Ganz privat

In einem Interview mit dem "New York Times Magazine" spricht die Striptease-Tänzerin über intime Details aus ihrem Leben

In einem zweiseitigen Fragebogen des "New York Times Magazine" vom 30. März sprach Dita Von Teese über ihre Arbeit, Sammlerleidenschaften und Schlafzimmer. Bei Burlesque ginge es nicht darum, in Hotpants und Federboa zu tanzen. "Die Burlesque-Stars haben sich ausgezogen. Ende der Geschichte." Dabei ungezwungen und natürlich zu bleiben, sei die größte Schwierigkeit beim Strippen. Selbst als bei einem Bühnenauftritt ihre Haare in Flammen aufgingen, blieb sie gelassen. Es habe an den Tonnen von Haarspray gelegen. "Nachdem ich begriffen hatte, was los war, habe ich meine Haare gelöscht und die Show ging weiter."

Zu ihrer Beziehung mit Marilyn Manson hatte die Tänzerin wenig zu sagen. Das Beste am Ende der Ehe sei, so Von Teese, "dass die Drogen aus meinem Leben raus sind". Im Gegenzug gönnte sie sich eine neue Küche. "Die Küche ist Pink und im Stil der 50er Jahre. Im Gegensatz zu den Originalen funktioniert sie jedoch."
Ihre neue Show sei bereits in Planung. "Die Kostüme und Requisite kosten zusammen etwa 80.000 Dollar. Ich habe die Martini Gläser und anderen Perfomance-Stücke von alten Shows nicht bei mir zu Hause. Ehrlich gesagt, weiß ich nicht einmal, wo sie gelagert werden. Irgendwo in Los Angeles."

Die brünette Künstlerin lebt in einem Gebäude aus den 20er Jahren im Herzen Hollywoods. Das Haus hat drei zusätzliche Schlafzimmer. "Aus einem habe ich ein dunkles Schmuckzimmer gemacht. Ein anderes ist nun mein Ankleidezimmer und das dritte ist für meine Hutsammlung und andere Eitelkeiten. Es wirkliches Schminkzimmer." Insgesamt habe Von Teese ungefähr 15 Sammelleidenschaften, unter anderem Ballerinaschuhe. "Ich habe ein Paar in jeder Farbe des Regenbogens."

Was neben ihrem Bett liegt? "Eine wunderschöne Art Deco Box, in der ein Kondom ist. Ich bin Single." Auf die Frage hin, ob sie etwas besitze, das veraltet und außer Gebrauch sei, antwortete Dita Von Teese: "Alles. Das ist der Punkt."

Autor: Christa Müller

Quelle: www.VanityFair.de

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