Das hätte man der stets so kühlen Schauspielerin nicht zugetraut. Freimütig und freizügig wie selten zeigt sich Nicole Kidman in der Novemberausgabe des britischen Herrenmagazins "GQ". Zum einen al
s Covermodel in schwarzen Dessous plus Fotostrecke im Innenteil. Zum anderen in einem Interview, das Exgatte Tom den Tag gründlich vermiesen dürfte. Noch ist das Heft nicht am Kiosk, doch die "Daily Mail" weiß schon, was drinsteht und veröffentlichte einige brisante Zitate.
Fetisch-Zeugs
Lange hat Kidman geschwiegen über die zehnjährige Ehe mit Cruise. Nun plaudert sie um so offener aus dem Nähkästchen: "Ich habe Besessenheit erlebt, ich habe Verlust und Liebe erlebt und großen Kummer. Ich habe seltsames Fetisch-Zeugs ausprobiert, aber auch die banalen Seiten von Ehe und Monogamie erfahren." Kryptische Sätze mit Sprengstoff. Wer wollte denn da mit Lack und Leder experimentieren? Und wer sorgte für all den Kummer? Da kann man nur hoffen, dass Cruise dank Scientology-Trai
ning derart abgeklärt ist, dass ihn so schlüpfrige Andeutungen nicht nachhaltig verstören.
Karriere-Kick durch Cruise
Dabei hat sie ihrem Ex einiges zu verdanken, wie sie selbst gern zugibt. Die Heirat und die gemeinsamen Jahre hätten sie bekannt gemacht: "Ich wurde berühmt, weil ich die Frau von jemandem war." Kein so positiver Ruhm und nicht gut für die Karriere, wie zumindest Nicoles Agenten vermuteten, die ihr massiv von der Heirat abrieten. Sie antwortete damals nur: "Aber ich bin verliebt!" Und sie heiratete 1990. Gehalten hat das Eheversprechen bis zur Scheidung 2001.
Trennung
Warum es zur Trennung kam, war damals eins der meistdiskutierten Geheimnisse. Doch auch jetzt will Nicole dazu nichts sagen: "Ich will diese Ehe als das respektieren, was sie
war und werde mich dazu nicht auslassen. Ich habe darüber nie gesprochen und werde es auch nie." Um das abzusichern, griff sie zu drastischen Maßnahmen: Nach der Hochzeit mit Sänger Keith Urban 2006 verbrannte Kidman alle ihre Tagebücher.
Gefährliche Ehe
Auch ihr neuer Ehemann, Sänger Keith Urban, bleibt nicht verschont beim Interview. Die Ehe mit ihm sei "pur und gefährlich". "Man arbeitet daran," gesteht die Oscarpreisträgerin. "Es ist eine außergewöhnliche, abenteuerliche Sache. Unglaublich verwundbar, gefährdet - man ist wie auf hoher See. Man fühlt sich exponiert. Man könnte ertrinken."
Puh, da hat man aber auch schon glücklichere Worte über die Zweisamkeit gehört. Wieder wird sie nicht ganz deutlich, aber das Leben in ständiger Öffentlichkeit mit einem Mann, dessen Alkoholprobleme hoffentlich der Vergangenheit angehören, scheint kein Spaziergang zu sein
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