nicht eitel Freude. Erstaunliche 46 Prozent, also fast jedes zweite Paar, ist mit seinem Liebesleben unzufrieden. Da ist es egal, ob man Männlein oder Weiblein fragt, Ältere oder Jüngere - das traurige Umfrageergebnis bleibt fast gleich.
Tabu-Thema Sex
Woran das liegt? Natürlich an einer Vielzahl von Gründen. Schließlich geht es immer um zwei einzigartige Individuuen, die im Bett ihre Höhen und Tiefe
n erleben. Doch eine Sache könnte allen helfen, Probleme zu lösen: Kommunikation. Allerdings ist genau das Reden über Sex bei vielen tabu: In jeder vierten Beziehung wird darüber nicht offen gesprochen. Dabei ist es nicht lebens- aber liebeswichtig, dass man sich seine Wünsche und Fantasien mitteilt. Dass man sagt, was gut tut und was eben nicht. Warum wir das nicht können? Auch das wurde in der Studie gefragt. Hier die Top 5 Antworten.
1. Angst vor der Reaktion des Partners
Für satte 50 Prozent ist das der Hauptgrund für die Schweigeminuten im Bett. Vor allem Frauen fällt es schwer, das Thema anzusprechen. Ist ja auch nachvollziehbar. Gerade, wenn man noch nicht soooo lange zusammen ist, scheut man sich, besondere Vorlieben zu äußern wie "Schatz, ich fände es total sc
harf, wenn uns mein Stoffhase zusehen würde." Noch peinlicher: Wenn er oder sie etwas macht, was uns gar nicht gefällt. Wie bringt man das schonend bei, ohne die in diesem Punkt so empfindlichen Gefühle zu verletzen? Die Devise sollte lauten: Sensibel aber mutig. Also nicht mit dem Holzhammer auf "Fehler" hinweisen, sondern Gutes loben und einfach mal konkret zeigen, was einem selbst Vergnügen macht. Auch in punkto erotische Fantasien sollte man sich trauen. Wär doch schade, wenn man sich aus Schüchternheit selbst die Chancen verbaut, oder? Oft reagiert ein Partner sogar dankbar auf Anregungen, wie man das Sexleben spannender gestalten kann. O.K. - von der Stoffhasen-Idee werden die wenigsten angetan sein
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